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Gemeinsam mit der FH Eberswalde präsentiert sich die Region
Heilbronn-Franken auf der euregia 2004 in Leipzig. Die Studenten
stellen die erfolgreiche Kooperation mit der WHF vor, die seit
nunmehr drei Jahren durch Präsentation, Exkursionen und Praktikantenvermittlungen
mit Leben gefüllt wird.
Vom 27.-30. Oktober setzt die euregia 2004 auf dem Leipziger Messegelände
Zeichen. Mit einem erheblich aufgewerteten Ausstellungsangebot
als Schaufenster und Benchmarking-Forum. Mit einem internationalen
Kongress, der dem Dialog mit den neuen EU-Ländern besonderen
Raum gibt. Mit dem zusätzlichen Schwerpunkt Standortentwicklung,
der vor allem interkommunale Lösungen präsentiert. Aufeinander
abgestimmt bieten Ausstellung und Fachkongress den neuen EU-Mitgliedern
ideale Plattformen, um eigene Konzepte vorzustellen und miteinander
ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Regionalmanagement der FH
Eberswalde präsentiert sich die Region Heilbronn-Franken ebenfalls
auf der euregia 2004 in Leipzig. Im Rahmen eines Projektes stellen
die Studenten die Netzwerkarbeit mit der Region Heilbronn-Franken
vor.
„Auf der euregia 2004 rückt der Dialog mit den neuen
EU-Ländern in den Mittelpunkt“, so Steffen Schoch, Geschäftsführer
der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) der die Mischung
aus internationaler Fachmesse und Kongress als sehr positiv betrachtet. „Das
garantiert neue Perspektiven und interessante Einblicke - beste
Voraussetzungen, die Chancen im neuen Europa zu nutzen“,
betont Schoch, der seit geraumer Zeit auch im gesamten europäischen
Raum Netzwerke zu Regionen knüpft.
Themenschwerpunkt auf der euregia 2004 ist „Europa der kreativen
Regionen - Effiziente Instrumente und Strategien“. Grenzenlose
Kommunikation, Fachdiskurse, Perspektivdiskussionen, Workshops
und Fachtagungen stehen auf dem Programm.
Mit der vollzogenen EU-Erweiterung gibt es neue Herausforderungen
und Chancen für Politik und Wirtschaft. Im Mai 2004 sind der
Europäischen Union u. a. die Länder Polen, Tschechien,
Slowakei und Ungarn beigetreten. Damit wird sich ein neuer Wirtschaftsraum
in Mittel-Ost-Europa entwickeln. Wirtschaftswachstum in der Region
setzt ein leistungsfähiges Verkehrssystem und dessen Harmonisierung
voraus. Der 1. European Construction Congress (ECC) soll den Dialog
zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Forschung, bi- und
multi-lateralen Institutionen fördern. Der Kongress bildet
die Auftaktveranstaltung zu einer mehrjährigen Veranstaltungsreihe.
Dieses Jahr liegt der Fokus neben dem Thema Verkehrsinfrastruktur
auf den Ländern Deutschland, Tschechien und Polen. Das Ziel
der Kongressreihe ist es, gemeinsam - von öffentlicher wie
von privater Seite - leistungsfähige Verkehrsverbindungen
für die Wirtschafts- und Raumentwicklung in Mittel-Ost-Europa
zu entwickeln. Gleichzeitig soll eine Plattform geschaffen werden,
auf der Entscheidungsgrundlagen für den Auf- und Ausbau von
Verkehrsinfrastrukturprojekten und deren Finanzierbarkeit vorbereitet
werden.
Höhepunkt des 1. European Construction Congress ist das Europäische
Forum des Freistaates Sachsen unter der Leitung von Dr. Martin
Gillo, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und
Arbeit. Auf Einladung des Staatsministers werden in Leipzig hochrangige
Vertreter der EU-Kommission, des Bundes und der Mitgliedsstaaten
Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn und Österreich sowie der
Ukraine über die Entwicklung hochleistungsfähiger Verkehrsinfrastrukturen
diskutieren. Die Harmonisierung der gemeinschaftlichen Verkehrssysteme
durch Ausbau und Verbund der Netze ist eine wesentliche Voraussetzung
für einen funktionierenden Binnenmarkt, für Wirtschaftswachstum
und für eine Stärkung der Regionen im Wettbewerb. Die
paneuropäischen Korridore sind für die Raumentwicklung
und die zukünftigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen im
erweiterten Europa besonders wichtig, daher muss dem Ausbau dieser
Korridore besondere Aufmerksamkeit gelten.
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