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Heilbronn-Franken auf euregia 2004 in Leipzig

     
 
 

22.10.2004


 

Gemeinsam mit der FH Eberswalde präsentiert sich die Region Heilbronn-Franken auf der euregia 2004 in Leipzig. Die Studenten stellen die erfolgreiche Kooperation mit der WHF vor, die seit nunmehr drei Jahren durch Präsentation, Exkursionen und Praktikantenvermittlungen mit Leben gefüllt wird.

Vom 27.-30. Oktober setzt die euregia 2004 auf dem Leipziger Messegelände Zeichen. Mit einem erheblich aufgewerteten Ausstellungsangebot als Schaufenster und Benchmarking-Forum. Mit einem internationalen Kongress, der dem Dialog mit den neuen EU-Ländern besonderen Raum gibt. Mit dem zusätzlichen Schwerpunkt Standortentwicklung, der vor allem interkommunale Lösungen präsentiert. Aufeinander abgestimmt bieten Ausstellung und Fachkongress den neuen EU-Mitgliedern ideale Plattformen, um eigene Konzepte vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Regionalmanagement der FH Eberswalde präsentiert sich die Region Heilbronn-Franken ebenfalls auf der euregia 2004 in Leipzig. Im Rahmen eines Projektes stellen die Studenten die Netzwerkarbeit mit der Region Heilbronn-Franken vor.

„Auf der euregia 2004 rückt der Dialog mit den neuen EU-Ländern in den Mittelpunkt“, so Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) der die Mischung aus internationaler Fachmesse und Kongress als sehr positiv betrachtet. „Das garantiert neue Perspektiven und interessante Einblicke - beste Voraussetzungen, die Chancen im neuen Europa zu nutzen“, betont Schoch, der seit geraumer Zeit auch im gesamten europäischen Raum Netzwerke zu Regionen knüpft.

Themenschwerpunkt auf der euregia 2004 ist „Europa der kreativen Regionen - Effiziente Instrumente und Strategien“. Grenzenlose Kommunikation, Fachdiskurse, Perspektivdiskussionen, Workshops und Fachtagungen stehen auf dem Programm.
Mit der vollzogenen EU-Erweiterung gibt es neue Herausforderungen und Chancen für Politik und Wirtschaft. Im Mai 2004 sind der Europäischen Union u. a. die Länder Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn beigetreten. Damit wird sich ein neuer Wirtschaftsraum in Mittel-Ost-Europa entwickeln. Wirtschaftswachstum in der Region setzt ein leistungsfähiges Verkehrssystem und dessen Harmonisierung voraus. Der 1. European Construction Congress (ECC) soll den Dialog zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Forschung, bi- und multi-lateralen Institutionen fördern. Der Kongress bildet die Auftaktveranstaltung zu einer mehrjährigen Veranstaltungsreihe.

Dieses Jahr liegt der Fokus neben dem Thema Verkehrsinfrastruktur auf den Ländern Deutschland, Tschechien und Polen. Das Ziel der Kongressreihe ist es, gemeinsam - von öffentlicher wie von privater Seite - leistungsfähige Verkehrsverbindungen für die Wirtschafts- und Raumentwicklung in Mittel-Ost-Europa zu entwickeln. Gleichzeitig soll eine Plattform geschaffen werden, auf der Entscheidungsgrundlagen für den Auf- und Ausbau von Verkehrsinfrastrukturprojekten und deren Finanzierbarkeit vorbereitet werden.

Höhepunkt des 1. European Construction Congress ist das Europäische Forum des Freistaates Sachsen unter der Leitung von Dr. Martin Gillo, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit. Auf Einladung des Staatsministers werden in Leipzig hochrangige Vertreter der EU-Kommission, des Bundes und der Mitgliedsstaaten Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn und Österreich sowie der Ukraine über die Entwicklung hochleistungsfähiger Verkehrsinfrastrukturen diskutieren. Die Harmonisierung der gemeinschaftlichen Verkehrssysteme durch Ausbau und Verbund der Netze ist eine wesentliche Voraussetzung für einen funktionierenden Binnenmarkt, für Wirtschaftswachstum und für eine Stärkung der Regionen im Wettbewerb. Die paneuropäischen Korridore sind für die Raumentwicklung und die zukünftigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen im erweiterten Europa besonders wichtig, daher muss dem Ausbau dieser Korridore besondere Aufmerksamkeit gelten.

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