| Was Heilbronn-Franken für Baden-Württemberg
ist, das ist das Bundesland Oberösterreich für Republik
Österreich: eine innovative Wachstumsregion. Und was liegt da
näher, als dass beide Regionen kooperieren? Zusammen mit Wirtschaftsstaatssekretär
Dr. Horst Mehrländer und vier Unternehmen aus der Region ist
die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) auf der größten
oberösterreichischen Wirtschaftstagung als Partnerregion mit
dabei. Weitere Kooperationen sind schon in Planung.
Bereits zum 5. Mal findet die Jahrestagung der oberöstereichischen
Clusterinitiativen am 25. September im Design Center in Linz statt.
Die „Clusterland 2003“ ist inzwischen die größte
Wirtschaftstagung in Oberösterreich und eine der größten
in ganz Österreich. Über 1.200 Teilnehmer aus vielen Ländern
Europas haben sich angekündigt, um die Innovationen aus den
Clusterunternehmen zu hören. Erstmals ist die Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH (WHF) mit vier Unternehmen auf einem Gemeinschaftsstand
vertreten, um zu den österreichischen Partnern die Kontakte
zu vertiefen.
„Ich finde es faszinierend zu sehen, wie mit Hilfe der Cluster
Innovationen rasch umgesetzt werden können“, sagt Steffen
Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken
GmbH (WHF). „Es herrscht ein Klima der Kooperation, von dem
alle Unternehmen profitieren und das wirkt sich positiv auf das
gesamte Wirtschaftsklima aus“, so Schoch, der Unternehmen
aus der Region ebenfalls mit der Clusteridee „infizieren“
möchte.
Wie in der Region Heilbronn-Franken so sind auch in Oberösterreich
die Automobilindustrie, die Kunststoffindustrie, die Unternehmen
im Bereich Mechatronik, der Lebensmittelbereich, die Holz- und Möbelindustrie
sowie der Bereich der Ökoenergie und der Gesundheitsbranche
besonders stark. „Fast 1.400 Unternehmen mit insgesamt über
200.000 Mitarbeitern sind inzwischen in unseren acht Clustern vertreten
und erwirtschaften rund 43 Milliarden Euro Umsatz“, resümiert
Gerlinde Pöchhacker, Clustermanagerin der TMG Technologie-
und Marketinggesellschaft.
Aus der Region Heilbronn-Franken mit dabei sind die Firmen Schunk
(Lauffen/N.), Ziehl-Ebm (Mulfingen und Künzelsau), Schübel
(Talheim) und Arnold Umformtechnik (Forchtenberg) mit dabei. Andreas
Schuster, F&E-Leiter des innovativen Unternehmens Schunk Spann-
und Greifwerkzeuge aus Lauffen am Neckar, ist im Rahmen des begleitenden
Mechatronik-Workshops mit einem Referat zum Thema: „Mechatronik
als Innovationsmotor“ ebenfalls mit von der Partie. „Ich
freue mich, dass die Unternehmen aus unserer Region die Chance ergriffen
haben, mit ebenso erfolgreichen und innovativen Unternehmen in Österreich
in Kontakt zu treten“, betont Schoch. Insgeheim hofft der
WHF-Chef, dass er im nächsten Jahr mit einer noch größeren
Unternehmensgruppe in Linz vertreten sein kann. Dafür trommelt
er heute schon kräftig.
Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Horst Mehrländer wird die
baden-württembergische Delegation begleiten und gemeinsam mit
Landesrat Josef Fill die Tagung und Fachausstellung eröffnen.
Bereits eine Woche später wird die WHF auf Einladung der P.E.
SCHALL Messegruppe mit einem Messestand auf der AUSTRTEC in Wels/Oberösterreich
vertreten, um die Beziehungen zu den Unternehmen in Österreich
auszubauen.
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