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Die Spedition Kübler aus Schwäbisch Hall hatte im Auftrag
von Airbus ein Flugzeug des Typs A 380 von Hamburg nach Dresden
zu schaffen. Dort werden im Institut für Materialforschung
und Anwendungstechnik (IMA) 47 500 Testflüge simuliert. Der
Wert des Transports lag bei über 30 Milliarden Euro.
Projektleiter Thorge Clever war seit der ersten Studie vor zweieinhalb
Jahren mit der Ausarbeitung der Details dieses Transports beschäftigt.
Bei jeder Überlegung stand die Optimierung der Sicherheit
im Vordergrund. Ein Schaden an dem speziell gebauten Testmodell
musste gänzlich ausgeschlossen werden.
Das Transportgewicht des Rumpfes lag bei 245 Tonnen, das der Tragflächen
bei 88 Tonnen. Kübler lies dafür quer durch die Landschaft
komplett neue Straßen bauen. Drei Autobahnschilderbrücken
wurden demontiert, Straßengräben verfüllt und überbaut,
Hindernisse entfernt.
Innerhalb einer Testlaufzeit von zwei Jahren soll der Serviceeinsatz
des A 380 von 25 Jahren dargestellt werden. 190 Hydraulikzylinder
belasten das Flugzeug unter Extrembedingungen. In einer Stahlkonstruktion
mit einem Gewicht von 1800 Tonnen wird bei dem weltweit größten
Ermüdungsversuch an einem Zivilflugzeug die Schwankung des
Luftdrucks simuliert.
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