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Kaum eine Woche vergeht, dass nicht Persönlichkeiten unserer
Region in der Boulevard-Presse vertreten sind. Ob beim Besuch der
Englischen Königin oder bei der Bambi-Verleihung. Auch wenn
es um Kunstmäzene oder den „Rinderkrieg“ geht – die
Region ist dabei.
Unter dem Titel „Mäzene, ihr seid dran...“ berichtet
die BUNTE in Ausgabe Nr. 47/2004 auf Seite 100 ff. über die
großen deutschen Privatsammler. Sie sind es, die in Zeiten
leerer Kassen Staatsaufgaben übernehmen: für Museen,
für die sonst kein Geld da wäre. Als einer der „hundertprozentigen
Mäzene“ wird der Hohenloher „Schrauben-König“ Reinhold
Würth genannt. Er ist es, der nicht nur in der Region Heilbronn-Franken
sondern auch in zahlreichen Dependancen seines Unternehmens in
Norwegen, Schweden, Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden
Museen mit seinen privaten Kunstwerken gebaut hat. Über 7.000
internationale Kunstobjekte sind es, die er gesammelt hat. Und
er ist Stifter mehrerer Privathallen: Museum Würth in Künzelsau-Gaisbach
und Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall.
Beim Staatsbesuch von Königin Elisabeth II. in Deutschland
erhielten gleich zwei Bürger der Region Heilbronn-Franken
Einladungen zum begehrten Staatsbankett. Alt-Bundespräsident
Roman Herzog, der mit seiner Frau Alexandra Freifrau von Berlichingen
auf einem Schloss nahe der Götzenburg in Jagsthausen im Landkreis
Heilbronn wohnt, durfte an der Ehrentafel gegenüber der Queen
Platz nehmen. Das alles ist ebenfalls in BUNTE Nr. 47/2004 auf
den Seiten 22 ff. festgehalten.
Übrigens: Die Baronin von Berlichingen ist gleichzeitig auch „Chefin“ der
Freilichtspiele auf der Burg des Götzen von Berlichingen („Er
aber sags ihm...“!) in Jagsthausen. Ab 9. Juni 2006 gehen
die Burgfestspiele Jagsthausen gehen im Jahr 2005 mit dem Stück „Des
Teufels General“ in ihre 56. Spielzeit. Die Götzenburg
ist ein Wahrzeichen der Gemeinde Jagsthausen, sie war der Stammsitz
des Götz von Berlichingen und somit ein Schauplatz der Weltliteratur.
Mit den Burgfestspielen lässt Jagsthausen Jahr für Jahr
Goethes Götz am Originalschauplatz lebendig werden.
Vor der authentischen Kulisse unter freiem Sommerhimmel verschwimmen
dann auf künstlerisch hohem Niveau Dichtung und Wahrheit,
Gegenwart und ausgehendes Mittelalter. Die Burgfestspiele präsentieren
ein breites und engagiertes Kulturprogramm, das von Vielseitigkeit
und vom konzeptionellen Anspruch an modernes Theater geprägt
ist. Geboten werden die klassischen Genres Drama, Schauspiel, Musik-
und Kindertheater wie auch Konzerte und Kabarett der Spitzenklasse.
Wenn Freitags um 22.15 Uhr im ARD die „Tagesthemen mit Bericht
aus Berlin“ kommen, dass informiert der in Heilbronn geborene
Thomas Roth: Kompetent. Klar. Konkret. Der STERN 42/2004 informiert
darüber auf Seite 60 in einer ganzseitigen Anzeige.
Thomas Roth wurde 1951 in Heilbronn geboren. Nach seinem Abitur
nahm er ein Studium der Anglistik und Germanistik in Heidelberg
auf. Thomas Roth lernte den Journalismus von der Pike auf: Zeitung,
Radio, Fernsehen. Seit 1980 arbeitete er beim Süddeutschen
Rundfunk, dem heutigen SWR, als Reporter, Redakteur und Moderator.
Ab Mitte der 80er Jahre zog es ihn dann ins Ausland: Zunächst
in die arabischen Länder, danach für drei Jahre (1988-1991)
nach Südafrika, ins ARD-Studio Johannesburg. Ab dem Frühjahr
1991 berichtete er aus dem Studio Moskau, wo er im August 1993
die Leitung des ARD-Studios von seinem großen Vorbild Gerd
Ruge übernahm. Von 1995 bis 1998 war er Programmdirektor des
Hörfunks beim WDR.
"
From Russia with Love!" Im April 1998 zog es ihn allerdings
wieder nach Moskau, wo er als Korrespondent arbeitete und erneut
die Studioleitung übernahm. Jetzt ist der Auslandskorrespondent
auch Buchautor und veröffentlichte sein "Russisches Tagebuch".
Ab Mai 2002 wird Thomas Roth Leiter des ARD-Hauptstadtstudios Berlin.
Vom „Rinderkrieg“ und „Deutschlands edelstem
Rind“ – dem Boeuf de Hohenlohe berichtet der STERN
in derselben Ausgabe auf Seite 129 ff. Zu Wort kommen in diesem
Beitrag der Bad Mergentheimer Gastronom Otto Geisel (www.victoria-hotel.de),
der Blaufelder Gastronom Manfred Kurz (www.hirschen-blaufelden.de)
wie auch der Bio-Bauer aus Wolpertshausen und Chef der Bäuerlichen
Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall Rudolf Bühler (www.besh.de).
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