Schloss Weikersheim als historischer Ort, der immer wieder inspiriert: Die Schlossverwaltung nutzt die wunderbare Hohenlohe-Residenz als Spielraum für Kreativität und lädt regelmäßig ein, die eigene künstlerische Ader zu entdecken. In den Pfingstferien etwa können Kinder sich an das alte Kunsthandwerk der Glasmalerei annähern. Und für alle, die sich für die Geschichte der Naturwissenschaften interessieren, bietet Weikersheim eine hochkarätige Veranstaltung: Der Forschungskreis Alchemie e.V. begeht sein Jahrestreffen im Schloss.
Ob Kirchenfenster oder bemalte Glaskugeln: Die Glasmalerei ist ein altes Kunsthandwerk. Der Workshop im Weikersheimer Schloss wählt einen einfachen Einstieg: die Kinder zwischen sieben und 14 Jahren können am 3. Juni eine Glasvase in leuchtend transparenten Farben gestalten: Dabei bekommen die jungen Glaskünstler gleich einen aufmerksameren Blick für die Schönheit der alten Glastechnik.
Schloss Weikersheim war um 1600 ein Zentrum der damaligen Naturwissenschaft: Graf Wolfgang II. von Hohenlohe war ein international bekannter Alchemist und hatte sogar ein eigenes großes Laboratorium direkt am Schloss. Der richtige Ort für das Jahrestreffen des Forschungskreises Alchemie e.V.. In den Vorträgen geht es um so geheimnisvolle Dinge wie Spagyrik und Alchemie der Pflanze, Mineralien und Metalle, um Tinkturen, Essenzen, Quintessenzen, Magisterien. Die Veranstaltung reiht sich ein unter die Ereignisse, mit denen an den 400. Todestag von Graf Wolfgang II. erinnert wird. Ein Abendkonzert in der Schlosskapelle "Resonanz und Schöpfung - Wasser-Klang-Bilder" beschließt den Samstag. Das genaue Programm für den 5. und 6. Juni findet man ausführlich im Internet: www.fk-alchemie.de.
Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
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