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20.03.2004
Menschen im Südwesten zufriedener als anderswo
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"Die Ergebnisse der letzten Wirtschafts-, Bildungs- und Wissenschaftsstudien
bestätigen die Arbeit der Landesregierung durch hervorragende
Platzierungen und zeigen, dass Baden-Württemberg auf dem richtigen
Weg ist." Dies erklärte Ministerpräsident Erwin Teufel
am Samstag (20. März 2004) in Stuttgart. Sogar im direkten
Vergleich der Landesregierungen wie in der Bertelsmann-Studie, bei
der eine Expertengruppe unter Leitung des Würzburger Wirtschaftswissenschaftlers
Prof. Dr. Norbert Berthold mit einem neuen Analyseinstrumentarium
den Einfluss der Arbeit der Landesregierungen gemessen und bewertet
hätten, habe Baden-Württemberg einen eindeutigen ersten
Platz belegt.
Ähnliches sage eine aktuelle Studie im Auftrag der Münchner
Allianz Group aus, die die Lebensziele der Deutschen und ihre Bereitschaft
zu mehr Eigenverantwortung abgefragt habe, erklärte Ministerpräsident
Teufel. "Solide, weitsichtig und individuell" sei das
Bild, das die Studie von den Baden-Württembergerinnen und Baden-Württembergern
entwerfe. Insbesondere aber sei die Zufriedenheit bei den Menschen
in Baden-Württemberg deutschlandweit am größten.
"77 Prozent der Bevölkerung haben angegeben, mit ihrem
Leben zufrieden zu sein. Damit liegen wir vor allen anderen Ländern.
Die Ergebnisse sind eine erneute Bestätigung für die Landesregierung,
die wirtschaftlichen und die gesellschaftlichen Kräfte im Land",
bekräftigte Ministerpräsident Erwin Teufel.
In der Gesamtbetrachtung ließe sich der Allianz-Studie entnehmen,
dass die Bereitschaft der Bevölkerung, Eigeninitiative zu zeigen
und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen,
in den letzten Jahren gestiegen sei, so Ministerpräsident Teufel.
Die Menschen versprächen sich mehr Sicherheit in der Lebensplanung
vor allem von ihrem engsten Lebensumfeld, weniger von staatli-cher
Seite. Erwartungen an das Leben im Hinblick auf den Besitz, den
Wissensstand, den Spaß im Leben und die Entfaltung der eigenen
Individualität hätten sich in Baden-Württemberg jedenfalls
überdurchschnittlich erfüllt. "Zu uns passt auch,
dass die Baden-Württemberger offenkundig Selbstbestimmung als
überdurchschnittlich wichtig ansehen. Außerdem sind wir
mit 77 Prozent der Befragten, die angeben, ihre langfristige Finanzplanung
schon gemacht zu haben, auch in dieser Kategorie Spitzenreiter",
erläuterte Ministerpräsident Teufel.
"Wiederholt Spitzenpositionen in Rankings zu erreichen ist
ein Zeichen von konstanter Spitzenleistung und weitsichtiger Planung
im Land", so der Ministerpräsi-dent. So sehe das IW-Consult/Wirtschaftswochen-Ranking
vom Juli letzten Jahres das Land wirtschaftlich gesehen nicht nur
aktuell auf Platz zwei hinter Bayern, sondern prognostiziere diese
hervorragende Platzierung für dieses Jahr weiterhin. Bildung
und Forschung spielten für die vergleichsweise gute wirtschaftliche
Lage in Baden-Württemberg und noch mehr für die Zukunft
eine Schlüsselrolle. Die Ergebnisse der PISA- sowie der IGLU-Studie
seien das Resultat weitsichtiger Bildungspolitik. Und beim jüngsten
Uni-Ranking von Capital (Heft 6/2004) lägen Mannheim in den
Wirtschaftswissenschaften und Karlsruhe beim Wirtschaftsingenieurwesen
und bei der Wirtschaftinformatik auf Platz eins. "Spitzenuni"
in Jura sei Heidelberg, gefolgt von Freiburg auf Platz fünf
und Tübingen auf Platz neun. "Die Wirtschaftswoche vom
15. Januar 2004 sieht Mannheim in der Betriebswirtschaft ebenfalls
auf Platz eins, in Jura belegen Freiburg Platz vier und Heidelberg
Platz fünf und in der Informatik führt Karlsruhe. Das
sind Topergebnisse", bekräftigte der Ministerpräsident.
Forschung und Spitzentechnologie seien die Zukunftsbranchen für
Baden-Württemberg. Die Autoren der Bertelsmann-Studie sähen
etwa die starke Forschungsorientierung des industriellen Mittelstands
als Humus der außergewöhnlich erfolgreichen Entwicklung
des Landes. Bezeichnend dafür sei, dass das Land zurzeit auf
der CeBit 2004 mit über 470 Ausstellern erfolgreich und stark
vertreten sei. Der Ministerpräsident wies darauf hin, dass
die Landesregierung zusätzlich zu den über 13 Millionen
Euro, die bereits im vergangenen Jahr zur Stärkung des Clusters
"IT" bereit gestellt wurden, weitere 15 Millionen Euro
zur Förderung der Informationswissenschaften an den baden-württembergischen
Universitäten zur Verfügung stelle. Dass sich die Investition
in Schlüsselbereich lohne, zeige auch das Landkreisranking
von Focus Money (Heft 52/1 2003/04), in dem der Main-Tauber-Kreis
auf Platz eins der Landkreise mit "Zunahme der Erwerbstätigen"
liege sowie mit Tübingen (Platz vier) und Böblingen (Platz
sechs) zwei weitere baden-württembergische Landkreise unter
den Top Ten-Landkreisen seien. Bei den Firmeninsolvenzen sei die
Tendenz ebenfalls positiv. Nach dem Report der Seghorn Inkasso GmbH
aus Bremen geben es deutsch-landweit im Südwesten am wenigsten
Insolvenzen. Nur jedes 127. Unternehme habe im vergangenen Jahr
Insolvenz anmelden müssen, 3,9 Prozent weniger als 2002. Bundesweit
habe jedes 74. Unternehmen aufgeben müssen. "Diese Zahl
spricht Bände", so der Ministerpräsident.
Baden-Württemberg sei nach Bayern auch die beliebteste Urlaubsregion
Deutschlands. Jährlich kämen Gäste aus der ganzen
Welt ins Land, um Landschaft, Kultur und Lebensart zu genießen.
"22,4 Millionen Gästeübernachtungen haben wir im
vergangenen Sommerhalbjahr in unserem Land gezählt, überboten
wird das nur von Bayern. Das Flaggschiff des Tourismus in Baden-Württemberg
ist dabei die anspruchsvolle Hotellerie", merkte Ministerpräsident
Teufel an. Es überrasche ihn daher nicht, dass in der jüngsten
Focus-Liste der fünf Top-Hotels Deutschlands (Heft 6/2004)
mit der Traube Tonbach, dem Bareiss in Baiers-bronn-Mitteltal, dem
Brenner`s Park Hotel in Baden-Baden und dem Schlossho-tel Bühlerhöhe
in Bühl vier Hotels aus dem Land zu finden seien. Regionale
und internationale Küche der Gastronomie des Landes, Namen
wie beispielsweise Claus Peter Lumpp vom Restaurant Bareiss, Martin
Öxle von der Speisemeisterei oder Alfred Klink vom Colombi
in Freiburg, machten Baden-Württemberg zudem zum Schlaraffenland
für Feinschmecker. Spitzen-Sternekoch Harald Wohlfahrt von
der Schwarzwaldstube Baiersbronn gehöre nach wie vor zum Besten,
was deutsche Küchen zu bieten hätten. Der "Capital-Gourmet-Kompass"
vom Kölner Wirtschaftsmagazin, eine Zusammenstellung der sechs
wichtigsten Restaurantführer, sehe 28 der 100 besten Adressen
Deutschlands in Baden-Württemberg. "Leistungsfreude und
Lebensart gehen bei uns Hand in Hand. Spitzenqualität wird
in allen Bereichen ganz groß geschrieben. Die Landesregierung
wird sich auch weiterhin dafür stark machen, dass die Menschen
in Baden-Württemberg gerne leben, arbeiten und Urlaub machen",
schloss Ministerpräsident Erwin Teufel.
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