Die Automobilindustrie ist ein wesentlicher
Wirtschaftsfaktor in der Region Heilbronn-Franken. Beim Zuliefertag
am 28. Oktober in Heilbronn werden Veränderungen und Trends
aufgezeigt.
Die Automobilzulieferindustrie ist ein wesentlicher
Wirtschaftsfaktor in Baden-Württemberg und in der Region Heilbronn-Franken.
Rund 570 Unternehmen der Region sind in diesem Bereich tätig.
Zusammen mit der Metropolregion Stuttgart, die wesentlich durch
den südlichen Teil der Region Heilbronn-Franken ergänzt
wird. Ist hier das weltweit dichteste Netzwerk an Unternehmen der
Mobilitätsbranche entstanden.
Der Sektor steht für Hightech,
Innovation und Kundenorientierung. Er ist gekennzeichnet durch
ständige Erhöhung von Effizienz und Qualität, wachsende
Modellvielfalt und dynamische Weiterentwicklung der Fahrzeuge in
Technik und Design. Weltweit erbringen heute rund 5.500 Automobilzulieferer
eine Wertschöpfung von rund 417 Milliarden Euro. Es wird erwartet,
dass sich ihre Fertigungsleistung in den nächsten Jahren auf
bis zu 700 Milliarden erhöhen könnte. Nach einer Studie
der Unternehmensberater Mercer könnte die Zuliefererbranche
in den nächsten zehn Jahren um bis zu 70 Prozent wachsen,
weil sich die Hersteller zunehmend auf ihre Kernkompetenzen im
Vertrieb und Karosseriebau besinnen würden und kostspielige
technische Forschung einzelnen Systemanbietern überlassen.
Von
der Entwicklung bis zur Fertigung haben sich vielfältige Aufgaben
von den Herstellern auf die Zulieferer verlagert, die über
70% der Wertschöpfung erbringen. Von den tief greifenden Veränderungen
in der Automobilindustrie sind die Zulieferunternehmen in besonderer
Weise betroffen. Benchmarks und Erfahrungen aus Unternehmen stehen
im Vordergrund des IHK Zulieferer Forums.
Programm
| 13:30 |
Check in |
| 14:00 |
Begrüßung Armin Behringer, Geschäftsführer
der IHK Heilbronn-Franken |
| 14:10 |
Die neue Arbeitsteilung in der Automobilindustrie
Dr. Romed
Kelp, MERCER Management Consulting, MünchenMercer hat
eine seiner Kernkompetenzen im Bereich der Beratung von Zulieferern:
Nach einer Studie der Unternehmensberatung könnte die
Zulieferbranche in den nächsten zehn Jahren um bis zu
70 Prozent wachsen, weil sich die Hersteller zunehmend auf
ihre Kernkompetenzen im Vertrieb und Karosseriebau besinnen
würden und die kostspielige technische Forschung einzelnen
Systemanbietern überlassen. |
| 14:50 |
Erfolgsfaktor „Elektronik“
Klaus Meder, Produktionsbereichsleiter
Elektronische Bremsregelsysteme,Robert Bosch GmbH, Abstatt
In diesem Jahr hat Bosch sein neues Entwicklungszentrum für
Kraftfahrzeugtechnik in Abstatt eröffnet. Der Geschäftsbereich
Chassissysteme entwickelt dort bereits innovative Lösungen
für innovative Fahrstabilisierungs- und Bremssysteme.
Der Weltmarktführer in diesem Bereich entwickelte unter
anderem mit Automobilherstellern das Antiblockiersystem ABS
sowie das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das durch
die Regelung von Bremse und Motor dabei hilft, das Schleudern
bereits im Ansatz zu verhindern. |
| 15:20 |
Erfolgsfaktor „Innovation“
Innovationen sind das
Ergebnis strategischer Überlegungen
Bernd Eckl, Geschäftsführer
FuE, Getrag-Gruppe, Untergruppenbach 1935 in Ludwigsburg gegründet,
ist das Unternehmen heute einer der weltweit führenden
Hersteller von Antriebstechnik. Getrag-Getriebe finden sich
in den Autos aller führenden KfZ-Hersteller. Seit 2002
ist das Unternehmen mit seiner Konzernzentrale und seinem InnovationsCenter
am Standort Untergruppenbach präsent. |
| 15:50 |
Kaffeepause |
| 16:20 |
Erfolgsfaktor „Markenpolitik“
Chancen für
Markenmanagement bei Zulieferern
Michael Ewert, Leiter Vertrieb
und Marketing, Recaro GmbH & Co. KG, Kirchheim/TeckDer
Hersteller, unter anderem von Auto- und Flugzeugsitzen, ist
heute durch eine geschickte Markenpolitik auch im Fernsehen,
etwa bei Übertragungen von Sportveranstaltungen stark
präsent. |
| 16:50 |
Herausforderung „Finanzierung“Wachstumsfinanzierung
in der Automobil-Zuliefererindustrie
Dr. Thorsten Gerhard, Leiter
Geschäftsbereich Strategy, Arthur D. Little, WiesbadenDr.-Ing.
Wolfgang Bernhart, Arthur D. Little, WiesbadenDer Anteil der
Zulieferer an der Entwicklungsarbeit wird sich von derzeit
etwa einem Drittel auf über 50 Prozent im Jahr 2010 erhöhen.
Entsprechend wird der Kapitalbedarf der Zulieferer bis 2006
um ca. 50 Prozent wachsen. Die Beratungsfirma Arthur D. Little
hat eine ihrer Kernkompetenzen in der Beratung der Zulieferindustrie.
In ihrer Studie "Wachstumsfinanzierung in der Automobil-Zulieferindustrie" hat
sie sich mit der Frage auseinander gesetzt, mit welchen Strategien
Zulieferer künftig ihr Wachstum finanzieren können. |
| 17:20 |
Erfolgsfaktor „Projektmanagement“Webbasiertes
PM in der Entwicklungskette
Alexander Schraag, Geschäftsführer,
dreipro GmbH, Heilbronn1998 in Heilbronn gegründet, liegt
der Schwerpunkt des IT-Unternehmens in der Logistik-, Fabrik-
und Qualitätsmanagementplanung für die Automobil-
und deren Zulieferindustrie. |
| |
Erfolgsfaktor „Produktexpansion“Wachstumschancen
durch Einführung innovativer Zusatzfunktionenbei gleichzeitiger
Steigerung des Kundennutzens
Klaus Weibler, Geschäftsführer,
Gentex GmbH, Erlenbach Gentex hat sich unter anderem durch
automatische Abblend-Spiegel einen guten Namen gemacht. Durch
in die Spiegel integrierte Zusatzfunktionen versucht sie erfolgreich,
sich weitere Marktpotenziale zu erschließen. |
| 18:20 |
Get Together mit Imbiss |