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Arbeiten ist auch das Ziel von behinderten und benachteiligten Jugendlichen in unserer Region
       
 
 

31.1.2004

Veranstaltung am
15. Februar an der Kaywald-Schule in Lauffen

 

Die Facetten des Arbeitsmarktes sind umfassend. Als Vorbereitung auf die Arbeitswelt unterstützt die Kaywaldschule in Lauffen ihre Jugendlichen in der Werkstufe bei der Entwicklung eigener Vorstellungen von einem "Leben nach der Schule". Unterstützung sucht die Schule nun bei weiteren Unternehmen, die Praktikantenplätze anbieten. Im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen stellt die Kaywaldschule mit Unterstützung der WHF bei einer öffentlichen Veranstaltung ihre Aufgaben und Ziele vor.

"Diese Veranstaltung richtet sich genauso an neue potenzielle Arbeitsgeber, wie in diesem Bereich bereits engagierte Unternehmen und Personen", betont die Sonderschulrektorin der Kaywaldschule in Lauffen. Barbara Wittmann will sowohl ihren Schülern als auch den Unternehmen mit den Vorträgen und dem anschließenden Gedankenaustausch Mut machen, dass sich der Arbeitsmarkt der Region Heilbronn-Franken auch für Behinderte weiter öffnet.

Oberstes Ziel der Kaywald-Schüler ist es, einem geregelten Arbeitsalltag nachzugehen. Längst ist es in Fachkreisen nicht mehr in Frage gestellt, dass es auch für den Personenkreis von behinderten und benachteiligten Jugendlichen möglich ist, eine Ausbildung, eine Arbeit oder eine sinnvolle Beschäftigung in der freien Wirtschaft zu finden. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, ein Leben gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung in ihrem regionalen Umfeld zu führen.

"Die Region Heilbronn-Franken hat sich mit der Zukunftsstudie Heilbronn-Franken 2020 die Aufgabe gestellt, familienfreundlichste Region in Deutschland zu werden. Und da müssen wir auch mit diesem Thema umgehen", betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH und Ideengeber für diese öffentliche Veranstaltung am 15. Februar 2004 ab 10.15 Uhr in der Kaywaldschule in Lauffen.

Schoch wird die Region Heilbronn-Franken als ein "starkes Stück Baden-Württemberg" vorstellen und dabei auch auf die möglichen Arbeits- und Ausbildungsplätze für behinderte und benachteiligte Jugendliche in der Region Heilbronn-Franken eingehen. Die Beschützende Werkstatt und deren Tätigkeitsfelder wird Beate Haug-Karr vorstellen. Sie ist dort Leiterin des Berufsbildungsbereiches.

Hagen Krämer, Integrationsfachberater des Integrationsfachdienstes des Weinsberger Hilfsvereins wird "Neue Wege im Übergang Schule - Beruf" vorstellen und Markus Löw berichtet darüber, wie sich das Unternehmen Schunk in Lauffen in diesem Bereich engagiert.

Mit einem Erfahrungsbericht eines ehemaligen Kaywald-Schülers, der heute einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft gefunden hat und einem "Komminkations-Brunch" mit der Möglichkeit der Besichtigung der Kaywald-Schule endet das umfangreiche Informationsprogramm.

Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei. Anmeldungen und Informationen bei der Kaywaldschule Lauffen Telefon 07133-98030 oder im Internet unter www.kaywaldschule.de.

Kaywaldschule