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Blumenwiese wirbt für Buga
     
 
 

28.8.10

 

 

In neun Jahren wird Heilbronn zum Schauplatz der Bundesgartenschau. Die Eröffnung findet - das steht schon heute fest - am 26. April 2019 statt. Eine Blumenwiese auf dem grüßt die Rad- und Autofahrer.

Eine Blumenwiese hat die Stadt Heilbronn als ersten Hinweis auf die für 2019 geplante Bundesgartenschau auf dem früheren Fruchthof Nagel angelegt. Statt einer leeren Fläche grüßt die Rad- und Autofahrer an der Kalistraße nun ein buntes Farbenmeer.  

„Wir haben über 30 Blumensorten ausgesät“, sagt Andreas Simon vom städtischen Grünflächenamt. In der Mitte haben die Stadtgärtner ein quadratisches Maisfeld angelegt. „Bei gutem Wachstum und etwas Phantasie ist dann das BUGA-Logo zu erkennen“, so Simon.

In einem neuen Parkgelände wird Heilbronn dann bei einem fröhlichen Fest für die Heilbronner und Gäste aus dem In- und Ausland große Gartenkunst präsentieren. Nach der Landesgartenschau im Jahr 1985 und dem Erfolg bei der Entente florale im Jahr 2000, bei der Heilbronn mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde, stellt sich Heilbronn damit einer weiteren „grünen" Herausforderung.

Doch: Es geht nicht allein um eine sechsmonatige Demonstration gärtnerischen Könnens. Denn die BUGA 2019 bietet Heilbronn die Chance, Teile des Stadtgebiets um- und neu zu gestalten. So kommt der BUGA auch eine Bedeutung als Motor der Stadtentwicklung zu.

Eines der Hauptziele ist es, die Stadtteile westlich und östlich des Neckars besser zusammenführen und den Fluss erlebbarer zu machen. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei dem so genannten Fruchtschuppen-Areal zwischen Altem Neckar und Neckarkanal zu, auf dem der Buga-Park erblühen und Zug um Zug ein ganz neues Stadtquartier entstehen soll, das nach einem Bürgerwettbewerb den Namen Neckarbogen trägt.

Darüber hinaus sind aber auch weitere Areale im Stadtgebiet in das Buga-Konzept eingebunden, wo Brachen beseitigt, Grünzüge angelegt, Straßen verlegt und bessere Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden sollen.

Nachdem Heilbronn im Jahr 2003 eine Machbarkeitsstudie erstellt hat, fand 2008/2009 der erste Ideenwettbewerb für die Neckarvorstadt auf dem Fruchtschuppen-Areal statt. 

Im Juli 2010 hat der Gemeinderat zudem den städtebaulichen Rahmenplan Neckarbogen beschlossen. Dieser gibt Auskunft über die Art der Bebauung und die Verkehrserschließung, aber auch erste Ideen zur Landschaftsgestaltung.

Zugleich bildet der städtebauliche Rahmenplan die Grundlage für die Auslobung des Landschaftsplanerischen Wettbewerbs für die Bundesgartenschau. Bis 2011 wird dieser die ersten detaillierten Planungen für die Bundesgartenschau liefern.

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