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Vom 18.-20. Juni treffen sich Justus
Frantz, Roger Chapman, Chris Norman, Kim Wilde, Bonnie Tyler und
viele weitere Künstler beim Würth Open Air 2004 in Künzelsau.
Die achte Auflage unseres Würth Open Air´s beginnt
am Freitag, den 18. Juni um 20.30 Uhr mit Justus Frantz und seiner
Philharmonie der Nationen. Wie bei den letzen Würth Open Air´s
wird er auch dieses Mal sein Publikum mit wunderschönen Melodien
und exzellenten Darbietungen verzaubern.
Traditionell konnten wir schon in den letzten Jahren für
das Open Air mitreißende Live-Acts verpflichten. Das wird
in diesem Jahr nicht anders. Zu Beginn werden Roger Chapman & Shorlist
für einen furiosen Auftakt der Rock- und Poptage sorgen. Sein "Shadow
on the wall" ist ein unvergessener Hit der 80er Jahre.
Mit "Radar Love" haben Golden Earring Rockgeschichte geschrieben
und beweisen, dass hervorragender Rock´n Roll nicht nur aus den USA oder
England sonder auch aus Holland kommen kann.
Den Abschluss am Samstag bildet Chris Normann, die ehemalige Stimme von Smokie,
Zur Zeit wieder ungeheuer populär durch seine Teilnahme an der "Comeback-Show" auf
Pro Sieben, wo er schon jetzt als Sieger der Herzen feststeht, hat er doch
in jeder Sendung deutlich die Mehrheit des Publikums auf seiner Seite. So wie
in dieser Sendung kann man auch beim Würth Open Air erleben, was für
ein ausdrucksstarker Sänger und hervorragender Entertainer er ist.
Der Sonntag startet mit Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich,
den fünf besten Argumenten für eine Arbeitszeitverlängerung
bis 67. Sie werden mit hervorragender, geradliniger Rockmusik und
schönem mehrstimmigem Gesang das Publikum auf ihre Seite ziehen.
Danach kommt Kim Wilde, eine der erfolgreichsten Künstlerinnen
der 80er Jahre. Ihre Hits "Kids in America", "Chequered
Love" und "Cambodia" sind bereits jetzt zu Klassikern
geworden.
Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Würth
Open Airs ist der Auftritt von Bonnie Tyler. Sie überzeugte
bereits beim allerersten Würth Open Air 1997 Ihr Publikum mit
Rock vom Feinsten. Die Rock-Röhre aus Wales wird auch diesmal
wieder einen mitreißenden Gig absolvieren.
Wie immer bitten wir um gesunde Künstler und gutes Wetter.
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Justus Frantz 
Ein Künstler, der unterschiedliche musikalische
Karrieren, kulturelle Ideen und gesellschaftliche Aufgaben
in seiner Person zusammenführt. Zunächst ist Justus
Frantz ein seit vielen Jahren international erfolgreicher
und renommierter Pianist und Dirigent. Darüber hinaus
aber ist er ein Musiker, dem es gelingt, die Kunst in einen
gesellschaftlichen Kontext zu bringen - und auf diese Weise
vielen Menschen den Zugang zur Musik zu verschaffen. Beispiele
hierfür sind das von Justus Frantz initiierte Schleswig-Holstein
Musik Festival, dessen Intendant er neun Jahre lang war, die
ZDF-Sendung "Achtung! Klassik" und natürlich
die Philharmonie der Nationen.

Neben dem Bestreben, bei einer breiten Zuhörerschaft
die Begeisterung für klassische Musik zu wecken, ist
die Förderung junger talentierter Musiker seit vielen
Jahren eine der wichtigsten Aufgaben für Justus Frantz.
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Hierzu gehört die beständige Suche nach jungen Musiktalenten.
Zu seinen Entdeckungen zählen die Stargeigerin Midori, der
Violinist Maxim Vengerov und der Pianist Evgeny Kissin. Nach wie
vor nehmen auf den Gastspielreisen mit der Philharmonie der Nationen
Auditions in zahlreichen Ländern einen festen Platz im Terminkalender
von Justus Frantz ein - für junge Musiker weltweit eine hervorragende
Chance für den Beginn einer musikalischen Karriere.
Auch Justus Frantz selbst profitierte zu Beginn seiner Laufbahn
vom Engagement an- derer bei der Suche nach jungen begabten Musikern,
als er 1967 den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann.
Seine pianistische Ausbildung erhielt er von Prof. Eliza Hansen,
später wurde er in der Dirigentenausbildung zum Meisterschüler
von Prof. Wilhelm Kempff.
Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten
gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter
der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später
feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern
unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich
bis heute verbunden fühlt. Bernsteins Traum von einem internationalen
Orchester inspirierte Justus Frantz 1995 zur Gründung der
Philharmonie der Nationen.
Justus Frantz ist Chefdirigent der Philharmonie der Nationen und
der Philharmonia Hungarica. Außerdem arbeitet er regelmäßig
mit weiteren namhaften Orchestern wie dem Mariinski-Ensemble, dem
Royal Philharmonic Orchestra und der Sinfonia Varso- via zusammen.
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Chris Norman 
Chris Norman wurde am 25.10.1950 in England
geboren und verbrachte dort seine gesamte Kindheit. Kurz vor
seinem 12. Geburtstag wurden die ersten Steine für seine
großartige Musikkarriere gelegt - er lernte Alan Silson
und Terry Uttley kennen. Zu dritt gründeten sie ihre
erste Band Kidness. Ein Jahr später stieß der Schlagzeuger
Ron Kelly zu dem Trio dazu - die Geburtsstunde von Smokie.

Ihren ersten großen Hit konnten sie 1975 mit "If you think
you know how to love me" landen. In den Jahren darauf erschien sowohl
ihr absoluter Tophit "Living next door to Alice", als auch
Hits wie "Needles and pins" und "Lay back in the arms
of someone".

Bis Anfang der 80er feierten Smokie somit weltweite Mega-Erfolge und
spielten in ausverkauften Stadien. Doch nach dieser erfolgreichen Zeit
entschließt sich Chris Norman die Band zu verlassen. |
1985 schlossen sich Smokie auf Grund einer Benefiz-Show wieder
zusammen. Dies verlief so erfolgreich, dass die Band sich zu einer
gemeinsamen Tournee in Deutschland und Australien entschloss.
Nach der Tournee verließ Chris Norman erneut die Band,
um sich auf seine Solokarriere konzentrieren zu können. Schon
bald erzielt er alleine große Erfolge und arbeitet mit Stars
wie Agnetha von ABBA und Donavan zusammen.
Zu seinen Hits zählen "Midnight lady", ein Europa-Hit,
der allein in Deutschland sechs Wochen in den Top-Ten war, "Sarah", "Broken
heroes" und "Wings of love".
Chris Norman veröffentlichte in seiner bisherigen Karriere
62 Singels und 32 Alben, die unzählige Male verkauft wurden.
So ging allein "Midnight lady" über 900.000 Mal über
den Ladentisch. Er kann auf vier Nummer-Eins-Hits zurückblicken.
Bislang war er insgesamt 12-mal in den Deutschen Top-Ten vertreten
und nennt über 50 Goldene- und Platin-Schallplatten sein Eigen.
Beim Würth Open Air 2000 hat er bei uns schon mal sein können
unter Beweis gestellt. Der ausdruckstarke Sänger riss sein
Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
Zurzeit feiert Chris Norman große Erfolge in der Comeback-Show
auf Pro Sieben und ist ohne Frage der Liebling des Publikums.
Golden Earring
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Barry Hay:
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Gesang/Flöte/Gitarre
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George Kooymans:
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Leadgitarre/Gesang
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Rinus Gerritsen:
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Baß/Keyboard
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Cesar Zuiderwijk:
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Schlagzeug/Percussion
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George Kooymans und der Nachbarsjunge Rinus Gerritsen gründeten
1961 die Band. Anfangs mit Hans van Herwerden und Fred van der
Hilst, ab 1963 dann mit Gitarrist Peter de Ronde, Schlagzeuger
Jaap Eggermont und Sänger Frans Krassenburg.
Nach dem Ende 1966 Peter de Ronde und einige Monate später
auch Frans Krassenburg die Band verlassen hatten, kam der ehemalige
Haigs-Sänger Barry Hay als Gruppenmitglied hinzu. Dies führte
1967 zum Hit "Sound Of A Screaming Day", dem der erste
Nummer-1-Hit "Dong-Dong-Di-Ki-Di-Ki-Dong" (´68)
folgte. Aus den Beliebtheitsumfragen der Musikzeitschriften waren
die Earrings nicht mehr wegzudenken. Hits folgten einander in raschem
Tempo. Nicht lange danach nahm der ehemalige Livin´-Blues-Drummer
Cesar Zuiderwijk den Platz von Sieb Warner ein, was den Beginn
einer härteren musikalischen Linie bedeutete. Die Top 10 Hits
lösten sich gegenseitig ab, wobei der Nummer-1-Hit "Back
Home" (´70) nicht unerwähnt bleiben darf.
Nach einer Europa Tournee im Vorprogramm von The Who erschien
die LP "Moontan" (´73), welche den Nummer-1-Hit "Radar
Love" enthielt, der auch in England und Amerika ein großer
Hit wurde.
1977 wurde aus Golden Earring wieder ein Quartett. Mit dem von
George Kooymans gesungenen Stück "Weekend Love" gelang
wieder ein typischer Earring-Hit. Ende der achtziger Jahre dachte
die Band daran aufzuhören, doch die Single "Twilight
Zone" wurde ein gnadenloser Bestseller, Nr. 1 in den Niederlanden
und den Vereinigten Staaten, und die Wiedergeburt führte erneut
zu einem Nummer-1-Hit, "When The Lady Smiles" (´84).
Die letztgenannten Erfolge waren auch den außergewöhnlichen
Clips von Regisseur Dick Maas zu verdanken. Topfotograf Anton Corbijn
inszenierte den Videoclip für den Song "Quiet Eyes" (´86),
der wieder ein Top-10-Hit wurde.
Arcade veröffentlichte in den Jahren 88 und 89 die Sammelalben "The
Very Best Of", Vol. 1 und 2, welche in Rekordzeit mit Platin
ausgezeichnet wurden. Die "Very Best Tour", die darauf
folgte, unterstrich die andauernde Popularität des Quartetts
aus Den Haag. Auch der Auftritt während des Parkpopfestivals
(89) im Beisein von zirka 300.000 tobenden Fans war ein Beweis
dafür.
Bei der Plattengesellschaft Sony Music erschien die CD "Bloody
Buccaneers" (91), deren Single-Auskopplung "Going To
The Run" ein großer Hit wurde (Nr. 3). Tourneen durch
Europa, unter anderem mit 33 Auftritten in Deutschland, waren die
Folge und 1992 veröffentlichte Arcade die "Complete Single
Collection", von der mehr als 150.000 Exemplare verkauft wurden.
Die Story von GOLDEN EARRING ist eine Erfolgsstory, die nach niederländischen
Begriffen als beispiellos bezeichnet werden kann.
Roger Chapman & The Shortlist
Roger Chapman "Chappo" begann 1966 seine internationale
Karriere als Frontmann der Band Family. Family entstand aus der
Band Farinas in Zusammenarbeit mit dem US Produzenten Kim Fowley.
Der kompakte Stil der Band, der in außergewöhnlicher
Weise von dem Zusammenspiel von Chapman´s Gesang mit Saxophon
und Violine geprägt war, schuf eine solide Basis für
Chapman´s schneidenden und röhrenden Gesangsstil. Während
der folgenden 7 Jahre reihte die Band Family mit größter
Beständigkeit Album und Single Erfolge aneinander - und sie
waren ein beständig ausverkaufter Live Garant. Chapmans unglaubliche
Bühnenpräsenz war hierfür ohne weitere Zweifel einer
der Hauptgründe. Familiy trennten sich 1973.
Chapman und Whitney die Köpfe und Songwriter von Family
blieben zusammen und gründeten die Band Streetwalkers.
Chapmans erstes Solo Album "Chappo" wurde im Jahr 1979
von David Courtney produziert. Kurz darauf wurde das Live Album "Live
in Hamburg" aufgenommen - inklusive einer Version des Micky
Jupp Songs "Shortlist", bekanntermaßen seit dieser
Zeit der neue Name von Rogers Band. Roger Chapman & The Shortlist
haben sich seit dieser Zeit als ein hervorragender Live Act einen
Namen in ganz Europa gemacht, was zu vollen Hallen und ausverkauften
Tourneen geführt hat.
Dann kam der legendäre Auftritt im WDR- Rockpalast, der
einiges verändern sollte. Chapmans Version des Rolling Stones
Songs "Lets spend the night together" stieg 1980 hoch
in die deutschen Charts ein. 1981 folgte Roger´s größter
Hit: die Mike Oldfield Komposition "Shadows of the wall".
In einer Zeit absolut seelenloser Musik, fand Chapman´s roher
und ungewöhnlicher Gesangsstil einen offenen Markt. Seitdem
hat er im Schnitt ein Album pro Jahr abgeliefert und veröffentlicht
- dies seit dem Jahr 1979. "Hyenas only laugh for fun" war
1981 Rock-Album des Jahres in Deutschland, während das Doppel-Live-Album "He
was She was" Chapmans hervorragende Bühnenpräsenz
am Besten dokumentiert.
1989 veröffentlichte Roger Chapman das sensationelle "Walking
the cat" Album. Das Album konnte sich hoch in den deutschen
Charts plazieren. Unterstützt wurde Chapman hierbei von Bob
Tench (Streetwalkers), Alvin Lee und Micky Moody - ein eindeutiger
Wendepunkt zurück zu den alten Qualitäten, gefolgt vom
Album "Hybrid and Lowdown" im Jahr 1991. Darauf folgten
das Album "Kiss my soul" (1996) und "A turn unstoned"
(1998). Im April 1999 folgte das Live Album "In my own time",
2001 dann "Rollin & Tumblin". 2003 veröffentlicht
Roger Chapman ein "Best Of" CD-Box-Set - von Family bis
Shortlist.
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Bonnie Tyler 
Bonnie Tyler's Erfolgs-Geschichte dauert bereits
mehr als ein Viertel-Jahrhundert an. Zahlreiche Chart-Erfolge,
mehr als eine Dutzend Alben und über 60 Singles, machten
Bonnie Tyler, bürgerlich Gaynor Hopkins, zu einer der
erfolgreichsten Künstlerinnen, die das Vereinigte Königreich
je hervorgebracht hat.
Im walisischen Städtchen bei Swansea geboren, stellte
Musik schon immer ein zentrales Thema im Leben ihrer Familie
dar. Als Teenager schrieb sie Songtexte. Beeindruckt vom Motown-Sound
und der Leidenschaft von Janis Joplin, träumte Gaynor
von einer Karriere als Sängerin.
Zu Beginn sang sie bei den Dixies, den Background-Sängerinnen
in Bobby Wayne's Band, mit. Unter dem Künstlernamen Sherene
Davis sammelte sie als 17-Jährige Berufserfahrung, in
dem sie mit allen möglichen Musikstilen experimentierte.
Kurze Zeit später gründete sie Sherene and Imagination,
ihre erste eigene Band, die regelmäßig im Townsman
Club in Swansea spielte. Hier verliebte sie sich in Robert
Sullivan, den sie 1973 heiratete. Es stellte sich heraus,
dass die Heirat das Fundament für die lange und erfolgreiche
Karriere, die vor ihr lag, bildete.
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Roger Bell, Talent-Scout bei Chappell Music, wurde auf sie aufmerksam.
Er setzte sich unmittelbar mit den Songwriter-Produzenten Ronnie
Scott und Steve Wolve in Verbindung, um ihnen von der fantastischen
Stimme zu berichten, die er in Swansea entdeckt hatte. Es wurden
Demos angefertigt, Verträge unterzeichnet und ein neuer Name
auserkoren - Bonnie Tyler war geboren!
Bonnie Tyler's erste Single "My, My Honeycomb" wurde gelegentlich
auch außerhalb von Swansea im Radio gespielt. Kurze Zeit später,
landete Bonnie mit "Lost In France" ihren ersten Hit,
der sich zehn Wochen in den UK-Charts hielt. Der Erfolg dehnte sich
auf das europäische Festland aus und verhalf ihr zu einem Auftritt
bei Top Of The Pops - Bonnie Tyler's Träume hatten sich erfüllt.
Bonnie Tyler's 76'er Debüt-Album "The World Starts Tonight"
enterte die europäischen Charts, bekam hervorragende Kritiken
und trug ihr das Renommé einer viel versprechenden Newcomerin
ein. Derart gerüstet schaffte sie 1978 mit "It's A Heartache"
aus dem Album "Natural Force" den endgültigen Durchbruch.
Ein paar Jahre später erreichte Bonnie Tyler's Karriere
mit "Total Eclipse Of The Heart" neue Dimensionen. Mit
dem Album "Faster Than The Speed Of Night" landete sie
als erste Frau auf Platz 1 der UK-Charts und wurde in den USA zwei
Mal für den "Grammy" nominiert. Von dem Album wurden
4 Millionen Exemplare verkauft.
In den folgenden Jahren veröffentlichte sie weitere Studio-Alben und Best
off´s. Einige in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern wie Mike Oldfield,
Todd Rundgreen und Rick Wakeman.
Am 3. März 2003 veröffentlicht Bonnie Tyler ihr aktuelles
Album "Heart Strings", eine ausgewogene Mischung aus
kernigem Rock und symphonischer Klangvielfalt, sie hat dazu einige
der schönsten Balladen der Rock-Geschichte ausgewählt.
Bei den 13 Rock-Klassikern handelt es sich um Stücke von anderen
Künstlern. Bonnie Tyler hat es jedoch geschafft, die Songs
durch ihre unverwechselbare Stimme auf ihre eigene Art und Weise
zu interpretieren und sie somit in einer anderen Klangfarbe erscheinen
zu lassen und den Songs damit ihre persönliche Note zu verleihen.
Sie gehört zu einer der wenigen Künstlerinnen, die es
fertig bringen, ihren Charakter eindrucksvoll emotional in ihre
Songs einzubringen. "Heart Strings" ist eine Auswahl
der erlesensten Songs, die jemals veröffentlicht wurden. Bonnie
Tyler erfüllt sich mit "Heart Strings" einen großen
Traum.
Der Sound von Gitarren und traditionellen Rock-Instrumenten wird
auf dem neuen Album von sanften Streicher-Arrangements des Prager
Philharmonie Orchesters abgerundet. Dazu Bonnie Tyler: "Das
Album enthält die für mich typischen kraftvollen Balladen,
ohne jedoch die sanften Momente zu kurz kommen zu lassen. Und dann
gibt es da noch dieses 76-köpfige Orchester ... Es ist ein
wunderschönes Gefühl, dieses Album aufgenommen zu haben.
Es war schon immer ein großer Traum von mir, ein Teil meiner
Lieblings-Songs neu zu arrangieren".
Schmachtend vor Zärtlichkeit bekommt Bruce Springsteen's
Song Human Touch durch Bonnie Tyler's Stimme einen zusätzlichen
Moment der Sehnsucht. In Bezug auf den Beatles-Song "In My
Life" aus den 60er Jahren fand eine zarte Annäherung
statt. Das Album enthält eine Vielfalt an musikalischen Stil-Elementen.
Während Bonnie Tyler bei Bill Wither's Song "Lean On
Me" mit einem Gospel-Einschlag darherkommt, präsentiert
sie uns den Fleedwood Mac-Hit "Need Your Love So Bad" im
Blues-Gewand. Auch bei Tom Petty's Song "Learnin' To Fly" schlägt
sie eine neue Richtung ein. U2's Superhit "I Still haven't
Found What I'm Looking For" war hingegen ständiger Begleiter
auf Bonnie Tyler's Reisen.
Obwohl die Stücke auf dem Album stilistisch variieren, werden
sie jedoch durch ein zartes Band zusammengehalten. Bonnie Tyler
bringt es auf einen Nenner: "Liebe ist zugleich Licht und Schatten
von Songs. Sie stellt sowohl Höhen als auch Tiefen dar. Ein
Leben ohne Musik wäre furchtbar und Musik ohne Liebe ebenfalls."
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Kim Wilde 
Kim Wilde wurde am 18. November
1960 in Chiswick, West-London geboren.
Als sie 1980 bei Mickie Most´s RAK Records
unterzeichnete und ihre erste Single, "Kids In America",
veröffentlicht wurde, sollte sich ihr Leben ändern.
Der weltweite Erfolg dieser Single pflasterte den Weg für
eine Karriere, die zehn Hit-Alben und über dreißig
Hit-Singles hervorbrachte und zudem großen Erfolg auf
den Platten-Märkten feierte.
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Höhepunkte waren zum einen die fünfmonatige Europatournee
mit Michael Jackson, bei der sie vor über zwei Millionen Menschen
performte und zum anderen ihr Nummer 1 Hit in Amerika "You
Keep Me Hanging On".
1983 wurde Kim bei den angesehenen BPI (Brit) Awards zur besten
britischen weiblichen Sängerin gewählt und bei zwei weiteren
Anlässen nominiert.
1994 war ihr Auftritt als Co-Moderatorin bei Channel 4´s
The Big Breakfast, eine erfreuliche Ablenkung, bis Kim 1995 ihr
zwölfmonatiges West End Debüt, als weibliche Hauptrolle
in der erfolgreichen Produktion des Musicals TOMMY feierte.
Kim hatte über 24 Top 20-Hits und erhielt über 100
Gold, Silber und Platin Platten.
Die Teilnahme an einem Gartenarchitekturkurs, während ihrer
Schwangerschaft mit ihrem Sohn Harry, weckte ihr ganzes Interesse.
Und was als ambitionierter Versuch begann, frisches Obst und Gemüse
für ihre Familie anzubauen, entwickelte sich zu einer Passion.
Dies führte später zu einer Einladung als Gastarchitektin
bei ITV`s "Better Gardens" (Übertragung Januar 2000).
Im Sommer 2000 nahm Kim 20 Sendungen für die BBC Sendereihe
"Garden Invaders" auf (Übertragung Frühling
2001), in denen sie als einer der Hauptdesigner auftrat. Zudem schrieb
sie für das Prima Magazin monatliche Gartenbeiträge.
Kim kam im November 2001 aus dem "Musikruhestand" zurück,
um ihre The Here & Now Tour zu performen, die viele ihrer Hits,
wie "Chequered Love", "Cambodia", "You
Come", "If I Can´t Have You", "Never Trust
A Stranger" usw. beinhaltete.
Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick &
Tich
Melodie & Rhythmus pur
Mit dem Namen ist doch keine Karriere zu machen ... doch.
Die Liste an Hits beweist das Gegenteil:
- "Hold tight" (1966)
- "Hideaway" (1966)
- "Bend it" (1966)
- "Zabadak" (1967)
- "The Legend of Zanadu" (1968)
- "Last Night in Soho" (1968)
- um nur einige ihrer Hits und eingängigen Pop-Stücke
zu nennen, die man auch heute noch gerne hört.
1961 wurde die Band von vier Schulfreunden in Salisbury gegründet.
Zuerst nannten sie sich Dave Dee & The Bostons und waren semi-professionell.
Mit dabei waren David Harman, Trevor Davies, John Dymond und Ian
Amey. Sie probierten erst mehrere Schlagzeuger aus, bis sie sich
Ende des Jahres auf Michael Wilson einigen konnten.
Zwei Jahre lang arbeiteten sie in europäischen Clubs u.
a. auch im Hamburger Top Ten, dort fielen sie Ken Howard und Alan
Blaikley auf.
Nachdem sie unter Vertrag waren, schlug Howard Blaikley ihnen
vor, sich in Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich umzutaufen.
Mit "Hold tight" begann für sie eine bemerkenswerte
Hitserie, die sogar die Beatles, Rolling Stones und Kinks in den
europäischen Hitlisten bedrängte. Der Song hielt sich
insgesamt 5 Monate in den britischen Charts mit Platz 4 als beste
Platzierung und so wurde er zur Fan-Hymne bei der damaligen Fußball-Weltmeisterschaft.
Dave Dee & Co. waren zuständig für Sommerhits und
benutzten nach Bedarf die verschiedensten Rhythmen: Syrtaki ("Bend
it"), Karibik ("Zabadak") oder Flamenco ("The
Legend of Xanadu") wurden in Poprhythmen einfach mit eingebaut
und gaben ihren Songs damit einen ganz eigenen Stil.
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