Übersicht

 
 
 

Vom Ein-Mann-Betrieb zum großen Marktteilnehmer

     
 
 

6.10.09

  In das neue Büro- und Lagergebäude hat Sprügel mehr als vier Millionen Euro investiert.

Sie sind erfolgreicher Mittelständler im Hohenlohekreis und haben ihre Bodenhaftung nicht verloren: Zum Jubiläum werden Kunden, Mitarbeiter, Partner und Auftragnehmer herzlich begrüßt - oft mit Vornamen und Klaps auf die Schulter.

Schließlich gibt es gleich mehrfach Grund zum Feiern beim Handwerker-Lieferanten Sprügel: Der Familienbetrieb aus Stachenhausen hat nicht nur seinen Erweiterungsbau fertiggestellt, sondern ist auch 35 Jahre alt geworden. Und passend zur Jahreszeit haben Firmengründer Gehard Sprügel und sein Sohn Jens auch noch ein Oktoberfest für gut 2000 Gäste ausgerichtet.

Wachstum

Für etwa 4,2 Millionen Euro wurde in den vergangenen Monaten der Bau hochgezogen. Beginn war im Februar vergangenen Jahres, bezogen wurde das 18 Meter hohe und 4800 Quadratmeter Fläche umfassende Gebäude im Juli. Der Anbau war dringend nötig, schließlich ist das einstige Ein-Mann-Unternehmen seit seiner Gründung 1974 mächtig gewachsen: Gehard Sprügel begann damals mit einem Lager in einer umgebauten Baracke. 1977 zog der Betrieb in ein Wohn- und Geschäftshaus, zehn Jahre später wurde der erste Firmensitz in Stachenhausen errichtet. Er wurde 1994 und 2000 bereits erweitert. Heute ist Belegschaft auf 90 Mitarbeiter angewachsen, Sohn Jens Sprügel gehört seit 2003 der Geschäftsführung an.

Zum Umsatz macht das Unternehmen keine Angaben. Doch die Geschäfte laufen derzeit besser, als es die Konjunktur vermuten ließe, berichtete Gerhard Sprügel: "Wir werden das Vorjahresergebnis einstellen", kündigte er bei der Feier vor 300 Gästen an. "Ich bin sehr zuversichtlich für die Zukunft." Heute hat Sprügel mehr als 6000 Kunden vor allem aus der Bauwirtschaft, die mit etwa 15 000 verschiedenen Artikeln beliefert werden, von Rohrisolierungen über Bauchemie, Befestigungstechnik und Werkzeuge bis zu Werkstattausrüstung.

Erfolg

Zu den Gratulanten zählten unter anderem Landrat Helmut Jahn, Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer und IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger.

Als Gründe für den Erfolg von Sprügel machte Metzger die Produktpalette, die Kundenorientierung und die Mitarbeiter des Unternehmens aus. Michael Bauer überbrachte einen versteinerten Ceratiten als Geschenk der Stadt Ingelfingen und erinnerte an die gemeinsamen Anstrengungen, den Bauantrag für die Erweiterung genehmigt zu bekommen. Dem Familienbetrieb zollte er Respekt: "Ich bin überrascht, wie innovativ die Firma arbeitet", sagte er. Gerhard Sprügel stehe für eine typisch schwäbische Karriere, zusammen mit typisch Hohenloher Schlitzohrigkeit.

Auch für Landrat Jahn ist das Unternehmen "eine Erfolgsgeschichte wie fast aus dem Bilderbuch". Sprügel sei eines der vielen Beispiele, wie in Hohenlohe aus einem Ein-Mann-Betrieb ein großer Marktteilnehmer geworden ist.

Quelle Heilbronner Stimme von Heiko Fritze vom 6. Oktober 2009 www.stimme.de

Weitere Informationen

Informationen von Sprügel

 
Karriere bei Sprügel
   
Weltmarktführer
 
Unternehmen der Region
 

Jobangebote in der Region


 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

es gelungen ist, die ländlichen Regionen zu attraktiven und strukturell starken Lebens- und Arbeitsräumen zu entwickeln. Die dynamische Region Heilbronn-Franken ist das beste Beispiel dafür."
Günther H. Oettinger,
EU-Kommissar und ehem. Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
   
"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
und Beispiel für ganz Deutschland, was Wirtschaftskraft Bevölkerungszuwachs, Job-Center und Lehrstellen-Bilanz betrifft."
Wolfgang Clement, ehem. Bundeswirtschaftsminister
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit