Kinderland Baden-Württemberg steht für ein neues ganzheitliches Verständnis für die Bedürfnisse von Familien mit Kindern.
„Die Gründung des Familiennetzwerkes Wertheim bietet eine hervorragende Grundlage, um das Entwicklungspotenzial der Stadt auszuschöpfen und zu erweitern“, stellte der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, Dieter Hillebrand, am Samstag (12.6.) in Wertheim fest. Unterstützung erfahre die Stadt auch durch das Land. Schließlich stehe das „Kinderland Baden-Württemberg für ein neues ganzheitliches Verständnis für die Bedürfnisse von Familien mit Kindern. Unser Anspruch ist es“, so der Staatssekretär, „Baden-Württemberg zum Kinderland zu machen. Zu einem Land, in dem sich Familien und Kinder wohl fühlen.“
Als Beispiele nannte Hillebrand das Landeserziehungsgeld, das Landesprogramm STÄRKE zur Unterstützung von Familien bei ihren Erziehungsaufgaben, den Landesfamilienpass oder die Unterstützung der Kommunen bei der Kleinkindbetreuung durch Betriebskostenzuschüsse. Hillebrand rief den Anwesenden die Worte des Ministerpräsidenten in Erinnerung, der klarstellte, dass trotz angespannter Haushaltslage „bei Kindern, Bildung und Forschung nicht gespart wird.“, zitierte der Staatssekretär.
Hillebrand betonte aber auch: „Kinder- und Familienfreundlichkeit entsteht da, wo die Familien mit ihren Kindern leben. Also vor Ort in den Kommunen.“ Städte und Gemeinden, die – wie Wertheim – rechtzeitig erkennen, dass Familienfreundlichkeit ein Standortvorteil ist, würden eindeutig zu den Gewinnern gehören. „Schließlich wählen junge und vor allem gut ausgebildete Familien ihren Wohn- und Arbeitsort heutzutage ganz bewusst nach der Kriterien der Familienfreundlichkeit aus“, so der Staatssekretär. Es gelte aber auch, die älteren Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. „Noch nie gab es so viele rüstige und aktive ältere Menschen, die auch bereit sind, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Das sollten wir im Interesse der Gemeinschaft nutzen und den älteren Menschen die Gelegenheit bieten, sich zu engagieren.“ Ein Netzwerk, wie es in Wertheim gegründet wurde, sei von „herausragender Bedeutung.“
Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg
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