Heilbronn gehört zu den attraktivsten deutschen Einkaufsstädten: Nach einer Untersuchung des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) landete Heilbronn 2008 bei der so genannten Zentralität auf Platz fünf im Vergleich aller Großstädte unter 300.000 Einwohner.
„Unsere Stadt nimmt damit eine Spitzenposition ein, selbst im schwierigen Jahr 2009 ist die Kennziffer nicht zurückgegangen“, unterstreicht Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach.
Die Zentralitätskennziffer, ein statistisches Maß für die Anziehungskraft des Einzelhandels auf das Umland, lag für Heilbronn bei 155,5 (2008) bzw., bei veränderter Berechnungsmethode, 155,8 (2009) Punkten – und damit laut der Studie in Baden-Württemberg sogar auf Platz 1. Im bundesweiten Vergleich lagen Trier, Würzburg, Koblenz und Regensburg auf den Rängen vor Heilbronn. Insgesamt hatte die GfK 207 Städte über 50.000 Einwohner untersucht.
„Auch der Einzelhandelsumsatz ist mit einem Betrag in Höhe von annähernd 7500 Euro je Einwohner ein exzellenter Wert nicht nur für Baden-Württemberg“, verweist Erste Bürgermeisterin Margarete Krug auf die Ergebnisse der IHK-Kaufkrafanalyse 2009, die belegen, dass Heilbronn sein vorhandenes Potential schon sehr gut ausschöpft.
Erfreulich ist für den Wirtschaftsbeauftragten Bernd Billek auch, dass laut der IHK-Analyse die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in Heilbronn 2009 gegen den regionalen Trend nicht gesunken, sondern stabil geblieben ist.
Die Einrichtung der Einkaufszentren Stadtgalerie und Klosterhof, aber auch die „Gestaltungsoffensiven Innenstadt“, das gemeinsame City-Management und viele Aktionen haben die Einkaufsstadt Heilbronn weiter gestärkt, ist sich OB Himmelsbach sicher. Der Ende 2008 vom Gemeinderat beschlossene Masterplan für die Innenstadt weise der Einkaufsstadt Heilbronn den weiteren Weg.
Quelle: Heilbronn Marketing vom 21. Januar 2009
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