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Arbeitslosenzahl deutlich gestiegen

     
 
 

28.1.10

 

Jahreszeitenüblich steigt die Arbeitslosigkeit. Dennoch sind auf regiojobs24.de weiterhin über 1300 offene Akademikerstellen.

Die Zahl der Arbeitslosen hat in der Region im Januar deutlich zugenommen. Im Schnitt stieg die Quote um 0,5 Prozentpunkte. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn nahm die Quote von 5,6 auf jetzt 6,1 Prozentpunkte zu. Ursachen hierfür sind der in dieser Jahreszeit übliche Anstieg aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse und die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Kreis Schwäbisch Hall stieg die Quote auf 4,9 und im Hohenlohekreis auf 5 Prozent. Im Main-Tauber-Kreis lag die Quote der Erwerbslosen bei 4,7 Prozent, 0,7 Prozentpunkte über dem Wert von Dezember. Insgesamt waren in der Region im Januar rund 26.200 Menschen ohne Arbeit. (Quelle SWR 4, 28. Januar 2010)

Agentur für Arbeit Heilbronn – Stadt- und Landkreis Heilbronn

Arbeitslosigkeit kräftig gestiegen - Quote jetzt bei 6,1 Prozent

Zum Jahresbeginn ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Heilbronn kräftig gestiegen. Ursache hierfür ist der in dieser Jahreszeit übliche Anstieg aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse in Verbindung mit den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen liegt bei 6,1 Prozent.

Zum Stichtag waren in der Arbeitsagentur Heilbronn 14.766 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 1.250 mehr als noch im Dezember. Vor einem Jahr wurden 2.163 Arbeitslose weniger gezählt. Die Arbeitslosenquote lag damals bei 5,3 Prozent.

„Ein, auch deutlicher, Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar“, kommentiert Martin Diepgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heilbronn, „ist durchaus saisonüblich. Aufgrund der winterlichen Witterung mussten sich viele Beschäftigte aus den Außenberufen arbeitslos melden. Außerdem spüren wir nach wie vor die schwierigen Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Lage. Dadurch hat sich das Niveau der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr stark erhöht. Nach wie vor puffert die Kurzarbeit die Konjunkturprobleme ab. Wenn jedoch die Wirtschaftskrise anhält, stehen uns auf dem Arbeitsmarkt schwierigen Monate bevor.“

Die Zahl junger Arbeitsloser unter 25 Jahren ist ebenfalls angestiegen. Im Berichtsmonat waren 1.440 junge Menschen arbeitslos gemeldet. Vor einem Monat waren es noch 1.275. Dies entspricht einem Anstieg der Arbeitslosenquote bezogen auf diese Personengruppe von 4,2 auf 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation aber leicht gebessert. Im Januar 2009 lag die Arbeitslosenquote noch bei 4,9 Prozent. Damals wurden 1.461 junge Arbeits-lose gezählt.

Weiterhin rückläufig ist die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Bezirk der Arbeitsagentur Heilbronn waren im Januar 2.229 Stellen registriert. Das ist gegenüber dem Dezember ein Minus von 88. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das 1.062 Stellen weniger, was einem Rückgang von 32 Prozent entspricht.

Download.Arbeitsmarktbericht Agentur für Arbeit Heilbronn – Stadt- und Landkreis Heilbronn

Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim – Main-Tauber-Kreis

Die Arbeitslosenzahlen steigen im Januar deutlich an - Arbeitslosenquote steigt auf 5,1 Prozent

Im Bezirk der Tauberbischofsheimer Arbeitsagentur ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2010 um genau 1.000 auf jetzt 7.600 gestiegen.

Die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zum Dezember um 0,7 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent erhöht. Vor einem Jahr lag sie noch bei 4,9 Prozent.

„Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich. Dies liegt zum einen daran, dass Betriebe mit Beschäftigten im Außenbereich aufgrund der Witterungsverhältnisse Mitarbeiter entlassen und zum anderen, dass gerade zum Jahresende befristete Arbeitsverträge auslaufen“, erklärt Stefan Beil, Leiter der Arbeitsagentur Tauberbischofsheim.

„Wie im Januar 2009 sind die Zahlen im Vergleich zum Dezember auch heuer vergleichsweise kräftig angestiegen. Im Gegensatz zum Vorjahr lassen sich aktuell aber erste Auswirkungen der Krise auf den regionalen Arbeitsmarkt über den saisonalen Effekt hinaus aufzeigen. Der Anteil der Zugänge hat im Bereich des Arbeitslosengeld II (Sozialgesetzbuch II (SGB II)) deutlich zugenommen, die Zugangszahlen in der Arbeitslosenversicherung (Sozialgesetzbuch III (SGB III)) fielen hingegen etwas geringer als im Vorjahr aus. Somit resultiert der deutliche Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Jahresbeginn weniger daraus, dass sich überproportional viele Personen neu arbeitslos melden mussten, sondern mehr aus der geringeren Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes für diejenigen, die sich bereits einige Zeit in der Arbeitslosigkeit befinden “, so Beil.

In Baden-Württemberg liegt die durchschnittliche Quote bei 5,6 Prozent (Vormonat 5,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote ist in allen Arbeitsagenturen in Baden- Württemberg gestiegen. Im Vergleich zu den anderen 23 Agenturen in Baden- Württemberg hat Tauberbischofsheim mit einer Quote von 5,1 Prozent wiederum einen Platz im vorderen Drittel.

Kreise

Im Main-Tauber-Kreis stieg die Arbeitslosenquote um 0,7 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent. Zum Stichtag waren 3.405 Menschen arbeitslos gemeldet, 559 Menschen mehr als im Dezember. Diese verteilten sich auf die drei Geschäftsstellenbezirke im Main-Tauber-Kreis wie folgt: Hauptagentur Tauberbischofsheim 1.258 Arbeitslose (Quote: 4,2), Geschäftsstelle Bad Mergentheim 1.112 Arbeitslose (Quote: 4,7) und Geschäftsstelle Wertheim 1.035 Arbeitslose (Quote: 5,8).

Im Neckar-Odenwald-Kreis stieg die Arbeitslosenquote um 0,6 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent, 4.195 Arbeitslose waren zum Stichtag im Januar registriert. In der Geschäftsstelle Mosbach waren bei einer Quote von 5,3 Prozent (Plus von 0,4 Prozentpunkten zum Vormonat) 2.230 Menschen arbeitslos gemeldet, in Buchen bei einer Quote von 5,6 Prozent 1.965 Arbeitslose.

Bewerber

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 2.351 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet, 1.361 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Stellenangebote

345 ungeförderte Stellenangebote, das sind Stellen ohne staatliche Förderung, wurden den Mitarbeitern des Arbeitsgeberservices neu gemeldet. Dies waren 150 Stellenangebote weniger als im Dezember, doch zwei mehr als im Januar 2009. 436 Angebote konnten abgeschlossen werden, dies sind 81 weniger als im Vormonat, doch 14 mehr als im Januar 2009.

Die Zahl der zu besetzenden Arbeitsstellen insgesamt ist im Vergleich zum Dezember 2009 gefallen: Der Bestand an ungeförderten offenen Stellen lag im Januar bei 1.045 (im Dezember 1.129), davon entfielen auf den Main-Tauber-Kreis 709 und auf den Neckar-Odenwald-Kreis 336 Stellen.

Download.Arbeitsmarktbericht Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim – Main-Tauber-Kreis

Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall – Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall

Arbeitslosenquote steigt auf 4,9 Prozent

Im Januar ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Haller Arbeitsagentur (Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis) im Vergleich zum Dezember deutlich um 862 Personen angestiegen. Zum Stichtag im Januar 2010 waren 7975 Arbeitslose registriert (Dezember 09 7113). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 17,7 Prozent angestiegen.

Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, ist um 0,5 Prozentpunkte angestiegen und liegt jetzt bei 4,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 4,3 Prozent. Landesweit liegt Schwäbisch Hall hinter Ravensburg (4,3) zusammen mit Ulm auf Platz 2. Der Landesdurchschnitt liegt bei 5,6 Prozent.

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten zeigt die große Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. 2407 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet. 1557 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Arbeitgeber haben 410 Stellen im Januar gemeldet. 1394 Stellenangebote waren zum Stichtag im Bestand, das sind 160 weniger als im Dezember. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitskräftenachfrage um über 37 Prozent zurückgegangen.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall

Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Januar 4963 Arbeitslose gezählt. Das sind 624 Personen mehr als vor einem Jahr. 1628 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1076 Menschen konnten aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet werden. Die Arbeitslosenquote liegt somit bei 4,9 Prozent.

Arbeitgeber haben 268 Stellenangebote gemeldet. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 968.

Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis

Im Landkreis Hohenlohe wurden im Januar 3012 Arbeitslose gezählt. Das sind 573 Menschen mehr als vor einem Jahr. 779 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 481 Menschen konnten aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet werden. Die Arbeitslosenquote lag somit bei 5 Prozent. Arbeitgeber haben 142 Stellenangebote im Januar aufgegeben. Der Bestand an Stellenangeboten insgesamt lag zum Stichtag bei 426.

Die Hartz IV Eckwerte

Bei der ARGE SoziAl im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag im Januar 2386 Arbeitslose registriert (Dezember 09: 2251). Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 2577 Arbeitslose (Dezember 09: 2161).

Von den 3012 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 1457 von der ARGE im Hohenlohekreis betreut (Dezember 09: 1333). Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im Januar 1555 Arbeitslose registriert (Dezember 09: 1368).

Download.Arbeitsmarktbericht Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall – Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall


Weitere Informationen

Arbeitsmarktberichte für die Region Heilbronn-Franken
   
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Ich arbeite gern in der Region Heilbronn-Franken, weil...
Massimo
de Vivo

„...der Spagat zwischen globalem Denken und lokalem Handeln von den Menschen hier außerordentlich gut vollzogen wird. Die ausgeprägte Verbundenheit mit der Region und zugleich die intensive und unerlässliche Globalisierung der Unternehmensaktivitäten sind in der Region Heilbronn-Franken keine Gegensätze, sondern ergänzen sich und erzeugen wertschöpfende Synergien.“

 

Massimo de Vivo, Personalreferent,
Wirthwein AG

 
Wirthwein AG