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Südwesten liegt bei Einkommen an der Spitze

     
 
 

17.12.2004


 

Die baden-württembergischen Haushalte verfügen mit durchschnittlich 3.984 Euro pro Monat über das höchste Bruttomonatseinkommen im Vergleich mit den anderen Bundesländern.

Wie das Statistische Landesamt jetzt mitteilte, lag das niedrigste Bruttomonatseinkommen in Mecklenburg-Vorpommern, wo im Jahr 2003 jeder Haushalt im Durchschnitt nur 2.685 Euro zur Verfügung hatte. Sieben der elf alten Bundesländer lagen über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 3.454 Euro pro Monat, während alle neuen Länder weit darunter lagen.

Nicht nur die Höhe des Bruttoeinkommens, sondern auch seine Zusammensetzung ist regional höchst unterschiedlich. Aufgrund der relativ positiven Beschäftigungssituation in Baden-Württemberg stammt mehr als die Hälfte des Bruttoeinkommens (54 Prozent) aus abhängigen Beschäftigungen. Im Bundesdurchschnitt war dies mit 52 Prozent etwas weniger.

Zudem verfügen baden-württembergische Haushalte mit 53 500 Euro im Bundesländervergleich nach Bayern über das zweithöchste Geldvermögen. Dieser Anteil lag für Deutschland mit 11,6 Prozent etwas niedriger. Ein Fünftel des Einkommens der Haushalte in Baden-Württemberg fließt aus öffentlichen Kassen. Dazu zählen Renten und Pensionen ebenso wie Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe.

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