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Begabungen entdecken und fördern
     
 
 

14.5.09

 

Zwei Millionen Euro will die Akademie für Information und Management (AIM) jedes Jahr für ihr neuestes Projekt ausgeben. „Migration, Integration, Begabung fördern“ richtet sich an Kindergarten- und Grundschulkinder und ihre Eltern. Kirchardt, Nordheim und Bad Friedrichshall stehen schon in den Startlöchern.

Hier ein Projekt. Da ein bisschen Sprachförderung. Und später, wenn das Kind dann größer ist, kann es einen Ferienkurs der Pfingstakademie besuchen. Die AIM belebt das Bildungsangebot für Schüler, ihre Lehrer und für die Eltern. Das jüngste Projekt stößt freilich in neue Dimensionen vor.

Insgesamt zwölf Millionen Euro gibt die Dieter-Schwarz-Stiftung, denn das Migrationsprojekt darf keine Eintagsfliege werden. Es ist auf sechs Jahre angelegt und soll in Land- und Stadtkreis Heilbronn langfristig Wirkung zeigen.

Alle Kinder werden beteiligt, nicht nur Jungen und Mädchen, die irgendwelche (Sprach-)Defizite aufzeigen. Ein sogenannter Migrationshintergrund ist gleichfalls nicht Voraussetzung für die Teilhabe am Integrationsprojekt. Integration ist ja auch eine soziale Fähigkeit, die jeder üben und entwickeln kann.

Entwicklungsplan „Das Fördern von Begabungen ist das Allerwichtigste“, gibt AIM-Geschäftsführerin Tatjana Linke die Grundhaltung des neuen Projektes vor. Wichtig ist ihr auch, dass die Kinder systematisch begleitet und gefördert werden. Jedes bekommt einen individuellen Entwicklungsplan, in dem Erzieherin und Lehrerin gemeinsam mit den Eltern das Bildungsziel bis zum Ende der Grundschulzeit beschreiben. Er ist die Richtschnur für alle, Förderung und Anregung.

Zehn Schul- und Kindergarten-Paare hätten mitmachen können. Doch fürs Erste sind nur drei Landkreisgemeinden aufgesprungen. Nordhausen, Kirchardt und Bad Friedrichshall haben schon Erfahrung in der Vernetzung von Grundschule und Kindergarten. Rektorin Gudrun Spaltenberger ist wichtig, dass die Zusammenarbeit weiter finanziert wird, gleichzeitig warten sie und die Projektkollegen in den beiden anderen Kommunen mit vielen neuen Ideen auf.

Zahllose Ideen Zum Beispiel: muttersprachliche Kompetenz ausbauen, ein ambulantes Förderzentrum, neue, individuelle Elternbeteiligung und Wertschätzung der Eltern als Erziehungspartner, psychologische Beratungsstunden für Eltern, Logopäden unterstützen Eltern (nach dem Modell der Heidelberger Elternschule), Märchenerzähler und Vorleser in Kindergarten und Schule. Nordhausen will Montessori-Pädagogik schon im Kindergarten einführen. Die AIM wird sich um die entsprechende Ausbildung der Erzieherinnen kümmern. Die Projekte vor Ort werden am einzelnen Bedarf entwickelt. So hofft etwa der Kirchardter Bürgermeister Rudi Kübler, dass nicht erst im letzten Kindergartenjahr Sprachförderung einsetzt: „Das ist einfach viel zu spät.“

Was bisher aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden musste, kann jetzt möglich werden, sagt Tatjana Linke. Dass keine Heilbronner Schulen und Kindergärten mitmachen, kann sie sich nicht erklären. Insgeheim ist sie froh, das Großprojekt im Kleinen starten zu können. Doch noch kann man sich bewerben. Schwaigern und Eppingen haben schon Interesse signalisiert.

Quelle Heilbronner Stimme vom 13. Mai 2009 von Gertrud Schubert www.stimme.de

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Jasmin Dankel

„Ich habe bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken mein Praxissemster während des Studiums BWL und Tourismus an der Hochschule Heilbronn absolviert, dann in Teilzeit dort gearbeitet und schließlich die Diplomarbeit geschrieben über 'Die touristischen Effekte der Fußball-WM in der Region Heilbronn-Franken'. Diese gab es. Hatten wir doch 2006 drei WM-Fandörfer in der Region konzipiert, organisiert und begleitet. Eine lehrreiche, hilfreiche und in jedem Sinne positive Zeit - einfach schön!"

 
Jasmin Dankel, Hoteldirektorin,
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