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Kreissparkasse Heilbronn 2009 auf gutem Kurs
     
 
 

24.7.09

 

Mit einem Geschäftsvolumen von unverändert 8,1 Milliarden Euro ist die Sparkasse weiterhin auf solidem Kurs.

Im Rahmen seiner Halbjahrespressekonferenz stellte der Vorstand der Kreissparkasse Heilbronn den Medienvertretern angesichts schwieriger Rahmenbedingungen zufrieden stellende Ergebnisse für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2009 vor. Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn: „Wir sind auch im Jahr 2009 weiter auf solidem Kurs!“ Das Geschäftsvolumen des größten Kreditinstituts der Region bleibt stabil bei 8,1 Milliarden Euro. Ebenso die Bilanzsumme – sie liegt zum 30.06.2009 bei 7,9 Milliarden Euro.

Die Kreissparkasse Heilbronn konnte ihr Kreditvolumen halten – trotz allgemein zurückgehender Investitionstätigkeit. Es beläuft sich zum 30.06.2009 auf 4,5 Milliarden Euro. Die Kundenmittel nahmen leicht um 0,9 Prozent ab und liegen bei 5,3 Milliarden Euro. Die Umsätze mit Wertpapieren fielen im 1. Halbjahr 2009 mit 319 Millionen Euro mit einem Rückgang von 41,3 Prozent deutlich hinter den Vorjahreszeitraum zurück. Für die letzten sechs Monate des Jahres 2009 erwartet der Vorstand der Kreissparkasse Heilbronn im Einlagengeschäft mit Privatkunden eine Fortsetzung der eher verhaltenen Entwicklung des 1. Halbjahres, bei den privaten Krediten rechnet er jedoch mit einem leichten Abschmelzen der Bestände. „Bei den Firmenkunden ist die Entwicklung sowohl im Einlagen- als auch Kreditgeschäft von hoher Volatilität geprägt“, erläutert Hambücher. Insgesamt rechnet der Vorstand für 2009 mit einem leicht besseren Betriebsergebnis vor Bewertung. „Aus dem Kreditbereich erwarten wir jedoch etwas höhere Belastungen“, so der Sparkassenchef weiter. Das Jahresergebnis bleibt auf dem guten Niveau des Vorjahres. Am 28. August 2009 beginnen 49 junge Leute ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Heilbronn. Damit liegt die Zahl aller Auszubildenden beim größten kaufmännischen Ausbildungsbetrieb der Region Heilbronn-Franken zum Start des neuen Ausbildungsjahres bei 139. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt die Kreissparkasse berechenbar. Hambücher: „In den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt die Zukunft.“

Kreditvolumen trotz rückläufiger Investitionen gehalten
Zum 30.06.2009 betrugen die gesamten Kundenkredite 4,5 Milliarden Euro. Sie liegen auf dem Niveau vom Vorjahresende. Die schwierige konjunkturelle Lage macht sich damit auch in den Büchern der Kreissparkasse Heilbronn bemerkbar. Kredite an Private verzeichneten einen Rückgang von 2,6 Prozent, im Unternehmensgeschäft gab es sogar einen Zuwachs um 2,2 Prozent. „Bei kleinen und mittleren Unternehmen verzeichnen wir eine hohe Nachfrage, beim gehobenen Mittelstand ist sie eher verhalten“, erklärt Matthias Peschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heilbronn. Kleine und mittlere Unternehmen investierten gerade jetzt verstärkt und hätten zudem liquiditätssichernden Finanzierungsbedarf. „Wir verzeichnen deutlich steigende Stückzahlen bei den Kreditanträgen und im Neugeschäft“, so Peschke weiter. Vorwurf der Verknappung des Kreditangebots sachlich falsch „Schlicht sachlich falsch“ nennt Peschke den jüngsten Vorwurf aus dem politischen Raum, wonach die Banken das Kreditangebot in Deutschland bewusst verknappen würden: „Eine differenzierte Betrachtung ist hier notwendig!“ Die Zahlen sprechen denn auch eine ganz andere Sprache. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 hat die Kreissparkasse neu beantragte Kredite mit einem Volumen von 344 Millionen Euro bearbeitet. „Natürlich stellen wir fest, dass unsere Unternehmenskunden ihre Investitionstätigkeit angesichts der Konjunkturkrise deutlich zurückfahren“, fügt Peschke hinzu. Gleichzeitig gingen die Umsätze teilweise dramatisch zurück. Deswegen sei der Bedarf an Investitions- und Betriebsmittelfinanzierungen zwangsläufig geringer. „Dies ist aber ein Nachfragethema und keine Angebotsverknappung“, so Peschke. Die Kreissparkasse Heilbronn begleite ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten mit einem umfassenden Kreditangebot. „Keiner, der mit einem tragfähigen Geschäftsmodell bei uns Kredit nachfragt, wird leer ausgehen“, versichert Peschke: „Bei uns gibt es definitiv keine Kreditklemme“.

Auslandsgeschäft: alle Leistungen aus einer Hand
Mit zwölf Mitarbeitern vor Ort und über den Kontakt zum Country Desk, dem internationalen Netzwerk der deutschen Sparkassen, bietet die Kreissparkasse ihren Firmenkunden alle Leistungen rund um das Import- und Exportgeschäft aus einer Hand. Nach einem sehr guten Jahr 2008 spiegelt sich die schwache Konjunktur auch im kommerziellen Auslandsgeschäft wider – Aufträge von Firmenkunden bleiben zunehmend aus. Die Umsätze gingen daher gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent zurück. Peschke: „Im Finanzierungsgeschäft wurden dagegen die Länderlinien deutlich erhöht und wir konnten daher höhere Erträge als im Vorjahr erzielen.“

Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Heilbronn-Franken (SBG): zwölf neue Beteiligungen im 1. Halbjahr 2009 Das auf Beteiligungskapital spezialisierte Tochterunternehmen Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Heilbronn-Franken (SBG) ist nach wie vor auf Wachstumskurs und konnte im 1. Halbjahr 2009 weitere zwölf Beteiligungen gewinnen. Stand Juni 2009 befinden sich im Portfolio der SBG insgesamt 81 Beteiligungen an Unternehmen verschiedener Branchenklassen und Größen. Aktuell stellen die Gesellschafter, neben der Heilbronner Sparkasse auch die Sparkassen Tauberfranken, Schwäbisch Hall – Crailsheim und Hohenlohekreis, dem Mittelstand über 20 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei sind Unternehmen aus der ganzen Region Heilbronn-Franken vertreten. Nach wie vor sehr gefragt ist das Produkt „Smart Equity,“ mit dem den Kunden bereits ab 50.000 Euro der Einstieg in mezzanine Finanzierungsformen ermöglicht wird. Peschke: „Somit wird vor allem kleinen und mittleren Unternehmen der Weg in die Eigenkapitalfinanzierung geebnet.“ Für das zweite Halbjahr erwartet der Vorstand eine weiter positive Entwicklung: „Mezzanines Kapital ist in der derzeitigen Krisensituation eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zur klassischen Fremdkapitalfinanzierung.“

ExistenzgründungsCenter feiert 1. Geburtstag
Im Juli 2009 feierte das ExistenzgründungsCenter der Kreissparkasse Heilbronn seinen ersten Geburtstag. „Nach dem guten Start 2008 können wir auch im Jahr 2009 Erfolge vermelden“, erzählt Peschke. In den ersten sechs Monaten des Jahres erhielten die Mitarbeiter des ExistenzgründungsCenters über 170 neue Anfragen, von denen bereits 37 Existenzgründungen realisiert wurden. 50 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Peschke: „90 aktuelle Anfragen werden derzeit noch bearbeitet.“ Jetzt gelte es, die jungen Unternehmen nicht nur den Start zu ermöglichen, sondern sie in ihrer weiteren Entwicklung eng zu begleiten. „Die Berater sind zudem auf vielen Veranstaltungen präsent, nehmen an Messen teil und pflegen die Kontakte zu potenziellen Existenzgründern“, führt Peschke weiter aus. So nahm das Team zum Beispiel am 1. Heilbronner Tüftlertag der Hochschule mit einem Messestand und einem Vortrag aktiv teil.

Gute Ergebnisse beim Zins-, Währungs- und Anlagemanagement (ZWAM)
Die Abteilung ZWAM konzentriert sich auf die Betreuung der Firmenkunden in den Bereichen Zins-, Währungs- und Anlagemanagement. Durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente können die Kunden Risiken minimieren oder im Anlagebereich Chancen nutzen. „Gerade für langfristige Investitionen bieten sich beim derzeit historisch niedrigen Zinsniveau im langfristigen Bereich Zinssicherungen auf der Kreditseite an“, erläutert Peschke. Die Absicherung volatiler Währungen ermöglicht den Kunden Kalkulationssicherheit für ihre Währungstransaktionen. Im Anlagebereich sei die Nachfrage dagegen nach risikoarmen Produkten hoch: „Hier steht die Liquidität im Vordergrund.“ Im ersten Halbjahr konnten die Berater des ZWAM gute Ergebnisse erzielen. Sie konnten über 70 Prozent mehr Aufträge ausführen als im Vorjahreszeitraum. „Die Abteilung Zins-, Währungs- und Anlagemanagement Firmenkunden ist zu einem festen, unverzichtbaren Bestandteil unseres Leistungsspektrums im Firmenkundenbereich geworden“, fasst Peschke zusammen.

Kundenmittel weiterhin auf hohem Niveau
Die Kundenmittel liegen auf dem Niveau vom Vorjahresende und belaufen sich Ende Juni 2009 auf 5,3 Milliarden Euro. Das Einlagengeschäft mit Privatkunden konnte um 1,6 Prozent gesteigert werden. „Es war geprägt von der steigenden Nachfrage nach täglich fälligen Anlagen“, erläutert Bernhard Steck, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn. „Darin spiegelt sich die aktuelle Zinsstruktur wider, nach der bei diesen Anlagen nahezu dieselben Renditen erzielt werden konnten wie im kurzbis mittelfristigen Bereich“, führt Steck weiter aus. Trotz härtestem Wettbewerb bei Tagesgeldanlagen, vor allem mit Direkt- und Autobanken, konnte die Heilbronner Sparkasse ihr Volumen seit Jahresbeginn um insgesamt 44 Prozent steigern. Seit 01.01.2009 bietet die Sparkasse ihren Kunden zudem ein Online-Tagesgeldkonto an. Die Bestandsentwicklung von „CashOnline“ in den ersten sechs Monaten verlief äußerst positiv. Steck: „Rund 55 Millionen Euro halten unsere Kunden derzeit auf diesem Online-Tagesgeldkonto – Tendenz weiter steigend.“ Bei den Spareinlagen gibt es im Vergleich zu den Vorjahren eine Trendwende – sie nahmen im 1. Halbjahr 2009 um insgesamt 9,7 Prozent zu. Ursächlich dafür waren die Festzinsanlagen der Sparkasse mit jährlich steigendem Zinssatz, die von den Kunden besonders nachgefragt wurden.
Nach den Turbulenzen an den Märkten im letzten Quartal 2008 gingen auch im 1. Halbjahr 2009 die Wertpapierumsätze mit Kunden zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verloren sie 41,3 Prozent und belaufen sich zum 30.06.2009 auf 319 Millionen Euro. Mit Privatkunden konnten 246 Millionen Euro umgesetzt werden. Das sind 47,8 Prozent oder 226 Millionen Euro weniger Wertpapierkäufe und -verkäufe als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008. „Die Finanzmarktkrise führte hier zu einer deutlichen Verunsicherung und Umorientierung“, berichtet Steck. Einzig im Bereich festverzinsliche Wertpapiere konnte ein deutlicher Umsatzanstieg verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es eine Steigerung um 85 Prozent. „Ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass die Anleger derzeit dem Thema Sicherheit eine große Bedeutung bemessen“, so Steck weiter.

Konjunkturprogramm: Über 100 Millionen für die Region Im März und April 2009 hatte die Sparkasse ein Konjunkturprogramm für die Region geschnürt. Insgesamt 100 Millionen Euro in drei Paketen zu äußerst attraktiven Konditionen hielt das Institut bereit: 50 Millionen Euro für private Baufinanzierungen, 30 Millionen für Modernisierungsinvestitionen sowie 20 Millionen Euro für private Kredite, z.B. für die Investition in ein neues Auto. „Unsere Aktion hat voll eingeschlagen“, so Steck. Die Reaktionen von Kunden, Handwerkern, Unternehmen und Bürgermeistern in der Region waren durchweg positiv. Für das Baufinanzierungspaket mussten aufgrund der großen Nachfrage Mittel nachgeschoben werden. Insgesamt über 530 Neufinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von 72,1 Millionen Euro schlossen die Berater der Sparkasse ab. Dazu kommen noch rund 270 Verlängerungen mit einem Volumen von 18,9 Millionen Euro. „Die Kollegen konnten die Nachfrage nur mit Mehrarbeit bewältigen“, so Steck. Weiter wurden für Modernisierungen und umweltgerechte Sanierungsmaßnahmen sowie private Anschaffungen insgesamt 12,8 Millionen Euro ausgereicht. „Mit diesen insgesamt 104 Millionen Euro haben wir ein positives Zeichen in der Finanz- und Wirtschaftskrise gesetzt. Vom Konjunkturprogramm unter dem Motto ‚100 Millionen für die Region!’ profitieren nämlich nicht nur die privaten Kunden, sondern auch die hier ansässigen Handwerker, Betriebe und Unternehmen, die mit den Aufträgen betraut werden“, fasst Steck den Erfolg der Aktion der Sparkasse zusammen.

Seit 01.07.2009 läuft eine weiteres Sonderprogramm: Wohnbaufinanzierung für junge Familien. Mit diesem Angebot bietet die Kreissparkasse ihren Kunden 15 Jahre Zinssicherheit zu Konditionen der zehnjährigen Zinsfestschreibung. „Durch das gesetzlich garantierte Kündigungsrecht nach zehn Jahren erhält unser Kunde Sicherheit bei gleichzeitig hoher Flexibilität und das ohne zusätzliche Kosten“, betont Steck. Die Konditionen des Extra-Angebotes wurden bewusst sehr attraktiv gestaltet und liegen auch bundesweit ganz vorne. Steck: „Auch im Hinblick auf die aktuelle Diskussionen in der Familienpolitik wollen wir uns mit diesem Top-Angebot als familienfreundliche Sparkasse positionieren.“

Gute Entwicklung im Immobiliengeschäft setzt sich fort
Nach dem Rekordjahr 2008 setzte sich die positive Entwicklung im Immobilienvermittlungsgeschäft auch im 1. Halbjahr 2009 fort. „Bei den Stückzahlen konnten wir eine Steigerung um rund 15 Prozent erreichen“, berichtet Steck. Während im Stadtbereich Heilbronn vorwiegend Eigentumswohnungen vermittelt wurden, waren in den ländlichen Gebieten überwiegend Reihen-Doppel oder Einfamilienhäuser im mittleren Preissegment aus dem Bestand nachgefragt. Seit Beginn des Jahres 2009 werden Immobilieninteressenten während ihrer Suche nach der Wunschimmobilie intensiv von einer Interessentenbetreuerin begleitet. Sie unterbreitet aktuelle Immobilienangebote, übernimmt die Terminkoordination und organisiert die Finanzierungsberatung. Steck: „Bei unseren Kunden kommt dieser Service sehr gut an. Sie kommen so in vielen Fällen schneller zu ihrer Wunschimmobilie.“

Verbesserte Immobiliensuche über das Internet
Die Kreissparkasse Heilbronn hat ihr Immobilienangebot im Internet auf eine vollständig neue Oberfläche umgestellt. Die Suchfunktion wurde komfortabler und um Service-Elemente ergänzt, wie zum Beispiel die Möglichkeit ein Suchprofil zu hinterlegen oder einen persönlichen Merkzettel anzulegen. Über eine Anbindung der Immobilien-Datenbank an den Baufinanzierungsrechner kann sich der Kunde zudem für seine Wunsch-Immobilie gleich die passende Finanzierung berechnen. „Wer will, kann seine Berechnungsergebnisse als Basis für das Finanzierungsgespräch direkt an seinen Berater übermitteln“, erklärt Steck.

Alle Finanzdienstleistungen aus einer Hand
„Das Versicherungsgeschäft bildet einen festen Bestandteil in der ganzheitlichen Kundenberatung“, erklärt Steck. Zu komplexen Beratungsgesprächen werden Spezialisten aus der hauseigenen Versicherungsagentur hinzugezogen. Damit erhielten die Sparkassenkunden alle Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Eine hohe Wettbewerbsfähigkeit erziele die Sparkasse darüber hinaus dadurch, dass den Kunden Versicherungslösungen mehrerer Kooperations-Versicherungsgesellschaften zur Verfügung gestellt werden können. „Seit Januar 2009 haben wir zudem einen zusätzlichen Kollegen, der sich ausschließlich um private Krankenversicherungen kümmert“, erläutert Steck. Bereits im 1. Halbjahr 2009 war dies spürbar: Die Veränderung bei den Krankenvoll- und Zusatzversicherungen zum Vorjahreszeitraum beträgt 218 Prozent. Steck: „Im 2. Halbjahr rechnen wir mit einer ähnlichen Entwicklung.“

Mehr Sicherheit beim Onlinebanking mit neuem chipTANVerfahren
Das Onlinebanking erfreut sich bei den Kunden der Kreissparkasse Heilbronn nach wie vor steigender Beliebtheit. Zum 30.06.2009 wurden über 71.000 Girokonten online geführt – fast 90 Prozent der Kunden erteilen ihre Aufträge über die Internetbanking-Anwendung unter www.sparkasse-heilbronn.de. Die Freigabe von Zahlungen erfolgt mittels PIN und indizierter Transaktionsnummer (iTAN). Zum 1. September 2009 erhöht die Kreissparkasse Heilbronn die Sicherheit im Onlinebanking und führt das chipTAN-Verfahren ein. Dieses neue Verfahren ersetzt die bisherige Papier-TAN-Liste durch ein Gerät, mit dem die Onlinebanking-TAN unter Einsatz der Sparkassen-Card elektronisch erzeugt wird. Das chipTAN-Gerät ist einfach zu bedienen, man braucht keine TAN-Listen mehr und es bietet auf lange Sicht höchstmöglichen Schutz. Hambücher: „Da die generierte chipTAN nur für den Auftrag gültig ist, dessen Bestandteile zur Generierung verwendet wurden, ist kein missbräuchlicher Einsatz von ausgespähten TANs möglich.“ Darüber hinaus muss keine Soft- oder Hardware installiert werden. Die Sparkasse bietet ihren Kunden den TAN-Generator zu einem Preis von einmalig 9,90 Euro an. „Vorbestellungen sind bereits möglich“, so Hambücher. In der Region ist die Kreissparkasse Heilbronn die erste Bank, die ihren Kunden dieses Verfahren anbieten kann.

Ausbildungszahl weiter auf hohem Niveau
Am 28. August 2009 beginnen 49 junge Leute ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Heilbronn. Damit liegt die Zahl aller Auszubildenden beim größten kaufmännischen Ausbildungsbetrieb der Region Heilbronn-Franken zum Start des neuen Ausbildungsjahres bei 139. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt damit die Anzahl der Auszubildenden auf hohem Niveau. Hambücher: " Wir investieren weiter in diesen Bereich, weil wir auch in Zukunft eine schlagkräftige Mannschaft brauchen. Da exzellente Berater und andere Spezialisten nur schwer am Markt zu bekommen sind, bilden wir sie großteils selbst aus.“ Die Sparkasse biete eine interessante und hochqualifizierte Ausbildung und stelle sich damit auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, gerade jetzt möglichst vielen jungen Menschen den Berufseinstieg zu ermöglichen, führt der Sparkassenchef weiter aus. Die 49 jungen Kollegen werden in den Berufen Bankkaufmann/-frau (27), Finanzassistent/-in (15) sowie dem Studiengang „Bank“ an der Dualen Hochschule Baden- Württemberg Mosbach (7) mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ ausgebildet.

Heilbronner Filiale „Am Marktplatz“ : 2. Ausbildungsfiliale
Die Heilbronner Filiale „Am Marktplatz“ wird ab Mitte September 2009 zur Ausbildungsfiliale. Nach der Filiale „Kaufland“ in Neckarsulm, die bereits im September 2003 zur Ausbildungsfiliale umgewandelt wurde, verfügt die Kreissparkasse Heilbronn nun über zwei Filialen, die dauerhaft mit mehreren Auszubildenden besetzt sind. „Die Erfahrungen mit unserer Ausbildungsfiliale ‚Kaufland’ sind sehr gut“, erläutert Hambücher. Die Auszubildenden lernen in diesen Filialen, Kundenverantwortung mit sehr viel Eigeninitiative zu übernehmen. Hauptaufgabe ist die aktive Ansprache von Kunden und Interessierten, das Erkennen von Bedarfen, die Beratung in bestimmten Produktanlagen sowie die Überleitung bei umfassenden und speziellen Beratungen. Die Auszubildenden werden im Verlauf der Ausbildung grundsätzlich alle einmal in einer Ausbildungsfiliale eingesetzt. „Sie sind dabei überaus erfolgreich“, ergänzt der Sparkassenchef. Die Ausbildungsfilialen laufen grundsätzlich unter den gleichen Rahmenbedingungen wie alle anderen Filialen der Heilbronner Sparkasse. In der Regel werden die Auszubildenden über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen eingesetzt und vor Ort durch Ausbilder betreut und unterstützt.

Spenden und Sponsoring: 1,3 Millionen Euro für die Region
Die Förderung vielfältiger Initiativen und Maßnahmen, die weit über das normale Finanzdienstleistungsgeschäft hinausgehen, sieht die Kreissparkasse als Ausdruck der eigenen Identität und als Interpretation ihres öffentlichen Auftrages an. „Wir stehen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu unserer Region“, betont Hambücher. Das öffentliche Leben in der Region fördert die Sparkasse durch die Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Initiativen, die die Stadt und den Landkreis Heilbronn durch ihre Aktivitäten in der Kultur, im Sport und im sozialen Bereich lebenswerter machen. Nimmt man die ausgeschütteten Stiftungserträge, die Spenden und die sonstigen Sponsorbeiträge zusammen, so kommen für das Jahr 2008 über 1,3 Millionen Euro der Region zugute. Hambücher: „Wir sind leider immer öfter das einzige Unternehmen in der Region, das hilft, Projekte im kulturellen, sportlichen oder sozialen Bereich begleitet.“ So wurde erst kürzlich das Chorfest in Heilbronn, bei dem auch eine Veranstaltung „Unter der Glaspyramide“ stattfand, unterstützt.
Ende August folgt das Hochsprungmeeting Eberstadt, bei dem die Sparkasse von Beginn an ein zuverlässiger Partner ist.

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Ich arbeite gern in der Region Heilbronn-Franken, weil...
Massimo
de Vivo

„...der Spagat zwischen globalem Denken und lokalem Handeln von den Menschen hier außerordentlich gut vollzogen wird. Die ausgeprägte Verbundenheit mit der Region und zugleich die intensive und unerlässliche Globalisierung der Unternehmensaktivitäten sind in der Region Heilbronn-Franken keine Gegensätze, sondern ergänzen sich und erzeugen wertschöpfende Synergien.“

 

Massimo de Vivo, Personalreferent,
Wirthwein AG

 
Wirthwein AG