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Kübler bugsiert einen Airbus von Hamburg nach Dresden

     
 
 

30.11.2004


 

Die Spedition Kübler aus Schwäbisch Hall hatte im Auftrag von Airbus ein Flugzeug des Typs A 380 von Hamburg nach Dresden zu schaffen. Dort werden im Institut für Materialforschung und Anwendungstechnik (IMA) 47 500 Testflüge simuliert. Der Wert des Transports lag bei über 30 Milliarden Euro.

Projektleiter Thorge Clever war seit der ersten Studie vor zweieinhalb Jahren mit der Ausarbeitung der Details dieses Transports beschäftigt. Bei jeder Überlegung stand die Optimierung der Sicherheit im Vordergrund. Ein Schaden an dem speziell gebauten Testmodell musste gänzlich ausgeschlossen werden.

Das Transportgewicht des Rumpfes lag bei 245 Tonnen, das der Tragflächen bei 88 Tonnen. Kübler lies dafür quer durch die Landschaft komplett neue Straßen bauen. Drei Autobahnschilderbrücken wurden demontiert, Straßengräben verfüllt und überbaut, Hindernisse entfernt.

Innerhalb einer Testlaufzeit von zwei Jahren soll der Serviceeinsatz des A 380 von 25 Jahren dargestellt werden. 190 Hydraulikzylinder belasten das Flugzeug unter Extrembedingungen. In einer Stahlkonstruktion mit einem Gewicht von 1800 Tonnen wird bei dem weltweit größten Ermüdungsversuch an einem Zivilflugzeug die Schwankung des Luftdrucks simuliert.

Spedition Kübler

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