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Erster Spatenstich zum Bau der Landesgartenschau 2008

     
 
 

6.12.2004


 

Die Gartenschau stellt für den Kurort eine große Chance dar. Attraktiven Daueranlagen und eine große Reihe von Veranstaltungen und Highlights sollen den Besuchern und der Rappenauer Bevölkerung im Gartenschaujahr 2008 zu einem unvergesslichen „Fest der Sinne“ werden.

" Mit der Bewerbung um eine Landesgartenschau hat der Bad Rappenauer Gemeinderat im Jahr 1996 große Weitsicht bewiesen. Die Gartenschau stellt für den Kurort eine große Chance dar", sagte die Staatsekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (3. Dezember) anlässlich des Baubeginns zur Landesgartenschau des Jahres 2008 in Bad Rappenau (Kreis Heilbronn).

"Durch eine grüne, lebenswert gestaltete Umgebung wird Bad Rappenau seine Position im Wettbewerb der Heilbäder stärken und für Gäste noch attraktiver machen. Gleichermaßen werden die Bürgerinnen und Bürger langfristig durch ein Plus an Lebensqualität profitieren", erklärte die Staatssekretärin. Die Landesgartenschau stelle Verbindungen zwischen dem Schlosspark in der Innenstadt über den Kurpark bis zum künftigen Gesundheitspark her. "Nach der Neugestaltung und Erweiterung diese Anlagen wird sich Bad Rappenau bis in einigen Jahren mit Recht als "Stadt der Gärten und Parks" bezeichnen können", betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
Landesgartenschauen seien Impulsgeber für die umfassende Entwicklung der durchführenden Städte, da sie nicht nur zur Verbesserung der Lebensqualität, sondern auch zur Modernisierung der Infrastruktur beitragen und die wirtschaftliche Entwicklung voranbringen würden.

In Bad Rappenau werde begleitend zur Landesgartenschau beispielsweise der Innenstadtring realisiert, der Mühlbach renaturiert und offengelegt beziehungsweise das Kurhaus saniert. Als Unterstützung seitens des Landes erhalte die Stadt allein für die Landesgartenschau bis zu 3,8 Millionen Euro. "Die positive Resonanz und der Erfolg des Gartenschau-Konzeptes hat die Landesregierung veranlasst, zusätzlich kleinerer Grünprojekte in Städten und Gemeinden zu fördern", unterstrich die Staatssekretärin. Seit dem Jahr 2001 lösten sich Landesgartenschauen und Grünprojekte im jährlichen Wechsel ab. Die Bilanz könne sich sehen lassen. Seit 1980 wurden mit den Landesgartenschauen und Grünprojekten rund 500 Hektar Grünfläche gestaltet. Dies entspräche mehr als der zehnfachen Größe der Insel Mainau. "Insgesamt wurden etwa 62 Millionen Euro durch das Land zur Verfügung gestellt", so die Staatssekretärin. Die Städte und Gemeinden haben cirka 127 Millionen Euro beigesteuert. Die begleitenden Investitionen in die Infrastruktur seien dabei nicht eingerechnet.

Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum

Bad Rappenau