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Schritt für Schritt unter die Top 25 in Europa

     
 
 

13.9.2004

Erfoglg durch intensive Schulung der Mitarbeiter

 

Am Anfang stand die Idee, das Erkennen einer Marktchance, die finanzielle Vorteile für potentielle Kunden bringen und eigenen Geschäftserfolg begründen würde: die kundenorientierte Optimierung von Finanzdienstleistungen. Jürgen A. Kettner und Günther Gehring erlernten den Finanzvertrieb "von der Pike" auf, machten in einem Großunternehmen Karriere, bevor sie 1994 die GK Finanz AG gründeten.

Wesentlicher Bestandteil ihres Erfolgsgeheimnisses ist die intensive Schulung ihrer Mitarbeiter. Nach dem Start in einem "Keller-Büro" in Boxberg, unterhalten die Selfmademen inzwischen, neben der großen Geschäftszentrale in Bad Mergentheim, 22 Außenbüros von München über Innsbruck bis Berlin. In einem Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten erläutern der Buchautor Jürgen Kettner und sein Vorstandskollege Günther Gehring ihren Weg unter die Top 25 der 700 größten Finanzvertriebe Europas.

FN: Ihr Unternehmen wurde 1994 gegründet. Was war die Initialzündung?

Kettner: Mein Vorstandskollege Günther Gehring und ich haben zunächst in einem großen Finanzvertrieb gelernt und in fünf Jahren dort Karriere gemacht. Doch dieses Unternehmen mit dem Hauptsitz in Köln war abhängig von vier Versicherungsgesellschaften. So wurden wir seitens der Geschäftsleitung angehalten, bei unseren Kunden ausschließlich die Produkte dieser Unternehmen anzubieten. Natürlich wussten wir mittlerweile, dass es viel günstigere Produkte am Markt gab oder Angebote mit besserem Leistungsspektrum. Wir stießen also fast täglich an die selbstgemachten Grenzen unseres Arbeitgebers. Wir er-kannten die Marktchancen eines völlig unabhängigen Beratungsunternehmens. Am 2. Juli 1994 erfüllten wir unsere eigene Vision und gründeten die GK Finanz AG.

FN: Wie haben Sie damals angefangen?

Kettner: Im wahrsten Sinne des Wortes "unter unserer Garage." Ich hatte in meinem Privathaus in Boxberg einen Keller-raum unter unserer Garage zum Schulungsraum umfunktioniert. 25 Quadratmeter, unklimatisiert, dienten unseren ersten Mitarbeitern solange als Ausbildungsstätte, bis der Raum für rund 35 junge Damen und Herren zu klein wurde. Die Einstellungsgespräche führte ich in einem kleinen Büroraum im Dachgeschoss.

FN: Wie ging es weiter?

Gehring: Kurz danach haben wir ein Büro in Bad Mergentheim, am Gänsmarkt, angemietet. Wenn wir heute auf diese Zeit zu-rückblicken, sind wir wahrlich stolz auf die Entwicklung unseres Unternehmens.

FN: Wo stehen Sie heute?

Gehring: Einmal pro Jahr veröffentlicht das Cash-Magazin eine Rangliste der wichtigsten Finanzvertriebe Europas. Laut An-gaben dieser Wirtschaftszeitung gibt es etwa 700 Finanz- und Spezialvertriebe. In der neuesten Ausgabe Juni 2004, die Um-sätze dieser Vertriebe aus dem Kalender-jahr 2003 vergleicht, wurden wir auf Rang 25 eingestuft.

FN: Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Kettner: Große Erfolge erreicht man durch kleine Schritte.

FN: Welche Schritte führten an die Spitze?

Kettner: Da jeder Tag leider nur 24 Stunden hat, war unsere Devise vom ersten Tag an, Mitarbeiter aus der Finanzbranche und aus branchenfremden Berufen einzustellen und auszubilden. So multiplizieren wir das Wertvollste was wir haben - unsere Zeit - unter die Top 25 in Europa in dem täglich nicht nur wir, sondern auch zahlreiche Mitarbeiter Hilfestellung bei Kunden anbieten. An jedem Mitarbeiter, dem wir auf der Erfolgsleiter unseres Karrieresystems weiter nach oben helfen, partizipiert auch die GK Finanz AG.

FN: Wie viele Mitarbeiter haben sie bereits ausgebildet?

Kettner: Es waren mehrere tausend bis heute. Leider findet nicht jeder seinen Traumberuf in der Finanzbranche oder ist dafür geeignet. Geblieben sind rund 500 Mitarbeiter.

FN: Wie wird man Mitarbeiter Ihres Unternehmens?

Gehring: Jeder neue Mitarbeiter kann völlig risikolos und sogar nebenberuflich in den Beruf des Fachberaters für Finanzdienstleistungen hineinschnuppern. Wir verlangen kein Geld für Ausbildung und es muss auch keine Ware abgenommen werden. Jeder Lehrling hat erheblichen Eigennutzen dadurch, dass er schon in der Startphase die Gesetze um Geld und Vermögensaufbau lernt.

FN: Um so viele Außendienstleute ausbilden und unterstützen zu können, brauchen Sie aber auch Helfer?

Kettner: Selbstverständlich. Alleine in unserem 1200 Quadratmeter großen Backoffice in Bad Mergentheim arbeiten 30 Spitzenkräfte. Im Januar 2002 sind wir in ein ehemaliges Bankgebäude am Bahnhofplatz 1 umgezogen, weil es zwischenzeitlich auch in dem Gänsmarkt-Büro viel zu eng wurde. Heute haben wir Platz genug, um auch unsere Finanzakademie, unser hauseigenes Callcenter und einige weitere Firmen der Unternehmensgruppe Gehring & Kettner unter einem Dach zu integrieren.

FN: In welchen Regionen sind Ihre 500 Mit-arbeiter tätig?

Gehring: Etwa 20 Prozent davon im Taubertal. Alle anderen Vertriebspartner sind auf 22 weitere Außenbüros verteilt. Von Innsbruck über München, Saarbrücken, Mannheim bis Köln. Unser jüngstes Büro wurde in Berlin, direkt am Kurfürsten-damm eröffnet. Natürlich befinden sich auch Anlaufstellen für unsere Kunden in der Region. Von Crailsheim über Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Hardheim, Buchen bis nach Wertheim sind es acht. Um unseren Mitarbeitern Wege zur Ausbildungsstätte zu sparen, werden diese standortbezogen, vor Ort, von den Direktoren ausgebildet, die im Namen der GK Finanz AG die Büros leiten.

FN: Bilden Sie auch für Ihren Innendienst Lehrlinge selbst aus?

Gehring: Das ist uns sogar sehr wichtig. Am 1. August fällt wieder ein Startschuss für sieben neue Auszubildende für die Berufe Kaufmann-/frau für Bürokommunikation, EDV-Kaufmann-/frau und Versicherungskaufmann-/ frau. Alle haben bereits seit Monaten einen unterschriebenen Lehrvertrag in der Tasche.

FN: Welchen konkreten Service bietet die GK Finanz AG für ihre Kunden?

Kettner: "Wir vergleichen, Sie sparen!" Dieser Slogan bringt kurz und prägnant unsere Dienstleistung auf den Punkt. Banken, Versicherungen und Bausparkassen, also Anbieter mit eigenen Produkten, halten ihre Verkäufer verständlicherweise dazu an, zuerst die hauseigenen Produkte zu verkaufen. Die GK Finanz AG hingegen ist völlig unabhängig.

FN: Was bedeutet dies konkret?

Gehring: Wir analysieren zunächst in einem ausführlichen Vorgespräch die persönliche Situation unseres Mandanten. Da-für verlangen wir keinen Cent. Danach vergleichen wir Beiträge und Leistungen von mehr als 100 Versicherungen, 2200 Investmentfonds, 34 Bausparkassen, sowie von 300 Finanzierungsanbietern mit aufwendiger Software und sparen den Verbrauchern bares Geld durch Optimierung der Anlagen.
FN: Wie viele Kunden haben Sie?

Gehring: Bundesweit und in Österreich zählen rund 100 000 zufriedene Mandanten zu unserem Stamm. Auch das macht uns ein wenig stolz. Ist aber erst der Anfang.

FN: Welche Finanzprodukte bietet Ihr Unternehmen?

Kettner: Es gibt keine Einschränkung, mit Ausnahme von Aktien und Warentermingeschäften, die allein den Banken vorbehalten sind. Wir stehen an der Wiege des kleinen Erdenbürgers, begleiten ihn auf den Gefahren des Schulwegs, sichern seine Ausbildung oder Aussteuer, helfen bei Existenzgründung, helfen beim Hausbau, schützen den Hausrat, fahren im Auto unseres Mandanten mit, begleiten ihn auf Dienstreisen oder in den Urlaub. Gehring: Konkret bedeutet dies: Ob Mopedschild, Kfz-Versicherung, festverzinsliche Geldanlagen und Investmentfonds, Genussscheine, Betriebliche Altersversorgung, Baufinanzierungen oder Lösungs-vorschläge für die Einschnitte bei Renten und Krankenversicherung - wir werden jeder Lebenssituation durch individuelle Beratung gerecht.

FN: Herr Kettner, was hat Sie bewogen ne-ben diesem großen Firmenprojekt als Buchautor tätig zu werden?

Kettner: Ich war immer gut organisiert. So nutze ich meine freie Zeit, um die Schwachpunkte zu analysieren und festzuhalten, die in täglichen Kundengesprächen unserer Vertriebsmitarbeiter aufgefallen sind. Daraus entstand mein erstes Buch: "Go for Money - Der Weg zu Erfolg und finanzieller Unabhängigkeit". Ich möchte mit einfachen Worten jedem Interessierten klar machen, wie man mit einem leicht nachvollziehbaren System Schulden ab-baut, sein Vermögen schützt sowie auf-und ausbaut. Neben diesem Werk für Endverbraucher habe ich noch ein spezielles Buch für die gesamte Vertriebsbranche geschrieben, das sich an Neueinsteiger und an Profis gleichermaßen wendet. Der Titel lautet "See you over the top - Geheimnisse für erfolgreichen Vertriebsaufbau".

FN: Was planen Sie die nächsten zehn Jahre mit Ihrem Unternehmen?

Gehring: Die Liste ist zu lang, um sie hier aufzuführen. Als Hauptziel wollen wir uns einen festen Platz unter den Top Ten der unabhängigen Europäischen Finanzvertriebe erarbeiten und dort dann auch blei-ben. Außerdem soll in ein paar Jahren in je-der Stadt mit 100 000 Einwohnern und mehr mindestens eine GK-Direktion ihren Bürostandort haben, um damit noch mehr Kundennähe zu praktizieren.

FN: Welches Fazit ziehen Sie nach zehn Jahren intensiver Arbeit?

Gehring: Mein Vorstandskollege und ich sind sehr dankbar darüber, dass wir die Chance hatten, Vertriebsaufbau von der Pike an zu lernen. In den zehn Jahren da-nach haben wir ein Grundgerüst gebildet, das fast jeder ohne große Anfahrtswege nutzen kann, um eine Ausbildung bei GK Finanz AG zu absolvieren, um neben- oder hauptberuflich auf seriösem Weg ein unmaximiertes Einkommen zu erzielen.

Kettner: "Unsere Lebensqualität steigert sich sehr, wenn wir lernen zu lieben, was wir tun müssen". Just nach diesem Zitat von Friedrich Nietzsche möchten wir jedem, der niemals Vertrieb kennen gelernt hat, empfehlen, einmal in einen Vertrieb hineinzuschnuppern um zu prüfen, ob wir zu viel versprochen haben. Wir danken dem GK-Team für die Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren und unseren Kunden für das bisherige Vertrauen.

Quelle: Fränkische Nachrichten Martin Herrmann

 
         
 
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