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Die neue Württembergische Weinkönigin heißt Andrea
Schoch. Die 24-jährige überzeugte mit Fachwissen, Charme
und Schlagfertigkeit und kommt aus Talheim im Landkreis Heilbronn.
Die weit gereiste Andrea Schoch ist gelernte Winzerin und Technikerin
für Weinbau und Kellerwirtschaft, sie arbeitet im elterlichen
Betrieb in Talheim und kann sich gut vorstellen, bei ihrem Freund
Martin Gruber in dessen Weingut in Eschenau "einzusteigen".
Ihre Ausbildung führte sie über Südtirol bis nach
Australien.
Die 24-Jährige überzeugte nicht nur durch Fachwissen
sondern auch mit Charme und Schlagfertigkeit. Käme ihr die
gleiche Macht wie der britischen Queen zu, "würde ich
zuerst das Weingesetz abschaffen."
Wie die neue Weinkönigin stammen auch die drei neuen Prinzessinnen
aus der Region Heilbronn: Simone Lübke (20) aus Beilstein,
Michaela Katharina Kern (23) aus Neckarsulm und die in Ingelfingen
aufgewachsene Carolin Beck (22) aus Schöntal.
Vorstandssekretärin Carolin Beck hatte bereits in den Jahren
2001/2002 Erfahrungen als Hohenloher Weinkönigin gesammelt;
im Hauptberuf ist die Bankfachwirtin Sekretärin und Assistentin
des Vorstands der Sparkasse Hohenlohekreis. Auch die Arzthelferin
Simone Lübke trug bereits ein Krönchen, das der Beilsteiner
Weinprinzessin (2001 bis 2003). Die Justizfachangestellte Michaela
Katharina Kern ist Sekretärin im Staatsministerium - und außerdem
recht musikalisch.
Die vier jungen Damen repräsentieren Deutschlands größte
Rotweinregion ein Jahr lang bei rund 150 Festen, Messen und anderen
Anlässen, teils auch im Ausland. Ein erstes offizielles Engagement
soll die neue Königin laut Terminkalender bereits dieses Wochenende
nach Brackenheim und Gellmersbach führen. Für ihre Dienstfahrten
stellt ihr das Heilbronner Autohaus Assenheimer-Mulfinger einen
Smart zur Verfügung. Autonummer: HN-WK 1104. Erster Großauftritt
der neuen Hoheiten ist am Samstag, 13. November, die Eröffnung
des zehnten Weingipfels in der Heilbronner Harmonie. Weitere Höhepunkte
werden die Grüne Woche im Januar 2005 in Berlin, die Württemberger
Messe für Wein und Sekt vom 8. bis 10. April 2005 in Fellbach
und nicht zuletzt die Wahl der Deutschen Weinkönigin 2004/2005
sein; hier greift die Württembergerin mit 12 anderen Kandidatinnen
aus dem Bundesgebiet nach dem nationalen Krönchen.
Für Vorgängerin Christine Warth war die zwölfmonatige
Regentschaft ein "einmaliges Jahr". Viel Freude hätten
ihr vor allem Begegnungen mit Menschen gemacht, sagte sie bei ihrer
Abschiedsvorstellung. Ihre Krönchen ab legten gestern auch
die bisherigen Prinzessinnen Jasmin Kurz aus Talheim und Diana
Trecsek aus Lauffen.
Eingebunden war die Wahl in eine von der Show-Partyband Wirbelsturm
umrahmte Gala. Gut 500 Besucher verfolgten in der Alten Kelter
Besigheim das von Thomas Klinghammer (SWR) moderierte Wahlfinale.
Bei einer Quiz-Show mussten die Damen ihre Schlagfertigkeit unter
Beweis stellen. Bereits am Nachmittag konfrontierte sie eine 30-köpfige
Jury mit Fachfragen.
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