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1. Internationales Professorentreffen Heilbronn-Franken

     
 
 

20.9.2004

Professoren informierten sich

 

Professoren aus acht Hochschulen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz informierten sich über regionale Projekte, Institutionen und Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken. Ziel ist die Schaffung und Pflege von Netzwerken zur Anwerbung von Fachkräften für die regionale Wirtschaft als auch gemeinsame Forschungsprojekte der Hochschulen. Die Umstellung auf Bachelor-Abschlüsse war ebenfalls Thema, was Professoren und Unternehmen gleichermaßen interessierte.

Zum Auftakt des 1. Internationalen Hochschullehrertreffens in der Region Heilbronn-Franken stellte Claudia Scheunpflug, Referentin des IHK-Hauptgeschäftsführers sowohl die „Zukunftsstudie Heilbronn-Franken 2020“ wie auch das Projekt „Faszination Technik“, das Modellprojekt „Lernende Region“ als auch die Aufgaben der AIM Akademie für Information und Management vor. Interessiert lauschten die Professoren wie die IHK Heilbronn-Franken gemeinsam mit Partner der Region ein enges Informations-Netzwerk aufgebaut hat. „Wir möchten Sie als Multiplikatoren für die Qualitäten unserer Region gewinnen“, betonte Steffen Schoch, der Wirtschaft, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten Heilbronn-Frankens vorstellte.

Seit nunmehr drei Jahren ist die WHF aktiv an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs und stellt die Region als einen interessanten Arbeits- und Lebensort vor. Die Vermittlung von Praktika und Diplomarbeiten, die Organisation von Exkursionen und die Vermittlung von Arbeitsplätzen in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit und privaten Jobvermittlern sind dabei Elemente der Kooperation.

Auch Professor Dr. Gerhard Peter, Rektor der FH Heilbronn nutze mit seinen Kollegen Windisch und Wild die Gelegenheit dazu, um die Einbindung seiner Hochschule in die Region vorzustellen. Ob es das Institut für Mechatronik Heilbronn oder das ACC Automotive Competence Center ist oder die Steinbeis Tranfserzentren – überall besteht eine enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft um so marktnahe Absolventen zu „produzieren“.

Auf dem Programm standen ebenso der Besuch im Forschungs- und Entwicklungszentrum des Weltkonzerns BOSCH oder der Besuch beim Getriebehersteller Getrag. Dieter Schlenkermann, der Vorsitzende der GETRAG-Geschäftsleitung stellte höchstpersönlich sein Unternehmen vor, welches in den letzten Jahren einen enormen und auch nach außen hin sichtbaren Wandel vollzogen hatte.

Mit Diplomarbeiten und Praktika, wo sich die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH stark als Mittler zwischen Unternehmen und Hochschule engagiert, können junge Menschen schon frühzeitig mit der dynamischen Region Heilbronn-Franken in Verbindung gebracht werden und berufliche Herausforderungen annehmen.

Auch der weltweit aufgestellte Ingenieurdienstleister Bertrandt in Neckarsulm hat großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit den technisch orientierten Hochschulen. Geschäftsstellenleiter Gürsel Sen öffnete daher gerne seine Türen und berichtete von den Themenschwerpunkten seines Hauses. „Wir als Dienstleister leben von hoch qualifiziertem Personal. Deshalb begrüßen wir die regionalen Aktivitäten mit den Hochschulen sehr,“ betonte Gürsel Sen. Durch den Einsatz von Praktikanten und Diplomanten versucht das weltweit aufgestellte Ingenieurbüro seine potenziellen Fachkräfte kennen zu lernen. Gleichzeitig bedauert Sen, dass die Qualität der Bewerber in den letzten Monaten deutlich abgenommen habe und nur wenige passende Bewerbungen bei Bertrandt eingingen.

Die AUDI-Personalreferentin Christine Appenzeller in Neckarsulm berichtete über die Zusammenarbeit mit Hochschulen und stellte Möglichkeiten für einen beruflichen Einstieg vor. „Auch bei uns in Neckarsulm fehlen hauptsächlich Ingenieure in allen Fachrichtungen, so dass wir mit umfangreichen Programmen versuchen, Studenten und Absolventen an uns zu binden“, sagt Appenzeller.

Mit dem Besuch der Heilbronner Innovationsfabrik (IFH) präsentierte Geschäftsführer Thomas Villinger einen der größten Brutkästen für Existenzgründer in Süddeutschland. Er stellte die Möglichkeiten des Venture-Forum-Neckar vor und traf damit voll die Interessen der Professoren, welches dieses Angebot gerne an ihre Studenten weitergeben werden.

Die teilnehmenden Professoren lobten den Ablauf des Treffens und fanden vor allem den interdisziplinären Austausch zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen sehr interessant. „Ein solches Treffen mit einem so hochkarätigen Forum gibt es sonst in Deutschland nicht“, betonte Professor Dr. Michael Rösler von der FH Eberswalde bei Berlin der die Netzwerk-Initiative der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) sehr würdigte. Es wurde der Vorschlag gemacht, zukünftig auch einen Workshopteil mit einzubinden, wo man dann über die Erfahrungen bei der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge diskutieren könne und eventuell auch schon konkret über gemeinsame Projekte sprechen könne. Denkbar wäre auch, dass sich dieser Kreis auch als „Heilbronner Professorengespräch“ fest etablieren könnte und zukünftig als beratendes Instrument für Politik und Wirtschaft agieren könne, so die Meinung vom Schweizer Professor Robert Käser aus Winterthur.

Mit dem Besuch des Heilbronner Weindorfes endete das 1. Internationale Professorentreffen.

Das nächste Treffen wird vom 7.-10. September 2005 stattfinden und seinen Schwerpunkt im Bereich Hohenlohe und Schwäbisch Hall haben.

Broschüre zum Download


 
         
 
Heilbronn-Franken...
Dr. Thomas Olemotz
„Getreu dem Bechtle-Motto ‚Mit der Region verwurzelt, in Europa gewachsen‘ ist unser Erfolg eng mit Heilbronn-Franken verknüpft. Unser Firmensitz in Neckarsulm und unsere Finanzzentrale in Gaildorf sind Anlaufstellen unserer über 50 Standorte und zugleich Basis für unsere internationale Expansion.“
 
Dr. Thomas Olemotz, Vorstandssprecher Bechtle AG, Neckarsulm
 
Bechtle AG
Alfons-Maria Michels
 
"Das neue Mutter-Kind-Zentrum am Caritas-Krankenhaus ist ein mutiges und außergewöhnliches Bauvorhaben in Zeiten der Wirtschaftskrise und Zukunftsangst. Mit der Investition in Höhe von knapp 20 Millionen Euro, davon rund die Hälfte aus Eigenmitteln, stellt sich das Caritas-Krankenhaus seiner Verantwortung als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in der Region. Kinder und Jugendliche, werdende Mütter und auch sehr kranke, häufig krebskranke Frauen, sollen hier auch in Zukunft eine professionelle medizinische und pflegerische Hilfe, einfühlsame Beratung und tatkräftige Unterstützung erhalten. Für die Region Tauber-Franken als familienfreundliche und dynamische Region garantieren wir mit dem Neubau und vielen weiteren Investitionen in qualifiziertes Personal und moderne Medizintechnik eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort."
 
Alfons-Maria Michels, Mitglied der Geschäftsführung Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
 
Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim