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Fünfjähriges Bestehen der Innovationsfabrik Heilbronn
       
 
 

15.1.2004

Wirtschaftminister Döring zieht positive Bilanz

 

Als das Flaggschiff des Landes hat Baden-Württembergs
Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident
Walter Döring heute in einem Pressegespräch die
Innovationsfabrik Heilbronn (IFH) anlässlich ihres
fünfjährigen Bestehens bezeichnet.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat das Technologie- und
Gründerzentrum bereits über 130 Jungunternehmer erfolgreich
in ihrem Gebäude im Industriegebiet „Am Neckar“ in Heilbronn
angesiedelt. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
hat die IFH mitsamt dem dazugehörenden Software- und
Medienzentrum mit rund 3,0 Mio. € gefördert.

Baden-Württemberg verfügt derzeit über 38 solcher
"Brutkästen“ für neue Produkte und Arbeitsplätze. Schon über
1.200 neue Unternehmen sind dort aus der Taufe gehoben und
in den ersten Jahren ihrer Existenz begleitet worden.

„Die von den Technologie- und Gründerzentren gegebene
Starthilfe scheint zu zünden. In Baden-Württemberg sind
immerhin schon rund 12.000 Arbeitsplätze entstanden. Dabei
haben diese Firmen eine beachtliche Überlebensquote, die je
nach Zentrum bei 90 bis 96 Prozent liegt“, sagte Döring.

Den eigentlichen Vorteil für die in Technologie- und
Gründerzentren einziehenden Unternehmen sieht Döring weniger
in der herabgesetzten Miete als vielmehr in der
gründungsorientierten Umgebung. Wie an dem Musterbeispiel
Innovationsfabrik Heilbronn zu sehen sei, sei diese extrem
kommunikativ, was viel Erfahrungs- und Wissensaustausch
zwischen den Unternehmen ermögliche.

Döring: „Diese nicht monetären Vorteile verbunden mit einer
„guten Geschäftsadresse“ erweisen sich zunehmend als viel
stärkere Faktoren für einen Einzug in ein Technologie- und
Gründerzentrum. Dies zeigt sich auch bei dem im gleichen
Gebäude untergebrachten Software-Zentrum – dem zweiten in
Baden-Württemberg.“

„Die Existenz von Startrampen wie der Innovationsfabrik
Heilbronn ist auch ein wesentlicher Grund für das
hervorragende Abschneiden der Region Heilbronn-Franken beim
Wirtschaftswachstum. Mit einem Wachstum von fast 39 % in den
Jahren 1991 bis 2001 ist Heilbronn-Franken allen anderen
Regionen in Baden-Württemberg davon gezogen. Der Abstand zum
Landesdurchschnitt (31,4 %) beträgt rund acht
Prozentpunkte“, sagte Döring. Auch im Stadtkreis Heilbronn
sei mit einem Zuwachs von ca. 34 % ein
überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in diesem
Zeitraum erzielt worden. Diese Entwicklung beweise, dass die
wirtschaftliche und strukturelle Basis dieser Region in
Ordnung sei.

Die Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken hätten in
den letzten zehn Jahren ihre Leistungs- und
Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt und mit ihren
Produkten auf den Weltmärkten anhaltende Erfolge erzielt,
lobte der Wirtschaftsminister. Insbesondere auch bei ihrer
Personalpolitik zeigten sie hohe Verantwortung. So
verzeichnet die Region Heilbronn-Franken einen Zuwachs bei
der Erwerbstätigenzahl in den letzten zehn Jahren von fast
14 %. Damit liegt sie an der Spitze aller Regionen in
Baden-Württemberg. Die Arbeitsplatzdynamik ist mehr als
zweimal so hoch wie die Landesentwicklung von 5,6 %. Im
Stadtkreis Heilbronn konnte – trotz des bereits hohen
Arbeitsplatzangebots – ein über dem Landesdurchschnitt
liegender Zuwachs von 7,1 % erzielt werden. Im Landkreis
Heilbronn übertraf die Arbeitsplatzdynamik mit ca. 20 %
sogar den Regionswert.

Innovationsfabrik
 
         
     

 

 
 

Heilbronn-Franken...

„Die Region Heilbronn-Franken steht in Deutschland mit an der Spitze der Bundesliga für kleine

Wirtschaftswunder.“
Dr. Michael Rogowski, ehemaliger BDI-Präsident
Bundesverband der Deutschen Industrie

"Eine Stärke der Menschen in dieser Region ist ihr Wissen und Ihre Kompetenz. Beides versetzt sie in die Lage,

neue Technologien und Prozesse zu beherrschen und damit den Standort Heilbronn-Franken wirtschaftlich attraktiv und bekannt zu machen."
Jürgen Lunemann,
Werkleiter, AUDI AG, Neckarsulm
AUDI AG