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Die Facetten des Arbeitsmarktes sind umfassend. Als Vorbereitung
auf die Arbeitswelt unterstützt die Kaywaldschule in Lauffen
ihre Jugendlichen in der Werkstufe bei der Entwicklung eigener Vorstellungen
von einem "Leben nach der Schule". Unterstützung
sucht die Schule nun bei weiteren Unternehmen, die Praktikantenplätze
anbieten. Im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen stellt die
Kaywaldschule mit Unterstützung der WHF bei einer öffentlichen
Veranstaltung ihre Aufgaben und Ziele vor.
"Diese Veranstaltung richtet sich genauso an neue potenzielle
Arbeitsgeber, wie in diesem Bereich bereits engagierte Unternehmen
und Personen", betont die Sonderschulrektorin der Kaywaldschule
in Lauffen. Barbara Wittmann will sowohl ihren Schülern als
auch den Unternehmen mit den Vorträgen und dem anschließenden
Gedankenaustausch Mut machen, dass sich der Arbeitsmarkt der Region
Heilbronn-Franken auch für Behinderte weiter öffnet.
Oberstes Ziel der Kaywald-Schüler ist es, einem geregelten
Arbeitsalltag nachzugehen. Längst ist es in Fachkreisen nicht
mehr in Frage gestellt, dass es auch für den Personenkreis
von behinderten und benachteiligten Jugendlichen möglich ist,
eine Ausbildung, eine Arbeit oder eine sinnvolle Beschäftigung
in der freien Wirtschaft zu finden. Das ist eine wichtige Voraussetzung
dafür, ein Leben gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung in
ihrem regionalen Umfeld zu führen.
"Die Region Heilbronn-Franken hat sich mit der Zukunftsstudie
Heilbronn-Franken 2020 die Aufgabe gestellt, familienfreundlichste
Region in Deutschland zu werden. Und da müssen wir auch mit
diesem Thema umgehen", betont Steffen Schoch, Geschäftsführer
der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH und Ideengeber für
diese öffentliche Veranstaltung am 15. Februar 2004 ab 10.15
Uhr in der Kaywaldschule in Lauffen.
Schoch wird die Region Heilbronn-Franken als ein "starkes
Stück Baden-Württemberg" vorstellen und dabei auch
auf die möglichen Arbeits- und Ausbildungsplätze für
behinderte und benachteiligte Jugendliche in der Region Heilbronn-Franken
eingehen. Die Beschützende Werkstatt und deren Tätigkeitsfelder
wird Beate Haug-Karr vorstellen. Sie ist dort Leiterin des Berufsbildungsbereiches.
Hagen Krämer, Integrationsfachberater des Integrationsfachdienstes
des Weinsberger Hilfsvereins wird "Neue Wege im Übergang
Schule - Beruf" vorstellen und Markus Löw berichtet darüber,
wie sich das Unternehmen Schunk in Lauffen in diesem Bereich engagiert.
Mit einem Erfahrungsbericht eines ehemaligen Kaywald-Schülers,
der heute einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft gefunden hat
und einem "Komminkations-Brunch" mit der Möglichkeit
der Besichtigung der Kaywald-Schule endet das umfangreiche Informationsprogramm.
Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei.
Anmeldungen und Informationen bei der Kaywaldschule Lauffen Telefon
07133-98030 oder im Internet unter www.kaywaldschule.de.
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