| Die Augen der Betrachter funkelnden
genauso wie die blitzblank polierten Automobilneuheiten auf der
60. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am
Main. Ob Zulieferer, Autobauer, Teilelieferanten oder Ingenieurdienstleister
– die Menschen und Produkte aus der Region Heilbronn-Franken
spielen hier eine bedeutende Rolle, und man beschäftigt sich
gerne mit diesen. Der WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch
hat sie in Frankfurt besucht und Gespräche mit Unternehmen
geführt, um diese für den Produktionsstandort Heilbronn-Franken
zu interessieren.
„Das Auto ist das innovativste Produkt unserer Zeit“,
betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH (WHF) bei seinem Besuch auf der Frankfurter
IAA. Schoch weiter: „Die Automobilbranche ist inzwischen weltweit
eine Schlüsselbranche, die sich auch in Zeiten wirtschaftlicher
Unsicherheit als stabiler Faktor mit gesamtwirtschaftlichem Gewicht
erwiesen hat.“
In der Region Heilbronn-Franken seien mit dem Netzwerk „Mobilität“
rund 100.000 Arbeitsplätze verbunden. Das ist rund ein Viertel
aller in der Region zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze.
Dass sich das natürlich auch auf der IAA bemerkbar macht, versteht
sich von selbst.
Der jüngst als „Chefauto des Jahres 2003“ ausgezeichnete
AUDI A 8 aus dem Neckarsulmer AUDI-Werk, der Lamborghini Gallardo,
dessen Aluminium-Karosserie im Heilbronner ThyssenKrupp Drauz-Werk
gefertigt oder das „lebende automobile Denkmal“ MAYBACH,
dessen geistiger Großvater der geniale Heilbronner Autobauer
und Konstrukteur Wilhelm Maybach war, sie zählen zu den „starken
Stücken“ der diesjährigen IAA. Sie sind „starke
Stücke“ aus der Region Heilbronn-Franken.
Aber auch viele Zulieferer aus der „Mobilitätsregion
Heilbronn-Franken“ stellen Ihre Innovationen vor. Der Untergruppenbacher
Getriebehersteller GETRAG stellt sein „stufenloses Getriebe“
vor. Es bietet einen exzellenten Komfort ohne Kraftunterbrechung
beim Schalten und trägt zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung
bei. Die ebm Werke aus Mulfingen präsentieren neu im Produktportfolio
erstmals einen Motorenkühlerlüfter mit bürstenlosen
Gleichstrommotoren. Das seit diesem Jahr mit seinem Forschungs-
und Applikationszentrum in Abstatt angesiedelte und zur regionalen
Unternehmerfamilie gehörende Weltunternehmen Bosch präsentiert
seine neuen Piezo-Inline-Injektoren und Partikelfilter für
Dieselmotoren.
Beim Öhringer Filter- und Kolbenhersteller MAHLE präsentiert
neuartige Kolben- und Motorenelemente. ThyssenKrupp Automotive,
zu dem auch die Heilbronner ThyssenKrupp Drauz gehört, zeigt
mit über 130 Exponaten Innovationen in den Bereichen Chassis,
Body und Powertrain u.a. der komplette Aluminiumrahmen des Lamborghini
Gallardo. Die Neckarsulmer Kolbenschmidt Pierburg AG stellt bei
ihrem diesjährigen IAA-Auftritt die Grundsatzthemen Schadstoffreduzierung,
Kraftstoffeinsparungen und ihre Kompetenz im Bereich Elektronik
in den Vordergrund. Mit dem Schweißpunktbohrer aus Vollhartmetall,
der mit einer speziellen Fire-Beschichtung überzogen ist, bietet
Berner einen echten Problemlöser im Bereich Karosserieinstandsetzung.
Steffen Schoch hat seinen Besuch auf der IAA auch dazu genutzt,
um Gespräche mit Automobilzulieferern und somit auch potenziellen
Investoren in der Region zu führen. „Wenn wir heute schon
wissen, dass sich im Motorenbau die technischen Entwicklungen hin
zu elektrohydraulischem Ventilbetrieb und zu Wasserstoffverbrennungsmotoren
bewegen, dann sehe ich es als meine Aufgabe, jetzt Unternehmen anzusprechen,
die diese Entwicklung schon heute mit begleiten können“,
sagt Schoch.
Da nach seiner Sicht auch die Bedeutung der Cabrios und Fun-Cars
zunehmen wird, führte es auch intensive Gespräche mit
einem Produzenten von elektrischen Hardtop-Verdecken für Cabrios.
„Mit der Produktion sind wir an den Standort der Unternehmen
gebunden“, sagt Thomas Schütt, Geschäftsführer
der Open Airs Systems aus dem bayerischen Stockach, einem Gemeinschaftsunternehmen
der Websto-Gruppe und des schon „legendären“ italienischen
Cabriobauers Pininfarina. „Wenn AUDI in Neckarsulm zukünftig
Cabrios bauen würde, dann produzieren wir selbstverständlich
in der Region und liefern Just-in-time ans Band“, so Schütt.
Die 60. IAA ist bis zum 21. September für Besucher geöffnet.

Der Geburtsort dieser Ingenieurskunst liegt in Heilbronn-Franken.
Steffen Schoch Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken
GmbH (WHF) vor dem Maybach. dessen geistiger Großvater der
geniale Heilbronner Autobauer und Konstrukteur Wilhelm Maybach war.

Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH (WHF) führt Unternehmens-Ansiedlungsgespräche
auf der IAA in Frankfurt.

Steffen Schoch, im Sternzeichen des Stier geboren, vor dem Lamborghini
Gallardo mit dem Stier als Firmensymbol. Ein Co-Projekt von AUDI
Neckarsulm, ThyssenKrupp Drauz Heilbronn und Lamborghini.
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