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Im Juli 1983 als Einmann-Unternehmen gegründet, hat sich Bechtle
mit über 3100 Mitarbeitern zwischenzeitlich zu Deutschlands
größtem konzernunabhängigen IT-Dienstleister entwickelt.
Das IT-Systemhaus Bechtle aus Neckarsulm in der Region Heilbronn-Franken
will in diesem Jahr die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro deutlich
überspringen. Auch der Vorsteuergewinn solle über dem
Rekordjahr 2003 liegen. "Alles unter 30 Millionen Euro wäre
eine Enttäuschung", sagte der neue Vorstandschef der Bechtle
AG, Ralf Klenk, am Montag bei der Bilanzvorlage in Stuttgart. Das
erste Quartal 2004 habe sehr gute Ergebnisse geliefert. Zudem werde
das Unternehmen wegen des gestiegenen Auslandsanteils künftig
weniger Steuern zahlen müssen.
Bechtle hatte das Geschäftsjahr 2003 mit Rekordzahlen abgeschlossen.
Der Jahresüberschuss legte um 53 Prozent auf 18,4 Millionen
Euro, der Konzernumsatz um 5,3 Prozent auf 792 Millionen Euro. Klenk
war vergangene Woche zum Chef des zweitgrößten konzernunabhängigen
Systemhauses in Deutschland berufen worden. Er löste Karl-Heinz
Gosmann ab, der nach nur drei Wochen an der Bechtle-Spitze vom Aufsichtsrat
gefeuert worden war.
Das börsennotierte Unternehmen wolle vor allem mit neuen Kunden
aus dem Mittelstand und dem Internethandel (E-Commerce) organisch
wachsen. Weitere Übernahmen seien aber nicht ausgeschlossen.
Bechtle (Neckarsulm/Kreis Heilbronn) war zuletzt durch mehrere Akquisitionen,
vor allem in der Schweiz, kräftig gewachsen. Die Mitarbeiterzahl
stieg um 1.100 auf 3.100. Allerdings verlor Bechtle den Autobauer
Audi als größten Einzelkunden.
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