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Mit einem Zuwachs im Inland hat die Weißbacher Konrad Hornschuch AG im vergangenen Jahr die krisenbedingt zunehmenden Exportrückgänge größtenteils ausgeglichen.
Im Konzern hat der Hersteller von hochwertigen Folien und Kunstleder mit 161,1 Millionen Euro das Vorjahresniveau von 161,3 Millionen Euro annähernd wieder erreicht. Bis ins dritte Quartal setzte das Unternehmen seinen seit acht Jahren andauernden Wachstumskurs fort, bevor die sich weltweit verschärfende konjunkturelle Lage das Unternehmen erreichte.
Die unter dem Markendach Skai zusammengefassten Geschäftsfelder mit Produkten für die industrielle Weiterverarbeitung lagen mit einem Umsatz von 113,8 Millionen Euro nur 0,1 Prozent unter Vorjahr. Die Endverbraucher-Produkte , die unter der Marke „d-c-fix“ verkauft werden, haben sich mit einem moderaten Absatzrückgang trotz konjunkturellen Gegenwinds ebenfalls vergleichsweise gut geschlagen.
Exportquote Geholfen habe dabei, wie Vorstandschef Rolf Gemmersdörfer betont, dass „d-c-fix“ von mehreren Handelsunternehmen in Deutschland neu ins Sortiment aufgenommen worden sei. Der Inlandsumsatz erhöhte sich über alle Geschäftsbereiche um 11,6 Prozent auf 40,8 Millionen Euro: Der Exportrückgang um fünf Prozent auf 111,3 Millionen Euro bedingte das leichte Umsatzminus. Die Exportquote lag dennoch bei 73,1 Prozent.
Die Marktverwerfungen und Preisentwicklungen bei Energie und Rohstoffen haben im Ergebnis deutliche Spuren hinterlassen. Vorstandschef Rolf Gemmersdörfer ist mit dem Vorsteuergewinn von 9,8 Millionen Euro zwar insgesamt noch zufrieden. 2007 hatte der Gewinn allerdings noch 13,6 Millionen Euro betragen.
Unverändert sieht Gemmersdörfer in kontinuierlicher Innovation am Standort Deutschland die wesentliche Grundlage für den Erfolg des Unternehmens. „Entsprechend haben wir auch keinen krisenbedingten Stellenabbau am Produktionsstandort Weißbach vollzogen“, sagt er. Das Unternehmen setzt vielmehr auf Kurzarbeit.
Das laufende Jahr sieht der Manager dennoch „als eine echte Herausforderung“. Nach den „deutlichen Umsatzrückgängen“ im ersten Quartal sei der April aber wieder „etwas stärker“ gewesen. „Das stimmt uns verhalten optimistisch für den weiteren Jahresverlauf.“
Quelle Heilbronner Stimme vom 13. Mai 2009 von Manfred Stockburger www.stimme.de
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