|
Vor den Toren Stuttgarts, inmitten blühender Natur, liegt
Deutschlands erster Erlebnispark - Tripsdrill. Im Jahr 2004 steht
das 75-jährige Jubiläum an, denn der Bau der ersten Altweibermühle
1929 war gleichzeitig die Geburts-stunde. Mittlerweile verfügt
der Erlebnispark über 77 Hektar Fläche und 100 originelle
Attraktionen. Rund um das historische Wahrzeichen, die Altweibermühle,
wartet zum Jubiläum ein neuer Themenbereich: das "Mühlental".
Darin finden die Besucher unter anderem den Donnerbalken und die
Mühlbach-Fahrt. Im Laufe der Saison folgen die Spritztour und
das Seifenkisten-Rennen. Saisonstart war der 3. April 2004.
Wie alles begann
Tripsdrill ist nachweislich Deutschlands erster Erlebnispark. Seine
Wurzeln reichen bis in das Jahr 1929 zurück, als die erste
Altweibermühle entstand. Darin wurden laut Sage "alte
Frauen wieder jung gemahlen". Zwar brannte die Mühle 1946
ab, doch Besitzerfamilie Fischer baute das Wahrzeichen des Parks
wieder auf.
Freier Fall im Mühlental
Tripsdrill feiert seinen 75. Geburtstag - die Geschenke erhalten
die Besucher. Im neuen Themenbereich "Mühlental"
steht seit einem Jahr der Donnerbalken für Schwindelfreie,
der nun um einen zweiten Baum erweitert wird. Im 17. Jahrhundert
lebte Waldbruder Huzelin im nahe gelegenen Stromberg. Inzwischen
hat er sich direkt in Tripsdrill niedergelassen und wohnt in einem
Baumhaus. Auf dem zweiten Donnerbalken legt er nun seinen Garten
an. Schwindelfreie fahren hoch bis in die Baumwipfel in zwölf
Metern Höhe. Dort kippt der Balken nach vorne und donnert wie
im freien Fall abwärts in die Tiefe.
Spritztour auf dem Mühlensee
Neben dem Donnerbalken entsteht im Frühjahr die Spritztour
für Seefahrer. Diese interaktive Attraktion auf dem Mühlensee
ist, wie so häufig in der 75-jährigen Geschichte von Tripsdrill,
ein Prototyp. Die Holz-Kähne sind liebevoll wie für einen
Picknick-Ausflug gestaltet - mit Tischdecke, Kaffeetassen, Tellern
und Besteck. Und das Beste: Die Besucher können sich aus Gieß-
und Kaffeekannen sowie Weinflaschen während der Bootsfahrt
gegenseitig nass spritzen.
Als weitere Wasser-Attraktion im Mühlental wartet die Mühlbach-Fahrt
auf die Kleinsten - direkt hinter der Altweibermühle. Bei dem
Pendant zu Europas höchster Wildwasser-Schussfahrt geht es
in Mehl-Säcken den Bach entlang, an dessen Schluss ein Schuss
aus dreieinhalb Metern Höhe wartet. Diese Attraktion ist für
Kinder konzipiert, die noch nicht mit der großen Wildwasser-Schussfahrt
durch die Burg "Rauhe Klinge" fahren dürfen.
Bahn frei im Mühlental
Im Laufe der Saison komplettiert das Seifenkisten-Rennen - eine
weitere interaktive Attraktion - den neuen Themenbereich. In Fahrzeugen,
die wie selbst gezimmert aussehen, gehen zwei Personen gleichzeitig
an den Start. Auf der Strecke erreichen die Seifenkisten eine Spitzengeschwindigkeit
von bis zu 14 km/h. Dabei können die "Rennfahrer"
bis zu einem gewissen Grad selbst steuern und lenken, ohne dass
die Fahrbahn durch Schienen oder Randsteine begrenzt ist. Dieses
bislang einmalige System hat sich der Erlebnispark Tripsdrill patentieren
lassen.
Jubel, Trubel, Heidenspaß
Über das gesamte "Jubeljahr" hinweg finden in Tripsdrill
zahlreiche Veranstaltungen statt. Der Startschuss fällt mit
der ersten Geburtstags-Aktion "Jubel, Trubel, Heidenspaß"
am 3. April 2004. Rund um das historische Wahrzeichen, die Altweibermühle,
wird der Park bunt geschmückt. Wie vor 75 Jahren warten auf
die Besucher: Musik & Tanz sowie Kaffee und Kuchen zum Preis
von anno dazumal. Diese Aktion läuft im gesamten April und
findet ihren Abschluss in "Einem Himmel voller Herzen"
am 1. Mai. An diesem Tag werden Hunderte von Herzluftballons in
den Himmel steigen. Die Besucher können mitmachen und attraktive
Preise gewinnen.
|