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Audi A7 kommt aus Neckarsulm
     
 
 

28.7.10

 

140 Millionen Euro hat das Unternehmen für den Neuen investiert − unter anderem in den Karosseriebau, die Lackiererei und in die Montage.

Seit Jahren wird über ihn geredet, seit Monaten werden Vorserienexemplare gebaut. Und jetzt steht der jüngste Neckarsulmer da. Wow. Für den Standort, der bis vor wenigen Jahren nur den A6 und den A8 gefertigt hat, ist der Anlauf eines neuen Modells etwas Besonderes. Der Adrenalinspiegel steigt, und zwar ganz unabhängig davon, ob es in einer eigenen Halle gebaut oder ob seine Fertigung in bestehende Abläufe integriert wird, wie es beim A7 der Fall ist. 140 Millionen Euro hat das Unternehmen für den Neuen investiert − unter anderem in den Karosseriebau, die Lackiererei und in die Montage.

Besonderheiten

Für Werkleiter Albrecht Reimold liegen die Besonderheiten für die Fertigung des Coupés unter anderem darin, dass die Türen des A7 rahmenlos sind. "Das ist eine große Herausforderung im täglichen Produktionsbetrieb." Auch in Sachen Leichtbau hat der A7 einiges zu bieten, was die Beteiligten beim Anlauf an die Grenzen bringt. Ebenso die Formensprache des A7 Sportback, die für Werkzeugbau und Presswerk etwa bei der großen Heckklappe manch Kopfzerbrechen bereitet hat.

Sechs A7-Fahrzeuge laufen zurzeit jeden Tag vom Band, aber schon bald werden die Stückzahlen steigen. Und zwar möglichst reibungslos, denn beim A6, der über dieselbe Montagelinie gefertigt wird, verzeichnet das Unternehmen derzeit eine höhere Nachfrage als eigentlich geplant. Auch der A4 und das A5 Cabriolet werden jedenfalls teilweise auf denselben Anlagen gefertigt. Damit profitiert der Standort mit dem neuen Modell weiter von der Flexibilität, die durch die Einrichtung der sogenannten Produktionsdrehscheibe erreicht worden ist.

Für Betriebsratschef Norbert Rank ist der A7 eine weitere wichtige Säule zur Sicherung der Beschäftigung am Standort. Aber nicht nur: "Um die Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter dauerhaft zu erhalten, müssen die Arbeitsbedingungen in der Produktion weiter verbessert werden", sagt Rank.

"Ergonomie ist eines unserer wichtigsten Ziele, da der Mensch im Mittelpunkt unseres Produktionssystems steht", sagt auch Reimold. Schließlich steigt der Altersdurchschnitt der Belegschaft bedingt durch den demografischen Wandel in jedem Kalenderjahr um ein halbes Jahr.

Im Vorgriff auf das neue Auto hat Audi kräftig investiert − aber eben nicht nur in Werkzeuge und Anlagen, sondern auch in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Für einen mittleren einstelligen Millionenbetrag schaffte der Hersteller 220 höhenverstellbare Skids an. Damit können die Werker jetzt einstellen, auf welcher Höhe sie ihre Arbeit ergonomisch optimal verrichten können. "Wir haben für rund 300 Arbeitsplätze die Bedingungen verbessert", erklärt Personalleiter Martin Rosik. "Wir müssen uns immer überlegen, wie die Altersstruktur in zehn Jahren aussieht und wie der Arbeitsplatz in der Zukunft aussehen muss." Am liebsten sieht er einen gesunden Mix von älteren erfahrenen und jungen dynamischen Mitarbeitern in der Produktion.

Ein weiteres Projekt, das indirekt mit dem Anlauf des neuen Modells zu tun hat, ist der Neubau des automatisierten Kleinteilelagers (AKL) auf dem Gelände des früheren Parkplatzes 3. Mit jedem neuen Modell wird schließlich die Aufgabe immer schwieriger, die richtigen Bauteile immer genau dorthin zu bringen, wo sie an das jeweilige Auto geschraubt werden. "Dieses Projekt ist die Voraussetzung für die noch höhere Logistikkomplexität", erklärt Albrecht Reimold.

Quelle Heilbronner Stimme vom 27. Juli 2010 von Manfred Stockburger www.stimme.

Audi feiert Weltpremiere der Baureihe A7

Früher trugen Autos so schmucklose Beinamen wie Fließheck. Bei Audi hören entsprechende Modelle auf den Namen Sportback. Das klingt nicht nur besser, es macht vor allem optisch mehr her. Jüngstes Beispiel ist der neue A7, der im Herbst zu Preisen ab 51 650 Euro zu den Händlern rollt.

Keine Frage – der A7 ist etwas fürs Auge. Die stark nach hinten abfallende Seitenlinie erinnert an ein Coupé. Sie verleiht dem 4,97 Meter langen, aber nur 1,42 Meter hohen Wagen ebenso Dynamik wie die breite Spur. Auffällig sind die vier rahmenlosen Türen, die zusammen mit dem dritten kleinen Fenster hinten den Coupé-Charakter verstärken.

Bullige Kotflügel und ein scharf abgeschnittenes Heck kennt man aus dem Jahr 1970, als das Audi 100 Coupé S für Furore sorgte. „Wir haben beim A7 ganz bewusst Anleihen in unserer Modellgeschichte genommen“, sagt Audis Chefdesigner Stefan Sielaff. Bis ins Dach hinein reicht die riesige Heckklappe, die weit nach oben aufschwingt. Darunter verbirgt sich ein riesiger Kofferraum mit 535 Liter Volumen – mehr als im Flaggschiff A8.

Konzept

„Der A7 ist genau das richtige Auto für alle, bei denen die Kinder aus dem Haus sind und die keinen Avant brauchen“, erklärt Audi-Chef Rupert Stadler. „Praktisch und elegant, aber eben kein Kombi.“ Viel Platz und genügend Kopffreiheit finden die Passagiere sowohl vorne als auch auf den beiden Einzelsitzen im Fond. Gilt der A6 als klassische Limousine für den Geschäftsmann, soll der A7 zum neuen Synonym für stilvolles Reisen werden.

Technisch nutzt die Baureihe bereits Plattform und Fahrwerk des nächsten A6, der 2011 in den Handel kommt. Beim Interieur und den Motoren stand das Flaggschiff A8 Pate. Das hilft, Entwicklungskosten zu sparen. Apropos: Der konsequente Einsatz von Aluminium lässt Gewicht und Verbrauch sinken: So soll sich der sparsamste A7, der 204 PS starke 3,0 TDI, mit nur 5,3 Litern Diesel pro 100 Kilometern begnügen. „Mit dem geringen Gewicht und den Verbrauchswerten setzen wir Maßstäbe im Segment“, sagt Audis Entwicklungsvorstand Michael Dick. „Ein Basisgewicht von knapp 1,7 Tonnen ist im Wettbewerbsvergleich ein Spitzenwert.“

Motoren

Zur Markteinführung wird Audi vier Sechszylinder im Programm haben. Basis bei den Benzinern ist der 2,8 FSI mit 204 PS (ab 51 650 Euro). Der 3,0 TFSI kommt auf 300 PS und steht ab 58 600 Euro in der Preisliste. Bei den Dieseln hat der Käufer die Wahl zwischen zwei Varianten des 3,0 TDI mit 204 und 245 PS (51 900 Euro und 58 100 Euro). Der kleinere Diesel wird mit Front-, alle anderen Varianten mit Allradantrieb ausgeliefert.

Edel und präzise verarbeitet zeigt sich das Cockpit mit vielen Elementen aus dem A8. So erhält auch der A7 die neueste Navigationsbedienung per Touchpad. Mit dem Finger lassen sich so auf einem Bedienfeld Navigationsziele einfach und bequem eingeben. Als erster Audi lässt sich für das neue Modell aus Neckarsulm ein Head-up-Display bestellen, das wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe ins Sichtfeld des Fahrers projiziert.

Der A7 erkennt Verkehrszeichen, sieht nachts besser als das menschliche Auge und parkt auf Wunsch automatisch ein. Für die richtige Entspannung auf langen Strecken lassen sich die Sitze nicht nur beheizen, sondern auch belüften. Und selbst eine Massage ist in den edlen Sesseln möglich. Vorausgesetzt natürlich, der Käufer setzt die richtigen Häkchen in der Aufpreisliste.

Konkurrenzmodelle

Der A7 von Audi muss sich einigen Konkurrenzmodellen stellen. Ende September präsentiert Mercedes bereits die zweite Generation des CLS, die aktuelle Version kostet ab 57 417 Euro. Der Sportwagenbauer Porsche hat seit September vergangenen Jahres den Panamera (ab 75 899 Euro) in seinem Modellangebot. Und BMW hat unlängst verkündet, dass ebenfalls ein großes viertüriges Coupé geplant sei. Einen ersten Ausblick auf den neuen Wagen, der in etwa drei Jahren erwartet wird, hat im April die Studie Gran Coupé Concept gegeben.

Quelle Heilbronner Stimme vom 27. Juli 2010 von Alexander Schell www.stimme.de

Foto Audi AG

 

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Dr. Thomas Jendges

„Wir bauen Zukunft: So lautet unser Motto für die kommenden Jahre. Mit den Investitionen in die Neu- und Umbauten unserer SLK-Häuser in Heilbronn und Bad Friedrichshall sichern wir die hochwertige Gesundheitsversorgung der 500.000 Menschen in der Region Heilbronn-Franken. Und wir bleiben attraktiver Arbeitgeber für Spitzenmediziner.“

 
Dr. Thomas Jendges, Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH und der Regionalen Gesundheitsholding Heilbronn-Franken (RGHF), Heilbronn
 
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