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IAA Frankfurt: Die „stärksten Stücke“
aus Heilbronn-Franken
   
       
 

14.9.2003

 

Die Augen der Betrachter funkelnden genauso wie die blitzblank polierten Automobilneuheiten auf der 60. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Ob Zulieferer, Autobauer, Teilelieferanten oder Ingenieurdienstleister – die Menschen und Produkte aus der Region Heilbronn-Franken spielen hier eine bedeutende Rolle, und man beschäftigt sich gerne mit diesen. Der WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch hat sie in Frankfurt besucht und Gespräche mit Unternehmen geführt, um diese für den Produktionsstandort Heilbronn-Franken zu interessieren.

„Das Auto ist das innovativste Produkt unserer Zeit“, betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) bei seinem Besuch auf der Frankfurter IAA. Schoch weiter: „Die Automobilbranche ist inzwischen weltweit eine Schlüsselbranche, die sich auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit als stabiler Faktor mit gesamtwirtschaftlichem Gewicht erwiesen hat.“

In der Region Heilbronn-Franken seien mit dem Netzwerk „Mobilität“ rund 100.000 Arbeitsplätze verbunden. Das ist rund ein Viertel aller in der Region zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze. Dass sich das natürlich auch auf der IAA bemerkbar macht, versteht sich von selbst.

Der jüngst als „Chefauto des Jahres 2003“ ausgezeichnete AUDI A 8 aus dem Neckarsulmer AUDI-Werk, der Lamborghini Gallardo, dessen Aluminium-Karosserie im Heilbronner ThyssenKrupp Drauz-Werk gefertigt oder das „lebende automobile Denkmal“ MAYBACH, dessen geistiger Großvater der geniale Heilbronner Autobauer und Konstrukteur Wilhelm Maybach war, sie zählen zu den „starken Stücken“ der diesjährigen IAA. Sie sind „starke Stücke“ aus der Region Heilbronn-Franken.

Aber auch viele Zulieferer aus der „Mobilitätsregion Heilbronn-Franken“ stellen Ihre Innovationen vor. Der Untergruppenbacher Getriebehersteller GETRAG stellt sein „stufenloses Getriebe“ vor. Es bietet einen exzellenten Komfort ohne Kraftunterbrechung beim Schalten und trägt zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung bei. Die ebm Werke aus Mulfingen präsentieren neu im Produktportfolio erstmals einen Motorenkühlerlüfter mit bürstenlosen Gleichstrommotoren. Das seit diesem Jahr mit seinem Forschungs- und Applikationszentrum in Abstatt angesiedelte und zur regionalen Unternehmerfamilie gehörende Weltunternehmen Bosch präsentiert seine neuen Piezo-Inline-Injektoren und Partikelfilter für Dieselmotoren.

Beim Öhringer Filter- und Kolbenhersteller MAHLE präsentiert neuartige Kolben- und Motorenelemente. ThyssenKrupp Automotive, zu dem auch die Heilbronner ThyssenKrupp Drauz gehört, zeigt mit über 130 Exponaten Innovationen in den Bereichen Chassis, Body und Powertrain u.a. der komplette Aluminiumrahmen des Lamborghini Gallardo. Die Neckarsulmer Kolbenschmidt Pierburg AG stellt bei ihrem diesjährigen IAA-Auftritt die Grundsatzthemen Schadstoffreduzierung, Kraftstoffeinsparungen und ihre Kompetenz im Bereich Elektronik in den Vordergrund. Mit dem Schweißpunktbohrer aus Vollhartmetall, der mit einer speziellen Fire-Beschichtung überzogen ist, bietet Berner einen echten Problemlöser im Bereich Karosserieinstandsetzung.

Steffen Schoch hat seinen Besuch auf der IAA auch dazu genutzt, um Gespräche mit Automobilzulieferern und somit auch potenziellen Investoren in der Region zu führen. „Wenn wir heute schon wissen, dass sich im Motorenbau die technischen Entwicklungen hin zu elektrohydraulischem Ventilbetrieb und zu Wasserstoffverbrennungsmotoren bewegen, dann sehe ich es als meine Aufgabe, jetzt Unternehmen anzusprechen, die diese Entwicklung schon heute mit begleiten können“, sagt Schoch.

Da nach seiner Sicht auch die Bedeutung der Cabrios und Fun-Cars zunehmen wird, führte es auch intensive Gespräche mit einem Produzenten von elektrischen Hardtop-Verdecken für Cabrios. „Mit der Produktion sind wir an den Standort der Unternehmen gebunden“, sagt Thomas Schütt, Geschäftsführer der Open Airs Systems aus dem bayerischen Stockach, einem Gemeinschaftsunternehmen der Websto-Gruppe und des schon „legendären“ italienischen Cabriobauers Pininfarina. „Wenn AUDI in Neckarsulm zukünftig Cabrios bauen würde, dann produzieren wir selbstverständlich in der Region und liefern Just-in-time ans Band“, so Schütt.

Die 60. IAA ist bis zum 21. September für Besucher geöffnet.



Der Geburtsort dieser Ingenieurskunst liegt in Heilbronn-Franken. Steffen Schoch Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) vor dem Maybach. dessen geistiger Großvater der geniale Heilbronner Autobauer und Konstrukteur Wilhelm Maybach war.

Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) führt Unternehmens-Ansiedlungsgespräche auf der IAA in Frankfurt.



Steffen Schoch, im Sternzeichen des Stier geboren, vor dem Lamborghini Gallardo mit dem Stier als Firmensymbol. Ein Co-Projekt von AUDI Neckarsulm, ThyssenKrupp Drauz Heilbronn und Lamborghini.

 
         
     
IAA Frankfurt
 
         
         
 
Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
"Man findet hier nicht so ein kleinkariertes pietistisches Denken. Die Menschen hier sind sehr offen
und liberal und mit einer kleinen Portion Schlitzohrigkeit."
Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Beiratsvorsitzender Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau
Würth-Gruppe
"Eine hohe Qualifikation, Kreativität und die Bereitschaft zu Veränderungen sind Eigenschaften,
die die Menschen in dieser Region auszeichnen und das Leben in Heilbronn-Franken lebenswert machen."
Otto Lindner, ehem. Werkleiter AUDI AG, Neckarsulm, derzeitiger Vorstands-Vorsitzender von Volkswagen de Mexico
Audi AG
"Wir haben uns in dieser Region angesiedelt,
weil wir auf
die Nähe zu unserem
bestehenden
Entwicklungszentrum Wert legen und wir hier kompetente Partner in Land, Region, Landkreis und Kommune finden."
Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Robert Bosch GmbH