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Die Künzelsauer
Unternehmensgruppe Ziehl-Abegg AG hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2004 den Umsatz mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesteigert. Der Zuwachs wurde
allerdings im Wesentlichen auf den ausländischen Märkten
erzielt.
Es geht aufwärts beim zweitgrößten Ventilatorenhersteller
der Region. Neben den klassischen europäischen Märkten
entwickelten sich die neu gegründeten Vertriebsgesellschaften
in den Ländern China, Russland, Polen und der Tschechischen
Republik besonders erfreulich, teilt das Unternehmen jetzt mit.
Der deutsche Inlandsmarkt entwickle sich hingegen nach wie vor
nicht voll zufrieden stellend.
Der Umsatzzuwachs komme aber auch
dem Stammsitz im Hohenlohekreis zugute: Im ersten Halbjahr wurden
bei Ziehl-Abegg 25 neue Arbeitsplätze am Standort Hohenlohe
geschaffen werden, heißt es in der Mitteilung. Weitere 25
Einstellungen seien für die zweite Jahreshälfte geplant.
Die Ertragslage werde derzeit allerdings durch die hohen Rohstoffbeschaffungskosten
belastet. Für das Gesamtjahr rechnet die Firmenleitung nach
eigenen Angaben dennoch mit einem guten Ergebnis, das den Plan
für das Jahr 2004 übersteigen werde.
Die Ziehl-Abegg AG
in Künzelsau ist einer der weltweit führenden Hersteller
im Bereich von Ventilatoren einschließlich der zugehörigen
Regeltechnik für die Klima- und Lüftungstechnik. Des
Weiteren werden Produkte für die Antriebstechnik, zum Beispiel
im Aufzugsbau, entwickelt und weltweit vertrieben.
Die im Familienbesitz
befindliche Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit 1750 Mitarbeiter,
davon mehr als 1300 in der Hohenloher Region. In den Hohenloher
Werken - zwei in Künzelsau, außerdem in Schöntal-Bieringen
und in Kupferzell - werden derzeit 90 Auszubildende in verschiedenen
Berufen ausgebildet.
80 Prozent der Wertschöpfung werden nach
wie vor in der Region erbracht. Zur Unternehmensgruppe gehören
aber auch insgesamt 24 Beteiligungsgesellschaften. Wesentliche
Produktionswerke gibt es außer in Hohenlohe auch in München,
Frankreich, Ungarn und in China. Der Umsatz der AG lag zuletzt
bei mehr als 185 Millionen Euro.
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