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Die Motor Service International (MSI), ein Unternehmen der Kolbenschmidt
Pierburg Gruppe baut für zunächst 55 Mitarbeiter ein
neues Montagewerk in Neuenstadt im Landkreis Heilbronn.
"Wir bekennen uns zum Standort Deutschland und schätzen
die Produktivität unserer Mitarbeiter." Zwei Gründe,
warum sich die Motor Service International (MSI) entschieden hat,
das neue Montagewerk für zunächst 55 Mitarbeiter in Neuenstadt
im Landkreis Heilbronn zu bauen.
185 Mitarbeiter hat die MSI am Sitz in Neckarsulm, gleich neben
dem Werk von AUDI, wo jährlich über 200.000 Einheiten
A 2, A 6 und A 8 - Modelle gebaut werden. Weltweit ist MSI mit fünf
Tochtergesellschaften und 400 Mitarbeitern vertreten. Die Montageaktivitäten
für Autoersatzteile, die bislang in Neckarsulm umständlich
und daher Zeit raubend an zwei Standorten erfolgen, sollen in Neuenstadt
vereint werden. MSI fügt unter anderem Halbfertigware zusammen
und komplettiert sie zu fertigen Motorenersatzteilen. 160 Millionen
Euro Umsatz erwartet Geschäftsführer Hansjörg Rölle
in diesem Jahr.
Im gesamten Bundesgebiet wurde nach Standtorten gesucht. Lange
war auch Thüringen mit im Rennen. Wegen der niedrigen Produktivität
der Mitarbeiter sei der dortige Standort jedoch früh ausgeschieden.
Über 10 Millionen Euro haben Neuenstadt, Hardthausen und Langenbrettach
in den rund 30 Hektar großen Gewerbe- und Industriepark Unteres
Kochertal (GIK) gesteckt. Der französische Autositze-Hersteller
Faurecia war das erste Unternehmen, das sich im Jahr 2001 dort ansiedelte.
Ende 2004 will MSI einziehen. Bis dahin werden in einer 1.200 Quadratmeter
großen Halle auf 1,3 Hektar Fläche - mit der Option auf
weitere 1,7 Hektar - rund 6,5 Millionen Euro investiert sein. In
einer eigenen Zollabfertigungsstelle gehen bei MSI Neustadt dann
Teile aus aller Welt für den Auto-Ersatzteilemarkt ein, werden
zusammengesetzt und über den Vertrieb in Neckarsulm in alle
Welt versandt.
Mit diesem Bekenntnis zum Standort Heilbronn-Franken baut diese
Region ihre Bedeutung als wichtiger Mobilitätsstandort Europas
weiter aus.
Quelle: Heilbronner Stimme/Rolf Muth vom 21. Mai 2004
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