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Gegen Fachkräftemangel und für Vernetzung
     
 
 

28.10.09

  Gemeinsames Vorgehen im Gesundheitsnetz Main-Tauber stärkt Branche und Region.

Im Main-Tauber-Kreis arbeiten 6000 Menschen im Gesundheitswesen. Die Wirtschaftsförderung Main-Tauber GmbH (WMT) nimmt sich nun zusammen mit den zahlreichen Einrichtungen aus dieser Branche des Themas an. Das gemeinsame Ziel ist die Verbesserung der Situation im Kreisgebiet.

Der zunehmende Mangel an Fachkräften und die fehlende Vernetzung sind nur zwei der Probleme, denen sich das Gesundheitswesen ausgesetzt sieht. Mit mehr als 6000 Mitarbeitern und zahlreichen Gesundheitseinrichtungen zählt es zu den wichtigsten Branchen im Main-Tauber-Kreis. Grund genug für die Wirtschaftsförderung Main-Tauber, sich des Themas anzunehmen und gemeinsam mit den Akteuren nach Möglichkeiten zu suchen, wie im Kreisgebiet die Situation verbessert werden kann.

In Einzelgesprächen zwischen Vertretern der WMT und den jeweiligen Akteuren wie Pflegeeinrichtungen und Heimen standen bestimmte Themen immer wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Hierzu zählten der Mangel an qualifizierten Fachkräften sowie die mangelnde Wahrnehmung und unzureichende Vernetzung der Einrichtungen. "In unseren Besprechungen wurde auch ein großes Interesse am Aufbau eines Netzwerkes zur Vertretung der gemeinsamen Interessen geäußert", erläutert Geschäftsführer Ralf Lauterwasser von der WMT.

Die Themen Abwanderung von Fachkräften, geringe Attraktivität der Pflegeberufe, Probleme an den Schnittstellen zwischen Klinik und Pflege und Qualifizierung der Mitarbeiter zogen sich wie ein roter Faden durch die Gespräche. Entsprechend standen die Diskussionspartner dem Gedanken, diese Themen gemeinsam zu bearbeiten, sehr offen gegenüber.

Pflegenetz Heilbronn

"Parallel kam hinzu, dass das bereits seit Ende 2004 tätige Pflegenetz Heilbronn eine Anbindung an ihr Netzwerk und dessen Projekte angeboten hat", ergänzt Lauterwasser. Zunächst in einer kleinen Runde, später in einem Workshop mit mehr als 20 Einrichtungen wurden anhand der konkreten Situationen der einzelnen Teilnehmer die Ziele und Maßnahmen des künftigen Gesundheitsnetzes Main-Tauber erarbeitet. Wesentliche Zielsetzungen sind die Verbesserung der Pflege, die Optimierung der Schnittstellen zwischen den Einrichtungen, die Schaffung von Qualitätsstandards und damit einhergehend Kosteneinsparungen.

Eine wichtige Aufgabe der zukünftigen Partner ist die Kommunikation mit einer Netzwerkzeitung. In ihr können sich die Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen darstellen. Ein schöner Nebeneffekt: Die Attraktivität des Gesundheitsstandortes steigt aufgrund der nun vorhandenen Transparenz.

Dazu kommt das gemeinsame Arbeiten an den eigenen Leitlinien, den Schnittstellen und an den Qualitätsstandards. Ziel ist auch die gemeinsame Aus- und Weiterbildung sowie die Durchführung von Pilotprojekten zu wichtigen Themen. Landrat Reinhard Frank sieht diese Initiative sehr positiv. "Das Gesundheitswesen ist einer der wichtigsten Branchen im Main-Tauber-Kreis und ich begrüße das Projekt zur Stärkung und Vernetzung der Einrichtungen ausdrücklich", unterstreicht er.

Die Koordinierung der Netzwerkarbeit soll durch die WMT erfolgen. Der Vorteil: Die Wirtschaftsförderer sind neutral und keinen wirtschaftlichen Interessen unterworfen. "Interessierte Einrichtungen können sich gerne in das Gesundheitsnetz Main-Tauber einbringen. Die WMT freut sich auf weitere Interessenten", bekräftigt Ralf Lauterwasser.

Weitere Informationen gibt es von Geschäftsführer Ralf Lauterwasser bei der WMT unter Telefon 09341/895957-20, E-Mail: lauterwasser@wmt-gmbh.eu. Die wmt ist eine Initiative des Main-Tauber-Kreises und seiner Städte und Gemeinden. Die wmt wird von der Sparkasse Tauberfranken unterstützt. wmt

Quelle Fränkische Nachrichten vom 27. September 2009 www.fnweb.de

Weitere Informationen:

Wirtschaftsförderung Main-Tauber
 
Pflegenetz Heilbronn
 
Arbeitsmarkt der Region
 
Unternehmen der Region
 
regiojobs24.de
 
         
         
 
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