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INTERSPORT-Verbund überspringt erstmals die 2,5 Milliarden Euro Hürde und baut seinen Marktanteil auf 35,3 % aus
     
 
 

18.12.09

 

Mit 20 neuen Verbundmitgliedern und rund 70 Um- und Neubauten wächst die Gesamtverkaufsfläche auf über 900.000 m²

Auch in 2010 sieht INTERSPORT Wachstums-Chancen durch qualitative Expansion und strategische Allianzen zur FIFA Fußball-WM in Südafrika

Heilbronn – „Das Rennen um Marktanteile, Umsatzvolumen und den damit verbunden Gewinn wurde nicht erst auf der Zielgeraden, sondern bereits am Start gewonnen“, so die beiden INTERSPORT-Vorstände Klaus Jost und Kim Roether beim traditionellen Jahresschluss-Gespräch mit der Fachpresse. Mit Frost, Schnee und Eis zur Jahreswende 2008/2009 hatte der Verbund den bestmöglichen Start in das Wintergeschäft und konnte im Januar und Februar die höchsten Winterumsätze seit Jahren realisieren. Nach dem starken Winterhalbjahr haben sich auch die Frühjahr/Sommer- und Herbstumsätze gut entwickelt und zeigen einmal mehr, „dass die Sportbranche vor allem wetter- und weniger konjunkturabhängig ist“, betonen die Vorstände.

Mit einem aufgelaufenen Umsatzplus von knapp 7 % per Ende November geht der Verbund in einen Dezember-Endspurt gegen einen starken Vorjahreswert (+ 11 %) und erwartet bei vorsichtiger Schätzung einen Gesamterlös von rund 2,57 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2009 (+ 5 %). Bei einer positiven Entwicklung des Gesamtmarktes um knapp 3 % auf 7,29 Milliarden Euro (2008: 7,1 Mrd. €) bedeutet dies ein sattes Plus für den Marktanteil INTERSPORT, der zum Jahresende bei 35,3 % liegen wird.

Von der sportlichen Seite bot das „Non-Event-Jahr“ 2009 keinen Anlass zum Jubel. Auch die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten keine positive Aufbruchsstimmung auslösen. Die Deutschen, wie auch große Teile des Auslands, begehen jetzt schon die zweite Krisen-Weihnacht in Folge. Diese Ungewissheit im Nacken bringt allerdings auch eine Besinnung auf traditionelle Markenwerte mit sich. Und grundsätzlich wollen sich die Konsumenten gerade in unsicheren Zeiten etwas gönnen. Vorstand Klaus Jost: „Unsere Mitglieder profitieren von einer herausragend aufgestellten und verlässlichen Marke INTERSPORT. Dazu kommt das weiter steigende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher. Die Bereitschaft, für Gesundheit und Fitness Geld anzulegen, wächst zunehmend.“

Teilweise überregionale Aufmerksamkeit konnten die 69 Um- und Neubauten der INTERSPORT-Mitglieder im Jahr 2009 verzeichnen. In Verkaufsfläche gerechnet entstanden neben Flächenoptimierungen rund 16.000 m² neue Fläche, womit der Verbund zum Jahresende 2009 eine Gesamtverkaufsfläche von über 900.000 m² repräsentiert.

„Intensive Standortentwicklung, das international überarbeitete Ladenbaukonzept, unser bereits im Frühjahr eingeführtes Konzept „Premium-Ladenbau“ für City-Geschäfte und schlussendlich der Mut und die Kreativität unserer aktiven Mitglieder sind die Säulen dieses Erfolges“, so Vorstand Kim Roether. „Umso mehr freuen wir uns, für das Geschäftsjahr 2008/2009 wieder einen zweistelligen Millionenbetrag den Mitgliedern als Rückausschüttungen bereitstellen zu können.

Ausblick

„Verbundgruppen müssen sich von Einkaufsgesellschaften zu Koordinatoren komplexer Netzwerke wandeln – zum Wohle der Mitglieder!“, argumentiert der INTERSPORT-Vorstand. Dabei sind sich Jost und Roether einig, dass dazu ein komplex vernetztes und hoch professionell agierendes Unternehmen notwendig ist, das auch die Steuerungsfunktion in der Wertschöpfungskette übernimmt. Was schlussendlich bedeutet, dass alle Fäden in einer Hand zusammenlaufen müssen.

Indem ein Unternehmen mit einer derartigen Steuerungs- und Kontrollfunktion die Angebotsseite mit der Absatzseite verbindet, entsteht überhaupt erst die Möglichkeit, alle Wertschöpfungsschritte von der Produktion bis zum Verkauf an den Endkunden zu koordinieren und das Ergebnis zu analysieren.

Dabei betont der INTERSPORT-Vorstand ausdrücklich die Einbindung der Verbund-Mitglieder auf freiwilliger Basis sowie die genossenschaftlichen Prinzipien, die heute „jünger“ denn je sind. Dazu kommt das Know-how von über 1.400 INTERSPORT-Geschäften, die jeden Tag an der Verkaufsfront stehen.

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Cynthia Hanser

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