Das Semesterticket wird noch einen Tick besser. Es gilt ab sofort nicht nur im "HNV-Land", dem Heilbronner, Hohenloher und Haller Nahverkehr. Der Kreisverkehr Schwäbisch Hall gehört jetzt auch dazu. Studierende der Hochschule Heilbronn haben zwischen Eppingen und Crailsheim, Osterburken und Kirchheim freie Fahrt mit Bus und Bahn - für 18 Euro im Monat.
Die Studierenden auf dem neuen Campus in Schwäbisch Hall sollen sich nicht abgehängt fühlen - sie genießen dieselben Vorteile, wie ihre Studienkollegen in Heilbronn und Künzelsau. Für 96 Euro sind sie von September bis Ende Februar mobil. 13 Euro pro Semesterticket zahlt jeder Student automatisch mit seinem Semesterbeitrag ans Studentenwerk, ob er nun Bus fährt oder nicht.
Darüber hinaus
Auch über das Gebiet von HNV und Kreisverkehr Schwäbisch Hall hinaus können Studierende günstig unterwegs sein: Der Mannheimer Verkehrsverbund Rhein-Neckar und der Karlsruher Verkehrsverbund bieten sogenannte Ergänzungstickets an. Die sind mit gut 150 Euro allerdings viel teurer als das Heilbronner Semesterticket, erschließen aber ein noch weit größeres Gebiet. Mit dem Stuttgarter Verkehrsverbund sind die Verhandlungen noch nicht ganz abgeschlossen. HNV-Geschäftsführer Gerhard Gross hofft, dass ab Sommersemester die studentischen Pendler aus dem Großraum Stuttgart ebenfalls ein Ergänzungsticket lösen können.
Seit 2002 bietet der HNV das Semesterticket an und stößt auf wachsendes Interesse in der Studentenschaft. Anfangs kauften 22 Prozent, das waren damals 800 Studierende, den Dauerfahrschein. 2008 setzten 35 Prozent auf Bahn und Bus, das waren 1750 Ticketbesitzer pro Semester. Vor Vorlesungsbeginn hat Asta-Sekretärin Birgit Englert schon über 250 Semestertickets verkauft, an den HNV-Verkaufsstellen ist das Interesse ebenfalls groß.
Feierabend
Unabhängig davon macht der HNV den Studierenden ein Sonderangebot: Nach 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen können sie ihren Studentenausweis als Fahrschein benützen: im Heilbronner Stadtverkehr und in Citybus und Bergbahn in Künzelsau. ger
Quelle Heilbronner Stimme vom 5. Oktober 2009 von Gertrud Schubert www.stimme.de
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