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Die Gartenschau stellt für den Kurort eine große Chance
dar. Attraktiven Daueranlagen und eine große Reihe von Veranstaltungen
und Highlights sollen den Besuchern und der Rappenauer Bevölkerung
im Gartenschaujahr 2008 zu einem unvergesslichen „Fest der
Sinne“ werden.
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Mit der Bewerbung um eine Landesgartenschau hat der Bad Rappenauer
Gemeinderat im Jahr 1996 große Weitsicht bewiesen. Die Gartenschau
stellt für den Kurort eine große Chance dar", sagte
die Staatsekretärin im baden-württembergischen Ministerium
für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch
MdL, am Freitag (3. Dezember) anlässlich des Baubeginns zur
Landesgartenschau des Jahres 2008 in Bad Rappenau (Kreis Heilbronn).
"Durch eine grüne, lebenswert gestaltete Umgebung wird
Bad Rappenau seine Position im Wettbewerb der Heilbäder stärken
und für Gäste noch attraktiver machen. Gleichermaßen
werden die Bürgerinnen und Bürger langfristig durch ein
Plus an Lebensqualität profitieren", erklärte die
Staatssekretärin. Die Landesgartenschau stelle Verbindungen
zwischen dem Schlosspark in der Innenstadt über den Kurpark
bis zum künftigen Gesundheitspark her. "Nach der Neugestaltung
und Erweiterung diese Anlagen wird sich Bad Rappenau bis in einigen
Jahren mit Recht als "Stadt der Gärten und Parks" bezeichnen
können", betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
Landesgartenschauen seien Impulsgeber für die umfassende Entwicklung
der durchführenden Städte, da sie nicht nur zur Verbesserung
der Lebensqualität, sondern auch zur Modernisierung der Infrastruktur
beitragen und die wirtschaftliche Entwicklung voranbringen würden.
In Bad Rappenau werde begleitend zur Landesgartenschau beispielsweise
der Innenstadtring realisiert, der Mühlbach renaturiert und
offengelegt beziehungsweise das Kurhaus saniert. Als Unterstützung
seitens des Landes erhalte die Stadt allein für die Landesgartenschau
bis zu 3,8 Millionen Euro. "Die positive Resonanz und der
Erfolg des Gartenschau-Konzeptes hat die Landesregierung veranlasst,
zusätzlich kleinerer Grünprojekte in Städten und
Gemeinden zu fördern", unterstrich die Staatssekretärin.
Seit dem Jahr 2001 lösten sich Landesgartenschauen und Grünprojekte
im jährlichen Wechsel ab. Die Bilanz könne sich sehen
lassen. Seit 1980 wurden mit den Landesgartenschauen und Grünprojekten
rund 500 Hektar Grünfläche gestaltet. Dies entspräche
mehr als der zehnfachen Größe der Insel Mainau. "Insgesamt
wurden etwa 62 Millionen Euro durch das Land zur Verfügung
gestellt", so die Staatssekretärin. Die Städte und
Gemeinden haben cirka 127 Millionen Euro beigesteuert. Die begleitenden
Investitionen in die Infrastruktur seien dabei nicht eingerechnet.
Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen
Raum
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