Mit diesem renommierten Theater- und Fernsehschauspieler konnten die Burgfestspiele Jagsthausen für die Titelrolle ihres Traditionsstücks einen Protagonisten gewinnen, der im Vorjahr als Franz von Mohr Publikum und Kritik überzeugte. Die „Heilbronner Stimme“ schrieb zum Beispiel über ihn: “Vor allem Ulrich Bähnk als intriganter Franz ist eine brillante Besetzung“.
Bähnk war zuletzt u. a. in den TV-Produktion „Der Landarzt“ und „Notruf Hafenkante“ zu sehen und jüngst mit Fritz Wepper im Ersten in der Folge „Die Nächte des Herrn Senator“ der erfolgreichen Serie „Mord in bester Gesellschaft“. Namhafte Engagements hatte er u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Thalia Theater Hamburg, Kammerspiele Hamburg, Theater im Zimmer Hamburg und am Staatstheater Hannover.
Geboren wurde Ulrich Bähnk in Plön/Schleswig-Holstein. Seine Schauspielausbildung schloss er 1989 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg ab. Er wirkte in verschiedenen Theaterproduktionen mit und erhielt 1994 den begehrten „Boy-Gobert-Preis" der Stadt Hamburg für seine herausragende darstellerische Leistung in »Warten auf Godot« und »Wer hat Angst vor Virginia Wolf?«. Das breite Publikum konnte seine schauspielerische Bandbreite in vielen TV-Produktionen bewundern, zum Beispiel in den Fernsehfilmen »Todesspiel«, »Brüder auf Leben und Tod«, »Der Kapitän« und - mal ganz anders - als Jochen Haller in dem ZDF-Fernsehfilm »Menschenjagd«.
Mit dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ eröffnen die Burgfestspiele Jagsthausen am 10. Juni die 61. Spielzeit in der Götzenburg. Weiter auf dem im Vergleich zum Vorjahr auf vier Stücke verkürzten Spielplan – der bereits am 15. August endet - stehen Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ in der Regie von Jagsthausen-Intendant Heinz Kreidl, als Familienstück das orientalische Märchen „Der kleine Muck“ aus der Feder von Wilhelm Hauff (Regie Peter Seuwen) sowie als Musikstück die Rhythm- and Blues-Geschichte des Kultfilmes von John Landis „The Blues Brothers“, inszeniert von der erstmals in Jagsthausen arbeitenden Regisseurin Barbara Neureiter. Für das Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ sind zwei spezielle Schülervorstellungen vorgesehen.
Fortgeführt wird in Jagsthausen die samstägliche „hörBar“ im Theaterzelt im Burggraben, die sich über den Ort hinaus als interessante zusätzliche Bühne entwickelt hat und auch vom Ensemble gerne genutzt wird.
Ein kabarettistischer Abend rundet das Programm 2010 ab: Karsten Kaie, in der vergangenen Saison mit dem Kultstück „Caveman“ viel umjubelt bei der Benefizveranstaltung der Freunde der Burgfestspiele, wird am 11. Juni mit seinem Soloprogramm „Lügen, aber ehrlich“ zu sehen und vor allem zu hören sein.
Neben den aktuellen Hinweisen zur Spielzeit 2010 sind auf der Internetseite der Burgfestspiele die Filmmitschnitte der Aufführungen der 60. Spielzeit beibehalten, um einen Einblick in die bisher in Jagsthausen abgelieferte Regiearbeit von Intendant Heinz Kreidl („Götz von Berlichingen“/A Midsummernight´s Sex Comedy“/„Die Dreigroschenoper“), Peter Löscher („Die Räuber“) sowie Peter Seuwen („Die kleine Hexe“) bieten zu können.
Infos und Tickets
Burgfestspiele Jagsthausen
Tel 07943 912345 oder-46
Fax 07943 912440 oder – 50
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