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Automobilzulieferer treffen sich in der Region

     
 
 

14.10.2004


 

Die Automobilindustrie ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region Heilbronn-Franken. Beim Zuliefertag am 28. Oktober in Heilbronn werden Veränderungen und Trends aufgezeigt.

Die Automobilzulieferindustrie ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Baden-Württemberg und in der Region Heilbronn-Franken. Rund 570 Unternehmen der Region sind in diesem Bereich tätig. Zusammen mit der Metropolregion Stuttgart, die wesentlich durch den südlichen Teil der Region Heilbronn-Franken ergänzt wird. Ist hier das weltweit dichteste Netzwerk an Unternehmen der Mobilitätsbranche entstanden.

Der Sektor steht für Hightech, Innovation und Kundenorientierung. Er ist gekennzeichnet durch ständige Erhöhung von Effizienz und Qualität, wachsende Modellvielfalt und dynamische Weiterentwicklung der Fahrzeuge in Technik und Design. Weltweit erbringen heute rund 5.500 Automobilzulieferer eine Wertschöpfung von rund 417 Milliarden Euro. Es wird erwartet, dass sich ihre Fertigungsleistung in den nächsten Jahren auf bis zu 700 Milliarden erhöhen könnte. Nach einer Studie der Unternehmensberater Mercer könnte die Zuliefererbranche in den nächsten zehn Jahren um bis zu 70 Prozent wachsen, weil sich die Hersteller zunehmend auf ihre Kernkompetenzen im Vertrieb und Karosseriebau besinnen würden und kostspielige technische Forschung einzelnen Systemanbietern überlassen.

Von der Entwicklung bis zur Fertigung haben sich vielfältige Aufgaben von den Herstellern auf die Zulieferer verlagert, die über 70% der Wertschöpfung erbringen. Von den tief greifenden Veränderungen in der Automobilindustrie sind die Zulieferunternehmen in besonderer Weise betroffen. Benchmarks und Erfahrungen aus Unternehmen stehen im Vordergrund des IHK Zulieferer Forums.

Programm

13:30 Check in
14:00 Begrüßung Armin Behringer, Geschäftsführer der IHK Heilbronn-Franken
14:10 Die neue Arbeitsteilung in der Automobilindustrie
Dr. Romed Kelp, MERCER Management Consulting, MünchenMercer hat eine seiner Kernkompetenzen im Bereich der Beratung von Zulieferern: Nach einer Studie der Unternehmensberatung könnte die Zulieferbranche in den nächsten zehn Jahren um bis zu 70 Prozent wachsen, weil sich die Hersteller zunehmend auf ihre Kernkompetenzen im Vertrieb und Karosseriebau besinnen würden und die kostspielige technische Forschung einzelnen Systemanbietern überlassen.
14:50 Erfolgsfaktor „Elektronik“
Klaus Meder, Produktionsbereichsleiter Elektronische Bremsregelsysteme,Robert Bosch GmbH, Abstatt In diesem Jahr hat Bosch sein neues Entwicklungszentrum für Kraftfahrzeugtechnik in Abstatt eröffnet. Der Geschäftsbereich Chassissysteme entwickelt dort bereits innovative Lösungen für innovative Fahrstabilisierungs- und Bremssysteme. Der Weltmarktführer in diesem Bereich entwickelte unter anderem mit Automobilherstellern das Antiblockiersystem ABS sowie das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das durch die Regelung von Bremse und Motor dabei hilft, das Schleudern bereits im Ansatz zu verhindern.
15:20 Erfolgsfaktor „Innovation“
Innovationen sind das Ergebnis strategischer Überlegungen

Bernd Eckl, Geschäftsführer FuE, Getrag-Gruppe, Untergruppenbach 1935 in Ludwigsburg gegründet, ist das Unternehmen heute einer der weltweit führenden Hersteller von Antriebstechnik. Getrag-Getriebe finden sich in den Autos aller führenden KfZ-Hersteller. Seit 2002 ist das Unternehmen mit seiner Konzernzentrale und seinem InnovationsCenter am Standort Untergruppenbach präsent.
15:50 Kaffeepause
16:20 Erfolgsfaktor „Markenpolitik“
Chancen für Markenmanagement bei Zulieferern
Michael Ewert, Leiter Vertrieb und Marketing, Recaro GmbH & Co. KG, Kirchheim/TeckDer Hersteller, unter anderem von Auto- und Flugzeugsitzen, ist heute durch eine geschickte Markenpolitik auch im Fernsehen, etwa bei Übertragungen von Sportveranstaltungen stark präsent.
16:50 Herausforderung „Finanzierung“Wachstumsfinanzierung in der Automobil-Zuliefererindustrie
Dr. Thorsten Gerhard, Leiter Geschäftsbereich Strategy, Arthur D. Little, WiesbadenDr.-Ing. Wolfgang Bernhart, Arthur D. Little, WiesbadenDer Anteil der Zulieferer an der Entwicklungsarbeit wird sich von derzeit etwa einem Drittel auf über 50 Prozent im Jahr 2010 erhöhen. Entsprechend wird der Kapitalbedarf der Zulieferer bis 2006 um ca. 50 Prozent wachsen. Die Beratungsfirma Arthur D. Little hat eine ihrer Kernkompetenzen in der Beratung der Zulieferindustrie. In ihrer Studie "Wachstumsfinanzierung in der Automobil-Zulieferindustrie" hat sie sich mit der Frage auseinander gesetzt, mit welchen Strategien Zulieferer künftig ihr Wachstum finanzieren können.
17:20 Erfolgsfaktor „Projektmanagement“Webbasiertes PM in der Entwicklungskette
Alexander Schraag, Geschäftsführer, dreipro GmbH, Heilbronn1998 in Heilbronn gegründet, liegt der Schwerpunkt des IT-Unternehmens in der Logistik-, Fabrik- und Qualitätsmanagementplanung für die Automobil- und deren Zulieferindustrie.
  Erfolgsfaktor „Produktexpansion“Wachstumschancen durch Einführung innovativer Zusatzfunktionenbei gleichzeitiger Steigerung des Kundennutzens
Klaus Weibler, Geschäftsführer, Gentex GmbH, Erlenbach Gentex hat sich unter anderem durch automatische Abblend-Spiegel einen guten Namen gemacht. Durch in die Spiegel integrierte Zusatzfunktionen versucht sie erfolgreich, sich weitere Marktpotenziale zu erschließen.
18:20 Get Together mit Imbiss

Anmeldungen an Frau Karin Bauer

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