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Heilbronn-Franken trifft Oberösterreich
   
       
 

22.9.2003

Zahlreiche Innovationen auf der „5. Clusterland“ in Linz/Oberösterreich

  Was Heilbronn-Franken für Baden-Württemberg ist, das ist das Bundesland Oberösterreich für Republik Österreich: eine innovative Wachstumsregion. Und was liegt da näher, als dass beide Regionen kooperieren? Zusammen mit Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Horst Mehrländer und vier Unternehmen aus der Region ist die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) auf der größten oberösterreichischen Wirtschaftstagung als Partnerregion mit dabei. Weitere Kooperationen sind schon in Planung.

Bereits zum 5. Mal findet die Jahrestagung der oberöstereichischen Clusterinitiativen am 25. September im Design Center in Linz statt. Die „Clusterland 2003“ ist inzwischen die größte Wirtschaftstagung in Oberösterreich und eine der größten in ganz Österreich. Über 1.200 Teilnehmer aus vielen Ländern Europas haben sich angekündigt, um die Innovationen aus den Clusterunternehmen zu hören. Erstmals ist die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) mit vier Unternehmen auf einem Gemeinschaftsstand vertreten, um zu den österreichischen Partnern die Kontakte zu vertiefen.

„Ich finde es faszinierend zu sehen, wie mit Hilfe der Cluster Innovationen rasch umgesetzt werden können“, sagt Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). „Es herrscht ein Klima der Kooperation, von dem alle Unternehmen profitieren und das wirkt sich positiv auf das gesamte Wirtschaftsklima aus“, so Schoch, der Unternehmen aus der Region ebenfalls mit der Clusteridee „infizieren“ möchte.

Wie in der Region Heilbronn-Franken so sind auch in Oberösterreich die Automobilindustrie, die Kunststoffindustrie, die Unternehmen im Bereich Mechatronik, der Lebensmittelbereich, die Holz- und Möbelindustrie sowie der Bereich der Ökoenergie und der Gesundheitsbranche besonders stark. „Fast 1.400 Unternehmen mit insgesamt über 200.000 Mitarbeitern sind inzwischen in unseren acht Clustern vertreten und erwirtschaften rund 43 Milliarden Euro Umsatz“, resümiert Gerlinde Pöchhacker, Clustermanagerin der TMG Technologie- und Marketinggesellschaft.

Aus der Region Heilbronn-Franken mit dabei sind die Firmen Schunk (Lauffen/N.), Ziehl-Ebm (Mulfingen und Künzelsau), Schübel (Talheim) und Arnold Umformtechnik (Forchtenberg) mit dabei. Andreas Schuster, F&E-Leiter des innovativen Unternehmens Schunk Spann- und Greifwerkzeuge aus Lauffen am Neckar, ist im Rahmen des begleitenden Mechatronik-Workshops mit einem Referat zum Thema: „Mechatronik als Innovationsmotor“ ebenfalls mit von der Partie. „Ich freue mich, dass die Unternehmen aus unserer Region die Chance ergriffen haben, mit ebenso erfolgreichen und innovativen Unternehmen in Österreich in Kontakt zu treten“, betont Schoch. Insgeheim hofft der WHF-Chef, dass er im nächsten Jahr mit einer noch größeren Unternehmensgruppe in Linz vertreten sein kann. Dafür trommelt er heute schon kräftig.

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Horst Mehrländer wird die baden-württembergische Delegation begleiten und gemeinsam mit Landesrat Josef Fill die Tagung und Fachausstellung eröffnen.

Bereits eine Woche später wird die WHF auf Einladung der P.E. SCHALL Messegruppe mit einem Messestand auf der AUSTRTEC in Wels/Oberösterreich vertreten, um die Beziehungen zu den Unternehmen in Österreich auszubauen.

 
         
     
Clusterland Oberösterreich
TMG - Technologie- und Marketinggesellschaft
Oberösterreich
 
  Die ausstellenden Firmen aus der Region
Heilbronn-Franken:
 
Schunk Spann- und Greiftechnik, Lauffen/N.
Schübel Formen- und Modellbau, Talheim
Arnold Umformtechnik, Forchtenberg
ebm Werke, Mulfingen
mvl Auslandsvertretungen EUROPA
Ziehl-Abegg, Künzelsau
 
         
         
 

Heilbronn-Franken...

"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

es gelungen ist, die ländlichen Regionen zu attraktiven und strukturell starken Lebens- und Arbeitsräumen zu entwickeln. Die dynamische Region Heilbronn-Franken ist das beste Beispiel dafür."
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
   
"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
und Beispiel für ganz Deutschland, was Wirtschaftskraft Bevölkerungszuwachs, Job-Center und Lehrstellen-Bilanz betrifft."
Wolfgang Clement, ehem. Bundeswirtschaftsminister
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit