Der Autobauer Audi will in den kommenden drei Jahren 1,3 Milliarden Euro in den Standort Neckarsulm investieren. Damit sollen neue Motorenprüfstände gebaut und das Werk auf die Fertigung der Modelle A6, 7 und 8 vorbereitet werden. Weitere 2,5 Milliarden Euro sind für ein neues Getriebe- und Emmissionszentrum und Presswerkzeuge in Ingolstadt eingeplant. Bis 2012 will der Konzern insgesamt 7,3 Milliarden Euro investieren, den Hauptteil in neue Produkte und Zukunftstechnologien. Quelle SWR 4 
Die VW-Tochter Audi hat ihre milliardenschweren Investitionspläne für die kommenden Jahre konkretisiert. Von den veranschlagten 7,3 Milliarden Euro an Investitionen in den Jahren 2009 bis 2012 sollten 5,9 Milliarden Euro in neue Produkte und Zukunftstechnologien fließen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Marke mit den vier Ringen werde ihre Modellpalette bis 2015 von derzeit 34 auf 42 Modelle ausweiten. „Mit den geplanten Investitionen in neue Produkte und Mobilitätskonzepte wie den Elektroantrieb schaffen wir die Grundlagen für das zukünftige Wachstum unseres Unternehmens“, erklärte Audi-Finanzvorstand Axel Strotbek.
Die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm werden von 2009 bis 2012 mit insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro bedacht. „Das ist ein klares Bekenntnis für unsere deutschen Standorte“, erklärte Audi-Gesamtbetriebsratschef Peter Mosch. Auf Ingolstadt entfallen dabei rund 2,5 Milliarden und auf Neckarsulm 1,3 Milliarden Euro.
Während in Ingolstadt Investitionen in ein neues Getriebe- und Emissionszentrum sowie in Presswerkzeuge für den neuen Audi A1 und Fertigungsstrukturen für die Modelle A3 und A4 im Vordergrund stünden, seien in Neckarsulm die Modelle A6, A7 und A8 sowie neue Funktionsprüfstände für Motoren im Fokus.
Die Investitionssumme von 7,3 Milliarden Euro bis Ende 2012 hatte Strotbek bereits kürzlich in einem Zeitungsinterview genannt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Konkurrenten BMW und Mercedes zu überholen und bis Mitte des kommenden Jahrzehnts der führende Premium-Autohersteller der Welt zu werden.
Quelle Heilbronner Stimme vom 28. Dezember 2009
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