Der Fokus als Familienunternehmen liegt auf der Sicherung der Arbeitsplätze und der Erhöhung der Profitabilität bei moderatem Wachstum.
Der Handelskonzern Berner kämpft mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Der Umsatz sei im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 (31. März) um 3,6 Prozent auf 856 Millionen Euro geschrumpft, sagte Berner-Chef Jörn Werner am Dienstag in Stuttgart. Das Ergebnis des Unternehmens mit Sitz in Künzelsau legte dagegen zu. Die konkreten Zahlen will Berner allerdings erst im Herbst veröffentlichen. Für das laufende Jahr zeigte sich Werner vorsichtig optimistisch. „Unser Fokus als Familienunternehmen liegt auf der Sicherung der Arbeitsplätze und der Erhöhung der Profitabilität bei moderatem Wachstum.“ Die Unternehmensgruppe vertreibt unter anderem Werkzeuge und Befestigungstechnik wie Schrauben und Dübel für das Bau- und Kfz-Handwerk sowie die Industrie.
In Deutschland gab der Umsatz um 4,9 Prozent auf 306 Millionen Euro nach. Den Löwenanteil der Erlöse erwirtschaftete Berner mit 550 Millionen Euro im Ausland. Probleme bereitete dem Handelskonzern hier vor allem der schwächelnde Markt in Spanien. Dort seien auch Jobs gestrichen worden, sagte Werner. Insgesamt ging die Zahl der Arbeitsplätze auf 7838 zurück (März 2009: 8126).
Wichtigstes Geschäftsfeld war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bausparte. Hier ging der Umsatz auf 439 Millionen Euro (2008/2009: 462 Mio. Euro) zurück. Auch im Kraftfahrzeugbereich gaben die Erlöse auf 297 Millionen Euro nach (2008/2009: 310 Mio. Euro). Leicht zugelegt hat dagegen das Geschäftsfeld Chemie mit einem Umsatz von 69 Millionen Euro (2008/2009: 63,8 Mio. Euro).
Quelle: Heilbronner Stimme lsw vom 4. Mai 2010
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