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Ein „KMU“ wie man es sich vorstellt. Seit der Gründung
im Jahr 1919 setzt die Behringer GmbH im Kirchhardt nun über
drei Generationen Maßstäbe in innovativer Technik. Aus
dem kleinen Handwerksbetrieb entwickelte sich die heute weltweit
tätige Behringer GmbH.
1919 gründete August Behringer mitten im Dorfzentrum von Kirchardt
eine kleine Schlosserei mit mechanischer Werkstatt, die er kurz
darauf um eine Elektrowerkstatt erweiterte. Vorwiegend wurden Reparaturarbeiten
ausgeführt, aber auch schon die ersten Maschinen und Geräte
für die Landwirtschaft selber hergestellt. In den Wirren der
vierziger Jahre machte die Not nicht selten erfinderisch. August
Behringer reagierte mangels ausreichender Reparaturaufträge
auf eine Angebotslücke in seiner Region: Viele kleine Metallbetriebe
hatte keine Möglichkeit Eisen vor der Weiterverarbeitung präzise
zu portionieren. Also produzierte der Unternehmer die ersten Metall-Bügelsägen.
Aus dem kleinen Handwerksbetrieb entwickelte sich die heute weltweit
tätige Behringer GmbH.
1962 übernahm mit den beiden Söhnen des Gründers
die nächste Generation die Geschäftsleitung. Unter der
Regie von Herbert und Wilhelm Behringer entstand eine große
Palette Hochleistungs-Bügelsägemaschinen, die hauptsächlich
in der Produktion und in Werkstätten eingesetzt wurden. Der
ständig wachsende Bedarf an immer spezielleren Problemlösungen
hat in den siebziger Jahren zur Entwicklung der ersten Bandsägemaschinen
geführt. Einen wesentlichen Impuls für den Entschluss,
Bandsägen zu produzieren, gab die Entwicklung und Verbesserung
des Bimetall-Sägebandes. Behringer rückte mehr und mehr
ab von der Herstellung der bisher üblichen Schwenkrahmensägen
und setzt auf 2-Säulen geführte Maschinen. Eine Ausnahme
zu diesem Zeitpunkt, doch die solide Bauweise und hohe Stabilität
erwiesen sich als zukunftsträchtig.
Auch nach der Übernahme der Geschäftleitung durch Rolf
Behringer (1988) und Christian Behringer (2000), bildeten die 2-Säulen
geführten Bandsägemaschinen den Schwerpunkt der Produktpalette.
Sie zeichnen sich aus durch Schnittgenauigkeit, Leistungsfähigkeit,
hohe Standzeit des Werkzeugs und extrem lange Lebensdauer. Die
Produktreihe umfasst halbautomatische Bandsägemaschinen, Bandsägeautomaten,
Gehrungsbandsägemaschinen, Spezial-Gehrungsbandsäge-Automaten,
Großbandsägemaschinen, Blockbandsägemaschinen sowie
CNC-gesteuerte Sägeanlagen mit umfangreicher Peripherieausrüstung.
Mit über 100 unterschiedlichen Modellen bietet Behringer die
Horizontal-Bandsägemaschinen in Schnittbereichen von 220 mm
bis 250 mm an. Mit den Blockbandsägemaschinen können
Blöcke und Platten sogar in Längen von 3000 mm bis 7000
mm getrennt werden. Behringer verfügt neben den Basismaschinen über
ein großes Angebot an Spezialzubehör. Peripherie-Einrichtungen
wie Rollenbahnen, Quertransport- und Messeinrichtungen zählen
hier zu den meist gefragten Komponenten.
Ein Großteil aller Maschinen wird über weltweite Vertretungen
in über 80 Länder exportiert. Die Auslandslieferungen
gehen insbesondere nach Frankreich und Skandinavien, aber auch
in die Schweiz, nach Italien, Südafrika, Australien, Kanada
und in die USA. Eigene Vertriebs- und Serviceniederlassungen unterhält
die Behringer GmbH in Morgantown, US-Staat Pennsylvania, sowie
im französischen Dijon.
Zusammen mit der französischen Tochtergesellschaft Vernet
Behringer, Hersteller von Anlagen für den Stahlbau, und dem
Kreissägenspezialisten Behringer Eisele in Köngen zählt
die Behringer GmbH zu den wenigen Komplettanbietern der Branche.
Der Behringer Kundenkreis erstreckt sich über den gesamten
Metall- und Stahlbau, den Maschinen- und Anlagenbau, den Stahlherstellern
und –händlern, bis zu Hüttenwerken und Schmiedebetrieben.
Auch Anwender im NE-Metallbereich, die z.B. Kupfer und Aluminium
schneiden, zählen zu den Behringer Kunden.
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