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Dokumentation
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Starke Region - Starker Auftritt
Die Präsentation der Region Heilbronn-Franken in der Vertretung des Landes
Baden-Württemberg bei der Europäischen Union (EU) in Brüssel
begeisterte die Gäste aus nah und fern. Es war ein starker
Auftritt einer starken Region.

Die Anspannung wich schon am frühen Abend aus dem Gesicht
von Steffen Schoch. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH (WHF), war vom Ansturm auf das schmucke Haus
im Europaviertel von Brüssel hocherfreut. "Wir hatten
300 Anmeldungen doch jetzt erwarte ich rund 500 Gäste",
lächelte der WHF-Boss, der mit seinem Team maßgeblich
für die Organisation der Präsentation der Region Heilbronn-Franken
in der baden-württembergischen Landesvertretung verantwortlich
war. Schließlich drängten sich fast 600 Gäste aus
der Region und aus Europa in den schmucken Räumen der nagelneuen
Landesvertretung. Bei der offiziellen Eröffnung mit anschließender
Podiumsdiskussion machten die Redner den Gästen die Region
schmackhaft.

"Wir sind gleichzeitig Wirtschaftsregion und Wohlfühlregion",
beschrieb der Regionalverbandsvorsitzende Helmut Himmelsbach die
Region "aus der Mitte Europas". "Bei uns wird nicht
so viel gejammert und geächzt, wir nehmen die Dinge in die
Hand", gab Reinhold Würth, erster Vorsitzender der Bürgerinitiative
pro Region Heilbronn-Franken sein Urteil ab. "Der Menschentyp
ist ein sturer Typ, ich würde es ausdauernd nennen", ergänzte
Neckarsulms Audi-Werksleiter Otto Lindner. "Ein Selbstbewusstsein
ohne Überheblichkeit tut uns gut, meinte der Staatsminister
im Berliner Kabinett Hans Martin Bury. Dass die viel zu schwache
Lautsprecheranlage die Aussagen nicht in alle Teile der Landesvertretung
transportierte, war der einzige Schwachpunkt des Abends.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher dagegen über das 84 Seiten
dicke, dreisprachige pro-Sonderheft, das der Eppinger Verlag anlässlich
der Präsentation in Brüssel herausgab und das die Region
in ihrer Schönheit und Vielfalt darstellt. "Das ist ja
eine tolle Sache geworden", begeisterte sich Ekkehard Hein,
Direktor des Regionalverbandes Heilbronn-Franken. Das Heft fand
genauso reißenden Absatz, wie die kulinarischen Spezialitäten
am aufgebauten Buffet. Die Besucher nahmen so über den Abend
hinaus ein großes Stück Heilbronn-Franken mit nach Hause.

Nach dem offiziellen Teil war die Stimmung heiter und gelöst,
dafür sorgten nicht nur die regionalen Köstlichkeiten
und die Biere und Weine aus der Region. Die Landräte Klaus
Czernuska (Heilbronn) und Helmut Jahn (Hohenlohe) standen bei einem
Glas Lemberger zusammen und hatten beste Laune. Georg Denzer, Kollege
aus dem Main-Tauber-Kreis machte mit gezücktem Florett auf
den Auftritt "seiner" Musketiere aus dem Fechtzentrum
Tauberbischofsheim aufmerksam, die am späteren Abend mit einer
tollen Show begeisterten. Auch viele Bürgermeister und Wirtschaftsvertreter
waren nach Brüssel gereist und kamen miteinander ins Gespräch.
Selbst EU-Kommissar Erkki Liikanen aus Finnland und der künftige
Kommissar für die Regionen Peter Balasz aus Ungarn mischten
sich locker unter die Festgesellschaft.

Es hatte den Anschein, als herrsche bei dem Treffen im fernen Brüssel
ein viel größeres Gemeinschaftsgefühl als bei Veranstaltungen
in der Region selbst. Jedenfalls hat der Tag in Brüssel ein
gutes Stück dazu beigetragen, enger zusammenzurücken.

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