Die Hochschule Heilbronn erweitert ihre Internationalisierung im Rahmen einer Kooperation mit der University of Pittsburg at Bradford. Nächste Schritte sind Osteuropa, der arabische und englischsprachige Raum.
Die Hochschule Heilbronn hat mit der University of Pittsburgh at Bradford (USA) ein Kooperationsabkommen geschlossen und setzt damit ihren konsequenten Internationalisierungskurs fort: Bereits jetzt bestehen Partnerschaften zu 85 Hochschulen im Rahmen des europäischen ERASMUS-Programmes (European Action Scheme for the Mobility of University Students), das 1989 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde und mit Beihilfen den innereuropäischen Studierendenaustausch fördert. Hinzu kommen aktuell 35 globale Partnerhochschulen – unter anderem in Ägypten, Australien, China, Russland, Uruguay, USA und Thailand. „Wir freuen uns, mit der University of Pittsburgh at Bradford einen neuen Partner für unsere Hochschule gefunden zu haben“, so Prof. Dr. Mathias Moersch, Prodekan Internationalisierung der Fakultät für Wirtschaft 2 an der Hochschule Heilbronn. „Damit steigern wir die Attraktivität unseres Studienangebots und eröffnen unseren Studierenden eine weitere Möglichkeit zur Absolvierung eines Auslandssemesters. Bereits im kommenden Winter werden die ersten vier Studierenden aus den Studiengängen der Internationalen Betriebswirtschaft ihre Reise in die Vereinigten Staaten antreten“, kündigt Moersch an. Im Rahmen der neuen Partnerschaft sollen in naher Zukunft auch Professoren in den Genuss eines Austausches kommen.
Hochschule Heilbronn setzt auf internationale Erfahrungen.
„In der heutigen Zeit sind Auslandssemester nicht nur zur Förderung von Sprachkenntnissen von immenser Wichtigkeit – im Zuge der immer dichteren Vernetzung von Industrie und Handel sind internationale Erfahrungen bereits während der Studienzeit zur Erlangung von kulturellen Kenntnissen sowie der Aneignung von Lern- und Arbeitsmethoden anderer Länder von größter Bedeutung für das spätere Berufsleben“, sagt Prof. Dr. Ruth Fleuchaus, Prorektorin Marketing und Internationalisierung an der Hochschule Heilbronn. „Die Hochschule Heilbronn hat dies schon früh erkannt und setzt seit Jahren auf einen internationalen Austausch von Studierenden. So haben nahezu 40 Prozent unserer Studierenden während ihres Studiums einen Auslandsaufenthalt in Form eines Austausch- und/oder Praxissemesters absolviert.“ Im kommenden Wintersemester 2010/11 werden 120 Heilbronner Studierende im ERASMUS-Programm an Partnerhochschulen gehen, davon 73 aus der international orientierten Fakultät für Wirtschaft 2. Dazu kommen weitere 40 außerhalb des Programms. Begehrteste Hochschuldestination ist dabei Spanien mit allein 23 Studierenden, die sich auf zehn Partnerhochschulen verteilen.
Konzentration auf Osteuropa, den arabischen und englischsprachigen Raum
Bei seiner Internationalisierungsstrategie konzentrierte sich die Hochschule Heilbronn neben Westeuropa bisher auf Osteuropa, den arabischen und englischsprachigen Raum. „Das wird auch so bleiben, allerdings möchten wir letzteren künftig verstärkt ausbauen, da es hier die größte Nachfrage, jedoch das geringste Studienplatzangebot gibt“, kündigt Fleuchaus weiter an. Seit seiner Einführung 1987 wurde das ERASMUS-Programm europaweit von mehr als zwei Millionen Studierenden genutzt.
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Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit nahezu 6000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte der Region und gehört mit zu den führenden Fachhochschulen in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 42 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Hochschule fühlt sich dem Leistungsprinzip und Elitegedanken verpflichtet und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.
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