Übersicht

 
 
   

     
 
 

31.5.2004

Klassik, Pop und Rock vom Feinsten

 

Vom 18.-20. Juni treffen sich Justus Frantz, Roger Chapman, Chris Norman, Kim Wilde, Bonnie Tyler und viele weitere Künstler beim Würth Open Air 2004 in Künzelsau.

Die achte Auflage unseres Würth Open Air´s beginnt am Freitag, den 18. Juni um 20.30 Uhr mit Justus Frantz und seiner Philharmonie der Nationen. Wie bei den letzen Würth Open Air´s wird er auch dieses Mal sein Publikum mit wunderschönen Melodien und exzellenten Darbietungen verzaubern.

Traditionell konnten wir schon in den letzten Jahren für das Open Air mitreißende Live-Acts verpflichten. Das wird in diesem Jahr nicht anders. Zu Beginn werden Roger Chapman & Shorlist für einen furiosen Auftakt der Rock- und Poptage sorgen. Sein "Shadow on the wall" ist ein unvergessener Hit der 80er Jahre.
Mit "Radar Love" haben Golden Earring Rockgeschichte geschrieben und beweisen, dass hervorragender Rock´n Roll nicht nur aus den USA oder England sonder auch aus Holland kommen kann.
Den Abschluss am Samstag bildet Chris Normann, die ehemalige Stimme von Smokie, Zur Zeit wieder ungeheuer populär durch seine Teilnahme an der "Comeback-Show" auf Pro Sieben, wo er schon jetzt als Sieger der Herzen feststeht, hat er doch in jeder Sendung deutlich die Mehrheit des Publikums auf seiner Seite. So wie in dieser Sendung kann man auch beim Würth Open Air erleben, was für ein ausdrucksstarker Sänger und hervorragender Entertainer er ist.

Der Sonntag startet mit Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich, den fünf besten Argumenten für eine Arbeitszeitverlängerung bis 67. Sie werden mit hervorragender, geradliniger Rockmusik und schönem mehrstimmigem Gesang das Publikum auf ihre Seite ziehen. Danach kommt Kim Wilde, eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der 80er Jahre. Ihre Hits "Kids in America", "Chequered Love" und "Cambodia" sind bereits jetzt zu Klassikern geworden.

Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Würth Open Airs ist der Auftritt von Bonnie Tyler. Sie überzeugte bereits beim allerersten Würth Open Air 1997 Ihr Publikum mit Rock vom Feinsten. Die Rock-Röhre aus Wales wird auch diesmal wieder einen mitreißenden Gig absolvieren.
Wie immer bitten wir um gesunde Künstler und gutes Wetter.

Justus Frantz

Ein Künstler, der unterschiedliche musikalische Karrieren, kulturelle Ideen und gesellschaftliche Aufgaben in seiner Person zusammenführt. Zunächst ist Justus Frantz ein seit vielen Jahren international erfolgreicher und renommierter Pianist und Dirigent. Darüber hinaus aber ist er ein Musiker, dem es gelingt, die Kunst in einen gesellschaftlichen Kontext zu bringen - und auf diese Weise vielen Menschen den Zugang zur Musik zu verschaffen. Beispiele hierfür sind das von Justus Frantz initiierte Schleswig-Holstein Musik Festival, dessen Intendant er neun Jahre lang war, die ZDF-Sendung "Achtung! Klassik" und natürlich die Philharmonie der Nationen.

Neben dem Bestreben, bei einer breiten Zuhörerschaft die Begeisterung für klassische Musik zu wecken, ist die Förderung junger talentierter Musiker seit vielen Jahren eine der wichtigsten Aufgaben für Justus Frantz.

Hierzu gehört die beständige Suche nach jungen Musiktalenten. Zu seinen Entdeckungen zählen die Stargeigerin Midori, der Violinist Maxim Vengerov und der Pianist Evgeny Kissin. Nach wie vor nehmen auf den Gastspielreisen mit der Philharmonie der Nationen Auditions in zahlreichen Ländern einen festen Platz im Terminkalender von Justus Frantz ein - für junge Musiker weltweit eine hervorragende Chance für den Beginn einer musikalischen Karriere.

Auch Justus Frantz selbst profitierte zu Beginn seiner Laufbahn vom Engagement an- derer bei der Suche nach jungen begabten Musikern, als er 1967 den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Seine pianistische Ausbildung erhielt er von Prof. Eliza Hansen, später wurde er in der Dirigentenausbildung zum Meisterschüler von Prof. Wilhelm Kempff.

Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Bernsteins Traum von einem internationalen Orchester inspirierte Justus Frantz 1995 zur Gründung der Philharmonie der Nationen.

Justus Frantz ist Chefdirigent der Philharmonie der Nationen und der Philharmonia Hungarica. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit weiteren namhaften Orchestern wie dem Mariinski-Ensemble, dem Royal Philharmonic Orchestra und der Sinfonia Varso- via zusammen.

Chris Norman

Chris Norman wurde am 25.10.1950 in England geboren und verbrachte dort seine gesamte Kindheit. Kurz vor seinem 12. Geburtstag wurden die ersten Steine für seine großartige Musikkarriere gelegt - er lernte Alan Silson und Terry Uttley kennen. Zu dritt gründeten sie ihre erste Band Kidness. Ein Jahr später stieß der Schlagzeuger Ron Kelly zu dem Trio dazu - die Geburtsstunde von Smokie.

Ihren ersten großen Hit konnten sie 1975 mit "If you think you know how to love me" landen. In den Jahren darauf erschien sowohl ihr absoluter Tophit "Living next door to Alice", als auch Hits wie "Needles and pins" und "Lay back in the arms of someone".

Bis Anfang der 80er feierten Smokie somit weltweite Mega-Erfolge und spielten in ausverkauften Stadien. Doch nach dieser erfolgreichen Zeit entschließt sich Chris Norman die Band zu verlassen.

1985 schlossen sich Smokie auf Grund einer Benefiz-Show wieder zusammen. Dies verlief so erfolgreich, dass die Band sich zu einer gemeinsamen Tournee in Deutschland und Australien entschloss.

Nach der Tournee verließ Chris Norman erneut die Band, um sich auf seine Solokarriere konzentrieren zu können. Schon bald erzielt er alleine große Erfolge und arbeitet mit Stars wie Agnetha von ABBA und Donavan zusammen.

Zu seinen Hits zählen "Midnight lady", ein Europa-Hit, der allein in Deutschland sechs Wochen in den Top-Ten war, "Sarah", "Broken heroes" und "Wings of love".

Chris Norman veröffentlichte in seiner bisherigen Karriere 62 Singels und 32 Alben, die unzählige Male verkauft wurden. So ging allein "Midnight lady" über 900.000 Mal über den Ladentisch. Er kann auf vier Nummer-Eins-Hits zurückblicken. Bislang war er insgesamt 12-mal in den Deutschen Top-Ten vertreten und nennt über 50 Goldene- und Platin-Schallplatten sein Eigen.

Beim Würth Open Air 2000 hat er bei uns schon mal sein können unter Beweis gestellt. Der ausdruckstarke Sänger riss sein Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Zurzeit feiert Chris Norman große Erfolge in der Comeback-Show auf Pro Sieben und ist ohne Frage der Liebling des Publikums.

Golden Earringgoldenearring

Barry Hay:

Gesang/Flöte/Gitarre

George Kooymans:

Leadgitarre/Gesang

Rinus Gerritsen:

Baß/Keyboard

Cesar Zuiderwijk:

Schlagzeug/Percussion

George Kooymans und der Nachbarsjunge Rinus Gerritsen gründeten 1961 die Band. Anfangs mit Hans van Herwerden und Fred van der Hilst, ab 1963 dann mit Gitarrist Peter de Ronde, Schlagzeuger Jaap Eggermont und Sänger Frans Krassenburg.

Nach dem Ende 1966 Peter de Ronde und einige Monate später auch Frans Krassenburg die Band verlassen hatten, kam der ehemalige Haigs-Sänger Barry Hay als Gruppenmitglied hinzu. Dies führte 1967 zum Hit "Sound Of A Screaming Day", dem der erste Nummer-1-Hit "Dong-Dong-Di-Ki-Di-Ki-Dong" (´68) folgte. Aus den Beliebtheitsumfragen der Musikzeitschriften waren die Earrings nicht mehr wegzudenken. Hits folgten einander in raschem Tempo. Nicht lange danach nahm der ehemalige Livin´-Blues-Drummer Cesar Zuiderwijk den Platz von Sieb Warner ein, was den Beginn einer härteren musikalischen Linie bedeutete. Die Top 10 Hits lösten sich gegenseitig ab, wobei der Nummer-1-Hit "Back Home" (´70) nicht unerwähnt bleiben darf.

Nach einer Europa Tournee im Vorprogramm von The Who erschien die LP "Moontan" (´73), welche den Nummer-1-Hit "Radar Love" enthielt, der auch in England und Amerika ein großer Hit wurde.

1977 wurde aus Golden Earring wieder ein Quartett. Mit dem von George Kooymans gesungenen Stück "Weekend Love" gelang wieder ein typischer Earring-Hit. Ende der achtziger Jahre dachte die Band daran aufzuhören, doch die Single "Twilight Zone" wurde ein gnadenloser Bestseller, Nr. 1 in den Niederlanden und den Vereinigten Staaten, und die Wiedergeburt führte erneut zu einem Nummer-1-Hit, "When The Lady Smiles" (´84). Die letztgenannten Erfolge waren auch den außergewöhnlichen Clips von Regisseur Dick Maas zu verdanken. Topfotograf Anton Corbijn inszenierte den Videoclip für den Song "Quiet Eyes" (´86), der wieder ein Top-10-Hit wurde.

Arcade veröffentlichte in den Jahren 88 und 89 die Sammelalben "The Very Best Of", Vol. 1 und 2, welche in Rekordzeit mit Platin ausgezeichnet wurden. Die "Very Best Tour", die darauf folgte, unterstrich die andauernde Popularität des Quartetts aus Den Haag. Auch der Auftritt während des Parkpopfestivals (89) im Beisein von zirka 300.000 tobenden Fans war ein Beweis dafür.

Bei der Plattengesellschaft Sony Music erschien die CD "Bloody Buccaneers" (91), deren Single-Auskopplung "Going To The Run" ein großer Hit wurde (Nr. 3). Tourneen durch Europa, unter anderem mit 33 Auftritten in Deutschland, waren die Folge und 1992 veröffentlichte Arcade die "Complete Single Collection", von der mehr als 150.000 Exemplare verkauft wurden.

Die Story von GOLDEN EARRING ist eine Erfolgsstory, die nach niederländischen Begriffen als beispiellos bezeichnet werden kann.

Roger Chapman & The Shortlistrogerchapman

Roger Chapman "Chappo" begann 1966 seine internationale Karriere als Frontmann der Band Family. Family entstand aus der Band Farinas in Zusammenarbeit mit dem US Produzenten Kim Fowley. Der kompakte Stil der Band, der in außergewöhnlicher Weise von dem Zusammenspiel von Chapman´s Gesang mit Saxophon und Violine geprägt war, schuf eine solide Basis für Chapman´s schneidenden und röhrenden Gesangsstil. Während der folgenden 7 Jahre reihte die Band Family mit größter Beständigkeit Album und Single Erfolge aneinander - und sie waren ein beständig ausverkaufter Live Garant. Chapmans unglaubliche Bühnenpräsenz war hierfür ohne weitere Zweifel einer der Hauptgründe. Familiy trennten sich 1973.

Chapman und Whitney die Köpfe und Songwriter von Family blieben zusammen und gründeten die Band Streetwalkers.

Chapmans erstes Solo Album "Chappo" wurde im Jahr 1979 von David Courtney produziert. Kurz darauf wurde das Live Album "Live in Hamburg" aufgenommen - inklusive einer Version des Micky Jupp Songs "Shortlist", bekanntermaßen seit dieser Zeit der neue Name von Rogers Band. Roger Chapman & The Shortlist haben sich seit dieser Zeit als ein hervorragender Live Act einen Namen in ganz Europa gemacht, was zu vollen Hallen und ausverkauften Tourneen geführt hat.

Dann kam der legendäre Auftritt im WDR- Rockpalast, der einiges verändern sollte. Chapmans Version des Rolling Stones Songs "Lets spend the night together" stieg 1980 hoch in die deutschen Charts ein. 1981 folgte Roger´s größter Hit: die Mike Oldfield Komposition "Shadows of the wall". In einer Zeit absolut seelenloser Musik, fand Chapman´s roher und ungewöhnlicher Gesangsstil einen offenen Markt. Seitdem hat er im Schnitt ein Album pro Jahr abgeliefert und veröffentlicht - dies seit dem Jahr 1979. "Hyenas only laugh for fun" war 1981 Rock-Album des Jahres in Deutschland, während das Doppel-Live-Album "He was She was" Chapmans hervorragende Bühnenpräsenz am Besten dokumentiert.

1989 veröffentlichte Roger Chapman das sensationelle "Walking the cat" Album. Das Album konnte sich hoch in den deutschen Charts plazieren. Unterstützt wurde Chapman hierbei von Bob Tench (Streetwalkers), Alvin Lee und Micky Moody - ein eindeutiger Wendepunkt zurück zu den alten Qualitäten, gefolgt vom Album "Hybrid and Lowdown" im Jahr 1991. Darauf folgten das Album "Kiss my soul" (1996) und "A turn unstoned" (1998). Im April 1999 folgte das Live Album "In my own time", 2001 dann "Rollin & Tumblin". 2003 veröffentlicht Roger Chapman ein "Best Of" CD-Box-Set - von Family bis Shortlist.

Bonnie Tyler

Bonnie Tyler's Erfolgs-Geschichte dauert bereits mehr als ein Viertel-Jahrhundert an. Zahlreiche Chart-Erfolge, mehr als eine Dutzend Alben und über 60 Singles, machten Bonnie Tyler, bürgerlich Gaynor Hopkins, zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen, die das Vereinigte Königreich je hervorgebracht hat.

Im walisischen Städtchen bei Swansea geboren, stellte Musik schon immer ein zentrales Thema im Leben ihrer Familie dar. Als Teenager schrieb sie Songtexte. Beeindruckt vom Motown-Sound und der Leidenschaft von Janis Joplin, träumte Gaynor von einer Karriere als Sängerin.
Zu Beginn sang sie bei den Dixies, den Background-Sängerinnen in Bobby Wayne's Band, mit. Unter dem Künstlernamen Sherene Davis sammelte sie als 17-Jährige Berufserfahrung, in dem sie mit allen möglichen Musikstilen experimentierte. Kurze Zeit später gründete sie Sherene and Imagination, ihre erste eigene Band, die regelmäßig im Townsman Club in Swansea spielte. Hier verliebte sie sich in Robert Sullivan, den sie 1973 heiratete. Es stellte sich heraus, dass die Heirat das Fundament für die lange und erfolgreiche Karriere, die vor ihr lag, bildete.

Roger Bell, Talent-Scout bei Chappell Music, wurde auf sie aufmerksam. Er setzte sich unmittelbar mit den Songwriter-Produzenten Ronnie Scott und Steve Wolve in Verbindung, um ihnen von der fantastischen Stimme zu berichten, die er in Swansea entdeckt hatte. Es wurden Demos angefertigt, Verträge unterzeichnet und ein neuer Name auserkoren - Bonnie Tyler war geboren!

Bonnie Tyler's erste Single "My, My Honeycomb" wurde gelegentlich auch außerhalb von Swansea im Radio gespielt. Kurze Zeit später, landete Bonnie mit "Lost In France" ihren ersten Hit, der sich zehn Wochen in den UK-Charts hielt. Der Erfolg dehnte sich auf das europäische Festland aus und verhalf ihr zu einem Auftritt bei Top Of The Pops - Bonnie Tyler's Träume hatten sich erfüllt. Bonnie Tyler's 76'er Debüt-Album "The World Starts Tonight" enterte die europäischen Charts, bekam hervorragende Kritiken und trug ihr das Renommé einer viel versprechenden Newcomerin ein. Derart gerüstet schaffte sie 1978 mit "It's A Heartache" aus dem Album "Natural Force" den endgültigen Durchbruch.

Ein paar Jahre später erreichte Bonnie Tyler's Karriere mit "Total Eclipse Of The Heart" neue Dimensionen. Mit dem Album "Faster Than The Speed Of Night" landete sie als erste Frau auf Platz 1 der UK-Charts und wurde in den USA zwei Mal für den "Grammy" nominiert. Von dem Album wurden 4 Millionen Exemplare verkauft.
In den folgenden Jahren veröffentlichte sie weitere Studio-Alben und Best off´s. Einige in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern wie Mike Oldfield, Todd Rundgreen und Rick Wakeman.

Am 3. März 2003 veröffentlicht Bonnie Tyler ihr aktuelles Album "Heart Strings", eine ausgewogene Mischung aus kernigem Rock und symphonischer Klangvielfalt, sie hat dazu einige der schönsten Balladen der Rock-Geschichte ausgewählt. Bei den 13 Rock-Klassikern handelt es sich um Stücke von anderen Künstlern. Bonnie Tyler hat es jedoch geschafft, die Songs durch ihre unverwechselbare Stimme auf ihre eigene Art und Weise zu interpretieren und sie somit in einer anderen Klangfarbe erscheinen zu lassen und den Songs damit ihre persönliche Note zu verleihen. Sie gehört zu einer der wenigen Künstlerinnen, die es fertig bringen, ihren Charakter eindrucksvoll emotional in ihre Songs einzubringen. "Heart Strings" ist eine Auswahl der erlesensten Songs, die jemals veröffentlicht wurden. Bonnie Tyler erfüllt sich mit "Heart Strings" einen großen Traum.

Der Sound von Gitarren und traditionellen Rock-Instrumenten wird auf dem neuen Album von sanften Streicher-Arrangements des Prager Philharmonie Orchesters abgerundet. Dazu Bonnie Tyler: "Das Album enthält die für mich typischen kraftvollen Balladen, ohne jedoch die sanften Momente zu kurz kommen zu lassen. Und dann gibt es da noch dieses 76-köpfige Orchester ... Es ist ein wunderschönes Gefühl, dieses Album aufgenommen zu haben. Es war schon immer ein großer Traum von mir, ein Teil meiner Lieblings-Songs neu zu arrangieren".

Schmachtend vor Zärtlichkeit bekommt Bruce Springsteen's Song Human Touch durch Bonnie Tyler's Stimme einen zusätzlichen Moment der Sehnsucht. In Bezug auf den Beatles-Song "In My Life" aus den 60er Jahren fand eine zarte Annäherung statt. Das Album enthält eine Vielfalt an musikalischen Stil-Elementen. Während Bonnie Tyler bei Bill Wither's Song "Lean On Me" mit einem Gospel-Einschlag darherkommt, präsentiert sie uns den Fleedwood Mac-Hit "Need Your Love So Bad" im Blues-Gewand. Auch bei Tom Petty's Song "Learnin' To Fly" schlägt sie eine neue Richtung ein. U2's Superhit "I Still haven't Found What I'm Looking For" war hingegen ständiger Begleiter auf Bonnie Tyler's Reisen.

Obwohl die Stücke auf dem Album stilistisch variieren, werden sie jedoch durch ein zartes Band zusammengehalten. Bonnie Tyler bringt es auf einen Nenner: "Liebe ist zugleich Licht und Schatten von Songs. Sie stellt sowohl Höhen als auch Tiefen dar. Ein Leben ohne Musik wäre furchtbar und Musik ohne Liebe ebenfalls."

Kim Wilde

Kim Wilde wurde am 18. November 1960 in Chiswick, West-London geboren.

Als sie 1980 bei Mickie Most´s RAK Records unterzeichnete und ihre erste Single, "Kids In America", veröffentlicht wurde, sollte sich ihr Leben ändern. Der weltweite Erfolg dieser Single pflasterte den Weg für eine Karriere, die zehn Hit-Alben und über dreißig Hit-Singles hervorbrachte und zudem großen Erfolg auf den Platten-Märkten feierte.

Höhepunkte waren zum einen die fünfmonatige Europatournee mit Michael Jackson, bei der sie vor über zwei Millionen Menschen performte und zum anderen ihr Nummer 1 Hit in Amerika "You Keep Me Hanging On".

1983 wurde Kim bei den angesehenen BPI (Brit) Awards zur besten britischen weiblichen Sängerin gewählt und bei zwei weiteren Anlässen nominiert.

1994 war ihr Auftritt als Co-Moderatorin bei Channel 4´s The Big Breakfast, eine erfreuliche Ablenkung, bis Kim 1995 ihr zwölfmonatiges West End Debüt, als weibliche Hauptrolle in der erfolgreichen Produktion des Musicals TOMMY feierte.

Kim hatte über 24 Top 20-Hits und erhielt über 100 Gold, Silber und Platin Platten.

Die Teilnahme an einem Gartenarchitekturkurs, während ihrer Schwangerschaft mit ihrem Sohn Harry, weckte ihr ganzes Interesse. Und was als ambitionierter Versuch begann, frisches Obst und Gemüse für ihre Familie anzubauen, entwickelte sich zu einer Passion. Dies führte später zu einer Einladung als Gastarchitektin bei ITV`s "Better Gardens" (Übertragung Januar 2000).

Im Sommer 2000 nahm Kim 20 Sendungen für die BBC Sendereihe "Garden Invaders" auf (Übertragung Frühling 2001), in denen sie als einer der Hauptdesigner auftrat. Zudem schrieb sie für das Prima Magazin monatliche Gartenbeiträge.

Kim kam im November 2001 aus dem "Musikruhestand" zurück, um ihre The Here & Now Tour zu performen, die viele ihrer Hits, wie "Chequered Love", "Cambodia", "You Come", "If I Can´t Have You", "Never Trust A Stranger" usw. beinhaltete.

Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tichdavedee
Melodie & Rhythmus pur

Mit dem Namen ist doch keine Karriere zu machen ... doch.

Die Liste an Hits beweist das Gegenteil:

  • "Hold tight" (1966)
  • "Hideaway" (1966)
  • "Bend it" (1966)
  • "Zabadak" (1967)
  • "The Legend of Zanadu" (1968)
  • "Last Night in Soho" (1968)

- um nur einige ihrer Hits und eingängigen Pop-Stücke zu nennen, die man auch heute noch gerne hört.

1961 wurde die Band von vier Schulfreunden in Salisbury gegründet. Zuerst nannten sie sich Dave Dee & The Bostons und waren semi-professionell. Mit dabei waren David Harman, Trevor Davies, John Dymond und Ian Amey. Sie probierten erst mehrere Schlagzeuger aus, bis sie sich Ende des Jahres auf Michael Wilson einigen konnten.

Zwei Jahre lang arbeiteten sie in europäischen Clubs u. a. auch im Hamburger Top Ten, dort fielen sie Ken Howard und Alan Blaikley auf.

Nachdem sie unter Vertrag waren, schlug Howard Blaikley ihnen vor, sich in Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich umzutaufen.

Mit "Hold tight" begann für sie eine bemerkenswerte Hitserie, die sogar die Beatles, Rolling Stones und Kinks in den europäischen Hitlisten bedrängte. Der Song hielt sich insgesamt 5 Monate in den britischen Charts mit Platz 4 als beste Platzierung und so wurde er zur Fan-Hymne bei der damaligen Fußball-Weltmeisterschaft.

Dave Dee & Co. waren zuständig für Sommerhits und benutzten nach Bedarf die verschiedensten Rhythmen: Syrtaki ("Bend it"), Karibik ("Zabadak") oder Flamenco ("The Legend of Xanadu") wurden in Poprhythmen einfach mit eingebaut und gaben ihren Songs damit einen ganz eigenen Stil.

Würth Open-air