Wachstum trotz Krise. 3,5 Millionen Euro wurden bei Bausch + Ströbel 2009 in Gebäude investiert.
Von Resignation in Zeiten der Wirtschaftskrise ist bei Bausch + Ströbel nichts zu spüren. Der Spezialmaschinenhersteller aus Ilshofen hat 2009 wieder kräftig investiert - in Gebäude, in moderne Werkzeugmaschinen, in die Entwicklung der Produktpalette und nicht zuletzt in das eigene Personal, teilt das Unternehmen mit. Bereits im Frühjahr wurde die erweiterte Montagehalle eingeweiht, derzeit stockt Bausch + Ströbel das bestehende Technikgebäude um drei Etagen auf. 3,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen 2009 insgesamt in Gebäude. Zudem kaufte es zwei Hektar Grundstücksfläche zu - als Optionsfläche für weitere Erweiterungen. Für Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden weitere 2,9 Millionen Euro ausgegeben, außerdem schafften die Ilshofener technische Anlagen und Werkzeugmaschinen im Wert von über zwei Millionen Euro an.
Die Erweiterungsbauten waren dringend nötig, da das 1967 gegründete Unternehmen kontinuierlich wächst. Knapp 900 Menschen beschäftigt der Hersteller von Anlagen für die pharmazeutische Industrie derzeit, Tendenz steigend. Damit wuchs die Mitarbeiterzahl seit der Neustrukturierung der Eigentumsverhältnisse im August 2007 um zirka 100 Mitarbeiter.
Intensiviert hat Bausch + Ströbel auch das Engagement im Ausland. So eröffnete die Firma zum Beispiel eine Verkaufs- und Serviceniederlassung in Russland. Insgesamt bildet Bausch + Ströbel 117 junge Menschen aus.
Was den wirtschaftlichen Erfolg angeht, zeigt sich Bausch + Ströbel zufrieden. Trotz Wirtschaftskrise rechnet die Geschäftsführung damit, die Umsatzzahlen des vergangenen Jahres zu erreichen. Auf den wichtigen deutschen Messen der Branche, der Achema in Frankfurt und der FachPack in Nürnberg sowie auf zahlreichen Messen weltweit war man vertreten. Besonders geschätzt wird bei der Pharmaindustrie derzeit das Know-how des Spezialmaschinenherstellers auf dem Gebiet der Karpulen- und Spritzenverarbeitung. Für das Jahr 2010 wird derzeit schon eine Erweiterung der Montagefläche geplant.
Quelle: Haller Tagblatt vom 16. Dezember 2009, Foto Arslan
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