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Energiesparend, wartungsarm und mit hoher Lichtausbeute
     
 
 

15.6.09

 

Besonders hell und unsterblich Leccor stellt neue LED-Straßenbeleuchtung vor.

Die LED (Light Emitting Diode) wird als die Lösung für alle Beleuchtungsaufgaben der Zukunft angesehen: Sie strahlt ein monochromes Licht ab und setzt inklusive Vorschaltgerät bis zu 90 Prozent der elektrischen Leistung in Licht um - die Energie wird optimal genutzt (bei einer Glühbirne beträgt die Ausbeute nur rund drei Prozent, der Rest geht als Wärme verloren). Die LED-Leuchten finden sich in vielen Anwendungsbereichen, als Straßenbeleuchtung wurden sie bisher allerdings nicht eingesetzt.
 
Der Licht- und Leuchtenspezialist Leccor in Michelfeld entwickelte zusammen mit dem LED-Experten Lumenova (Esslingen) und dem Fraunhofer Institut Jena das System "Tabulare", mit dem jetzt Straßen beleuchtet werden: Mehrere LEDs mit Facetten-Reflektoren werden in einem hermetisch abgeschlossenen, mit dem Edelgas Argon gefüllten, Modul zusammengefasst. Eine Prozesssteuerung sorgt für das Wärmemanagement der Leuchten. Damit sei eine hohe Lebensdauer möglich, so der Leccor-Chef Erwin Lenz, "unsere LED-Leuchte ist quasi unsterblich". Während herkömmliche Leuchtmittel nach zwei bis vier Jahren ausgetauscht werden müssten, halte das LED-System zwischen 20 und 30 Jahren. "Die Leuchte ist in dieser Zeit wartungsfrei", betont Lenz.

Falls die Leuchtkraft der Lampe mit der Zeit etwas nachlässt bzw. die eine oder andere Diode frühzeitig schadhaft werden sollte, wird das Problem mithilfe der Steuerung gelöst: Am Anfang des Lebenszyklus wird das Modul nur mit 70 Prozent der möglichen Lichtausbeute betrieben, bei Bedarf wird die Leistung automatisch erhöht und so eine gleichmäßige Beleuchtung sichergestellt. Die Reflektoren sorgen dafür, dass das Licht nur in die gewünschte Richtung abgestrahlt und beispielsweise der Straßenverkehr nicht beeinträchtigt wird.
 
Leccor entwickelt und produziert seit 1989 in Michelfeld Außen- und Innenleuchten aus Edelstahl, Masten, beleuchtete Handläufe sowie Stadtmobiliar. Erwin Lenz und sein gut 25 Personen starkes Team legen großen Wert auf Qualität, Langlebigkeit und "moderne Eleganz" (Eigenwerbung). Dafür sorgen ein Architekt und ein Produktdesigner. Das Fachunternehmen übernimmt auch die Lichtplanung und Beratung für Projekte.

Quelle RegioBusiness vom 5. Juni 2009 von Thorsten Hiller www.suedwest-aktiv.de

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