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New York hat sie schon lange. Berlin, London, Paris ebenso: T-Shirts mit witzigen Motiven als Werbeträger.
Rote Herzen, Skylines, Ulmer Spatzen - es gibt nichts, was nicht auf Städte-Shirts zur Schau getragen wird. Im Jahr nach der Käthchenparade soll die moderne Figur wiederkehren, auf dem Rücken eines T-Shirts und auf dem Deckel einer schwarzen, modischen Laptop-Tasche aus Zeltplane. Und schließlich ist eine 20 Zentimeter große Miniskulptur im Angebot, eine Kopie der 78 großen Käthchenfiguren, die in der Innenstadt zu sehen waren und versteigert wurden.
Neu sind nicht nur die Motive, neu ist auch der Vertriebsweg. Die Stadtinitiative Heilbronn hat die drei Werbeartikel ausgesucht, der Heilbronner Einzelhandel soll sie verkaufen. Es liegt demnach am Interesse der Händler, ob eine genügend große Stückzahl zusammenkommt, damit sich eine Produktion auch lohnt. Die Preise im Laden: Das T-Shirt soll 19,90 Euro, die Tasche 29,90 und die Figur 49,90 Euro kosten.
„Es gibt sehr gute Erfahrungen mit Ulm und dem Ulmer Spatz“, berichtet Citymanager Jörg Plieschke und hofft, dass sich die drei Artikel in den Heilbronner Geschäften gut verkaufen werden, vor allem auch mit Blick auf das Käthchenjubiläumsjahr 2010.
Immerhin präsentiert sich Heilbronn ungewöhnlich modisch-peppig. T- Shirt und Tasche in Pop-Art-Manier sollen demnach auch ein jüngeres Publikum ansprechen, die bei den Werbeartikeln der Heilbronn-Marketing GmbH (HMG) bislang kaum fündig werden.
HMG-Geschäftsführer Bernhard Winkler geht davon aus, dass insbesondere die Käthchenpaten der Aktion Gefallen finden an der Miniaturausgabe. „Die Figur ist ein tolles Geburtstagsgeschenk.“ Auch wenn Heilbronner Vereine auf Reisen gehen und ein Gastgeschenke brauchen, hätten sie jetzt eine Heilbronn-typische Alternative zur traditionellen Käthchenpuppe im blauen Kostüm.
Diese wird noch 200 bis 300 Mal pro Jahr nachgefragt, sagt Winkler. Er stellt dennoch einen eindeutigen Trend bei Städte-Souvenirs fest: „Kitsch ist out.“ Hochwertiger seien die Sachen geworden und mehr am Gebrauchswert orientiert. Für die Tourist-Information in der Kaiserstraße lohnt sich das Geschäft allemal: Einige 1000 Heilbronn-Artikel werden pro Jahr verkauft.
Quelle Heilbronner Stimme vom 23. Juni 2009 von Bärbel Kistner www.stimme.de
Foto Quelle Heilbronner Stimme
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