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„Tatort“ Tripsdrill
     
 
 

16.11.09

 

Die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper ermitteln zwischen der neuen Holzachterbahn „Mammut“ und dem Waschzuber-Rafting.

Nach Abschluss der erfolgreichen Jubiläumssaison in Tripsdrill ging es noch einmal spannend zu. Denn vom 10. bis 13. November 2009 verwandelte sich der Erlebnispark Tripsdrill zur Filmkulisse für den ARD-Tatort „Der Schrei“.
Die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper ermitteln zusammen mit ihren Kollegen  zwischen der neuen Holzachterbahn „Mammut“ und dem Waschzuber-Rafting. Das Produktionsteam des Südwestrundfunks hat einiges aufgebaut, um dem Drehort Leben einzuhauchen.  

Vom Familienspaß zur Filmkulisse

Jedes Jahr nach den Herbstferien schließt der Erlebnispark Tripsdrill seine Tore. Dann beginnen die vielen Helfer, die über 100 originellen Attraktionen winterfest zu machen. Nicht so in diesem Jahr: Waschzuber-Rafting und Mammut fahren weiter – zumindest für das Produktionsteam des SWR. Auf der Wiese vor der neuen Holzachterbahn sind einige Attraktionen hinzugekommen, die einen Hauch Farbe in die spätherbstliche Landschaft bringen: Schiffschaukel, Karussell, Riesenrutsche und Süßigkeitenstand. Riesige Luftballons und Zuckerwatten schmücken die Landschaft. In den vergangenen Tagen entstand so für den Film in Tripsdrill ein eigener Vergnügungspark, der „Priska-Park“. 

Zum Inhalt

Die Tatort-Folge mit dem Titel „Der Schrei“ spielt eigentlich in und um Ludwigshafen. Es ist ein trauriger Anlass, der die beiden Kommissare Lena Odenthal und Kopper in den Freizeitpark ruft. Die kleine Sandra, von ihren Eltern als vermisst gemeldet, wird tot am Ufer des Wildbachs aufgefunden. Als klar ist, dass die 8-Jährige erstickt wurde, beginnen die Ermittlungen, die jedoch zunächst in die falsche Richtung laufen. Der verzweifelte Vater Peter Fichter würde am liebsten im Ferienappartement bleiben, um seiner Tochter nahe zu sein. Die Mutter hingegen zieht sich völlig in sich zurück und steht kurz vor einem Zusammenbruch. Mit der Zeit decken die Ermittler zwischen den verzweifelten Eltern Spannungen auf, die bereits vor der Tat bestanden. Bei der Rekonstruktion der Ereignisse gerät die Mutter selbst unter Verdacht…

Zum Hintergrund

Das ca. 50-köpfige Film-Team um Regisseur Gregor Schnitzler gastiert vier Tage in Tripsdrill. Für die Filmarbeiten steht aufgrund der „kurzen Tage“ mit frühem Sonnenuntergang nur wenig Zeit zur Verfügung. Jeder Handgriff muss sitzen, damit das Tageslicht optimal ausgenutzt werden kann. Die Gesamtdrehzeit der Folge beträgt vier Wochen. Die restlichen Aufnahmen werden unter anderem in Ludwigshafen und Baden-Baden gemacht. Der „Tripsdrill-Tatort“ ist eine Produktion des Südwestrundfunks in Zusammenarbeit mit der Maran Film und wird voraussichtlich Ende 2010 ausgestrahlt.

Neben den professionellen Schauspielern wie beispielsweise Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe, Peter Espeloer und Brigitte Zeh sind zahlreiche Komparsen involviert. Einige Mitarbeiter des Erlebnisparks Tripsdrill, die sonst hinter den Attraktionen stehen, werden als Besucher eingesetzt. Sie dürfen nun selbst „Mammut“ fahren und Zuckerwatte schlecken. Die Feuerwehren aus Cleebronn und Brackenheim sind ebenso im Einsatz wie einige Schüler aus Cleebronn, die im Rahmen eines Projekttages am Filmset dabei sein dürfen. Die Dreharbeiten mitzuerleben ist für sie als Laiendarsteller trotz der kühlen Temperaturen fast genauso spannend wie für den Fernsehzuschauer die eigentlichen Ermittlungen im Mordfall.

Für den Filmdreh an der Holzachterbahn „Mammut“ ist sogar eine Stuntfirma im Einsatz. Sie sorgt dafür, dass riskante Klettermanöver von erfahrenen Fachleuten ausgeführt werden. Und auch aus technischer Sicht wurden schwere Geschütze aufgefahren: Nicht nur der aufwendige Aufbau zusätzlicher Attraktionen stand auf dem Programm. Um dem Fernsehzuschauer besondere Perspektiven bieten zu können, wurde auf der Insel im Waschzuber-Rafting ein Kamera-Kran installiert.

Zum „Tatort“

Die erste Folge der Tatort-Krimis „Taxi nach Leipzig“ wurde im Jahr 1970 in der ARD ausgestrahlt. Damit ist der „Tatort“ die älteste und gleichzeitig  auch beliebteste Fernsehkrimi-Reihe im deutschsprachigen Raum. Für die Produktionen sind die regionalen Rundfunkanstalten der ARD verantwortlich. Den „Tatort Lena Odenthal“ mit Handlungsschwerpunkt in Ludwigshafen produziert daher der Südwestrundfunk. Zum Konzept der Reihe gehört das Lokalkolorit, welches die unterschiedlichen Einsatzgebiete mit sich bringen. An den einzelnen Einsatzorten sind verschiedene Ermittler-Teams unterwegs. Zu den bekanntesten Tatort-Schauplätzen gehört neben München, Hamburg, Berlin, Leipzig und Köln auch Ludwigshafen – hier ermitteln Lena Odenthal und Mario Kopper. Ulrike Folkerts feierte mit ihrer Rolle als Hauptkommissarin in diesem Jahr das 20. Dienstjubiläum.

Darsteller  
   
Lena Odenthal Ulrike Folkerts
Mario Kopper    Andreas Hoppe
Peter Becker Peter Espeloer
Gerichtsmedizinerin Sonja Römer  Brigitte Zeh
Ruth Fichter    Annika Kuhl
Peter Fichter Roeland Wiesnekker
Tom Heye Fabian Busch
Werner Rahn Jan Messutat
Julian Joshua Jacobs
Sicherheitschef Müller  Michael Heinsohn
Frau Keller    Annalena Schmidt
   
Stab  
   
Regie Gregor Schnitzler
Buch Harald Göckeritz
Kamera Cornelia Wiederhold
Schnitt Saskia Metten
Szenenbild Annette Lofy
Kostümbild Ivana Milos
Ton Peter Tielker
Regieassistenz Sibylle Illner
Aufnahmeleitung Maike Bodanowski
Setaufnahmeleitung  Volker Stappenbeck
Produktionsleitung Michael Bentkowski
Produktion Sebastian Hünerfeld
Redaktion Melanie Wolber
                                                                                      

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Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
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Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
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