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Krise? Nicht bei Jako. Der Sportausrüster aus dem Mulfinger Teilort Hollenbach hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro gesteigert. Wesentlich für das Wachstum seien im vergangenen Jahr die Abverkäufe des Teamsport-Ausstatters im Sportfachhandel gewesen. Schließlich tragen inzwischen über 150 Profimannschaften und Einzelsportler die Kleider der Hollenbacher. Nicht nur in Deutschland ist Jako erfolgreich: Inzwischen liegt der Exportanteil des Unternehmens bei 30 Prozent.
„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in die Produkte, Qualität und Design investiert“, sagt Vorstandschef Rudi Sprügel. Unter anderem haben die Hohenloher ihr Markenzeichen, das die beiden namensgebenden Flüsse Jagst und Kocher symbolisiert, aufgefrischt.
Fachhandel
Außerdem hat die Jako AG, die in Hollenbach inzwischen rund 150 Mitarbeiter beschäftigt, einen neuen Marktauftritt kreiert und setzt jetzt auf Jako-Markenshops, die allerdings nicht in Eigenregie, sondern von den Fachhandelskunden vor Ort betrieben werden. Ende März sei in Viechtach in Bayern vom lokalen Händler der erste Jako-Shop in Deutschland im neuen Design eröffnet worden. Die nächsten sollen demnächst folgen - Jako-Chef Sprügel sieht sie als einen „weiteren Wachstumsfaktor“. Das Sortiment sei inzwischen so breit, dass sich ein ganzer Shop damit bestücken lasse. Rudi Sprügel freut sich über das positive Feedback der Kunden zum neuen Markenauftritt gegründeten Unternehmens, das vor 20 Jahren gegründet worden ist.
Starker Start
Allen gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen zum Trotz ist das Unternehmen auch ins laufende Jahr geradezu hineingesprintet: In den ersten drei Monaten habe die Jako AG ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent gesteigert. Zwei neue Teamlinien seien vom Markt sehr gut aufgenommen worden. Die Hohenloher haben zudem ihren Exportanteil gehalten.
Quelle Heilbronner Stimme vom 27. April 2009 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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