Übersicht
 
 
 

 

Bechtle schlägt sich wacker
     
 
 

15.8.09

 

Auch im zweiten Quartal hat der Neckarsulmer IT-Dienstleister Bechtle Abstriche beim Umsatz und beim Ergebnis machen müssen. Dennoch blickt das Unternehmen „durchaus unverzagt“ in die Zukunft, wie es Vorstandssprecher Thomas Olemotz formuliert. „Die Situation ist äußerst heterogen.

Bechtle hat sich als Konzern insgesamt bisher aber wacker geschlagen.“ 641 Millionen Euro hat das Unternehmen im ersten Halbjahr umgesetzt, das waren 5,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Beim Vorsteuerergebnis liegt Bechtle mit knapp 13 Millionen Euro etwa 45 Prozent unter Vorjahr.

Kerngesund

Im Vergleich mit 2008 sei er natürlich nicht zufrieden, im Vergleich zu den Wettbewerbern schon. Schließlich ist mit der Kölner TDMI-Gruppe die Nummer drei im deutschen Systemhausmarkt pleite gegangen. Bechtle, die Nummer zwei, „ist bilanziell kerngesund“, betont Olemotz und verweist unter anderem auf die Eigenkapitalquote, die seit Jahresbeginn sogar angestiegen ist - auf 65,5 Prozent.

Ein weiteres Indiz dafür ist, dass sich der operative Cashflow im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf jetzt 19,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat. Als „erste vorsichtige Zeichen einer Bodenbildung“ wertet er das.

Im Haben verbucht der Bechtle-Chef zudem, dass der Umsatzrückgang im zweiten Quartal mit 6,3 Prozent zwar etwas größer war als in den ersten drei Monaten, der Ergebnisrückgang aber deutlich geringer, nämlich statt 50 nur noch 40 Prozent betrug. Olemotz spricht von einer „merklichen Verbesserung der Profitabilität“. Dabei würden sich die ergebnisverbessernden Maßnahmen - das Unternehmen setzt auf Kurzarbeit, hat zuletzt aber auch etwa 100 Stellen abgebaut - aus den vergangenen Monaten erst im zweiten Halbjahr auswirken. „Wir gehen selbstbewusst und mit einer gesunden Portion Optimismus nach vorn“, sagt Olemotz.

Im Inland haben sich die Neckarsulmer übrigens deutlich besser geschlagen als bei den Tochtergesellschaften im Ausland. Das liegt nicht nur an dem außerhalb Deutschlands überproportional vertretenen Handelsgeschäft, sondern auch an der Schweiz, die quasi ein zweiter Heimatmarkt für die Neckarsulmer sind. „Es ist kein Geheimnis dass die Schweiz von der Krise besonders hart getroffen wird“, sagt Olemotz.

Keine Prognose

In eine in Zahlen gefasste Prognose will er seinen vorsichtig optimistischen Ausblick nicht kleiden. „Die Entwicklung ist schwer vorhersehbar.“ Es sei nicht absehbar, wie nachhaltig die positiven Signale seien. „Deswegen drehen wir jeden Cent drei Mal um.“ Die Krise biete aber auch Chancen. Investitionen und sogar Zukäufe schließt er nicht aus.

Quelle Heilbronner Stimme vom 14. August 2009 www.stimme.de

Weitere Informationen

Informationen zu Bechtle
   
Karriereportal von Bechtle
   
Unternehmen der Region
   
Jobangebote in der Region
 
         
         
 
Unsere Ehemaligen...
Dorothee Schoettle

"Ich war während meines Studiums über zwei Jahre lang bei der WHF und war
zum Beispiel während des Fußball-Events "it's your kick" zur WM im Bereich
Marketing und habe das Projekt auf Messen in Frankreich und Spanien präsentiert. Ich war für die Planung und Durchführung von Studentenexkursionen aus ganz Deutschland zuständig, habe bei der WHF jede Menge Softskills erworben, viele
Freundschaften geknüpft und Kontakte zu Unternehmen in der Region aufbauen können."

 
Dorothee Schoettle, Mitarbeiterin im Bereich Kultur, Theater, Konzerte bei INTERSPORT Messe- und Eventcenter redblue
 
INTERSPORT redblue