|
Die Schwaben haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, alle bisher geschaffenen und in der Zukunft hinzukommenden Arbeitsplätze für die folgenden Generationen zu erhalten.
Viel Zeit zum Feiern bleibt den Oberrotern allerdings nicht, denn für die zweite Jahreshälfte steht den Oberrotern noch ein Umzug auf das neue Firmengelände im 25 Kilometer entfernten Bühlertann bevor. Das Unternehmen (95 Beschäftigte) wappnet sich damit nach eigener Einschätzung für die Zeit nach der Wirtschaftskrise und bleibt weiter seinem Grundsatz "made in Germany" treu. Darin liegen auch die Wurzeln des Erfolgs, so die Geschäftsleitung.
Bereits 1959 stellte Alfred Schefenacker in seiner neu gegründeten Firma in Oberrot Zwei-Takt-Motoren und Geräte für die Garten- und Landschaftspflege her. Doch die zündende Idee kam ihm zwei Jahre später, als er feststellte, dass in engen, steilen Weinbergen das Mähen mit herkömmlichen Rasenmähern zu mühsam und mit Traktoren unmöglich war. AS-Motor brachte als Antwort den ersten Allmäher - ein Mäher, der Alles mähen sollte - auf den Markt, der speziell für hohes Gras und zum Zerkleinern holzartiger Rebabschnitte entwickelt wurde. Bis heute ist das Allmäherprinzip eine wichtige Grundlage für den Erfolg des Unternehmens.
Mit der Zeit hat sich das Produktsortiment immer im Hinblick auf die Anforderungen verschiedener spezieller Einsatzgebiete erweitert. 1977 verließ der weltweit erste und einzige handgeführte Allmäher zum Pflegen von Steilhängen den schwäbischen Hof. Durch die Übernahme von Samix komplettierte AS-Motor 1983 mit Gartenhäckslern sein Programm. Die Einführung des Aufsitz-Allmähers im Jahr 2001 war ein weiterer großer Wurf der Schwaben in Richtung Arbeitserleichterung. Denn nun konnten große Wiesen und Parkanlagen fest im Sattel sitzend gemäht werden. Lästiges Unkraut zwischen Pflastersteinen entfernt seit 2006 die Wildkraut-Hex und macht damit belastende Pflanzengifte überflüssig.
Das Händlernetzwerk von AS-Motor in Deutschland umfasst 500 Vertriebspartner; es wird durch Vertretungen in 20 weiteren Ländern ergänzt.
Die Schwaben haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, alle bisher geschaffenen und in der Zukunft hinzukommenden Arbeitsplätze für die folgenden Generationen zu erhalten. Denn AS-Motor will sein Wachstum fortsetzen. Der Familienbetrieb hat sich vorgenommen, den Umsatz mittelfristig auf 20 Millionen Euro zu steigern. Zu den großen Herausforderungen der Zukunft gehört zweifelsfrei die ökologische Weiterentwicklung der Produkte, die mit einem umweltfreundlichsten Zwei-Takt-Motor schon einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht hat.
Quelle Haller Tagblatt vom 28. Mai 2009 von Jasmin Dudda www.hallertagblatt.de
Weitere Informationen
|