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Einfach, effizient, erfolgreich
     
 
 

9.7.09

 

Zwei Milliarden Pappteller hat die Unternehmensgruppe um den Pfedelbacher Hersteller Hosti International im vergangenen Jahr produziert: einfache unbedruckte für Frittenbuden und schicke bunte für die Party zuhause.

42 Millionen Euro Umsatz hat das Familienunternehmen damit im vergangenen Jahr mit insgesamt 220 Beschäftigten erwirtschaftet - und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum: Im ersten Halbjahr hat das Unternehmen ein Umsatzplus von fast zehn Prozent verzeichnet, sagt Geschäftsführer Hansjörg Stickel. Auch was die Entwicklung in den kommenden Monaten angeht, ist Stickel „verhalten optimistisch“.

Ein wesentlicher Faktor der positiven Entwicklung ist der Einstieg beim bisher zweitgrößten Wettbewerber Pfiff-kuss in Hebertshausen bei Dachau, wo die Hohenloher ziemlich genau vor einem Jahr die industrielle Führung übernommen haben und auch den Vertrieb kontrollieren. „Damit sind wir gut aufgestellt.“ Auch die Ertragslage hat sich seither deutlich verbessert.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist auch der eigene Maschinenbau - für Markus Stickel ist diese Kompetenz „ ein echtes Goldnugget“. Über technische Innovationen aus dem eigenen Haus hatten sich die Hohenloher „große Wettbewerbsvorteile“ erarbeitet: Die eigenen Maschinen arbeiten schneller als die der Wettbewerber. Und gleichzeitig sei der Energieeinsatz geringer, sagt Markus Stickel stolz: „Bei einem Massenartikel wie dem Pappteller geht es um die Effizienz.“

60 Jahre alt ist das als Hohenloher Papptellerfabrik Stickel in Neuenstein-Untersöllbach gegründete Unternehmen dieser Tage geworden, Markus und Hansjörg Stickel sorgen aber dafür, dass es nicht in die Jahre kommt. Denn: „Die Kinder sollen die Firma einmal weiterführen. Wir sind nur die Durchgangsstation für die vierte Generation“, erklärt Hansjörg Stickel.

100 Millionen Euro Umsatz soll die Firma in einigen Jahren machen, und damit künftigem Wachstum keine falsch geplante Halle im Weg steht, haben die Hosti-Geschäftsführer einen Masterplan ausarbeiten lassen, wie der Standort Pfedelbach in 50 Jahren aussehen soll. „Das ist doch auch für die Mitarbeiter wichtig, dass sie wissen, wo es hingeht.“

Zukunftspläne

Der Einweg-Fressnapf für Hunde ist nur eine aktuelle Idee auf dem Weg in diese Zukunft. Künftig möchte das Familienunternehmen, das von Pfedelbach aus unter anderem erfolgreich Discounter wie Lidl, aber auch den britischen Handelsgiganten Tesco beliefert, verstärkt auf Tischkultur wert legen. Zunehmend wollen die Stickels ins Geschäft mit höherwertigem Einweggeschirr einsteigen - und dazu passend auch edle Geschenkverpackungen anbieten.

Quelle Heilbronner Stimme vom 9. Juli 2009 von Manfred Stockburger www.stimme.de

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