| Künzelsau - Das weltweit
führende Handelsunternehmen für Befestigungs- und Montagetechnik
Würth in Künzelsau (Hohenlohekreis) hat im Geschäftsjahr
2003 beim Betriebsergebnis deutlich zugelegt. Nach vorläufigen
Berechnungen liegt es zwischen 300 und 320 Millionen Euro. Das wären
über sechs Prozent mehr als im Vorjahr, als 281 Millionen Euro
ausgewiesen wurden. Der Sprecher der Konzernführung, Walter Jaeger,
wies am Freitag zudem darauf hin, dass mit 5,44 Milliarden Euro 2003
eine neue Rekordmarke beim Umsatz erreicht worden sei. Das bedeute
ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2002.
Im Ausland erhöhte sich der Umsatz des Handelskonzerns um
2,7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Bereinigt um die Währungsschwankungen
des Dollars stieg der Auslandsumsatz um 7,5 Prozent. Im Inland ging
der Umsatz der Würth-Gruppe hingegen um 0,2 Prozent auf 2,2
Milliarden Euro zurück. In Deutschland leide das Handelsgeschäft
mit Montage- und Befestigungsmaterial weiterhin unter der schwachen
Konjunktur im Baugewerbe, sagte Jaeger.
Im vergangenen Jahr seien weltweit zusätzlich 1.525 Verkäufer
eingestellt worden. "Der Umsatzrekord bestätigt die Geschäftspolitik
der letzten zwei Jahre, in denen das Unternehmen trotz des sehr
schwierigen Marktumfelds kräftig in den Ausbau des Vertriebs
investiert hat", sagte Jaeger. Die Würth-Gruppe beschäftigt
derzeit knapp 42.000 Mitarbeiter, das sind 5,4 Prozent mehr als
im Vorjahr.
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