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Die baden-württembergischen Haushalte verfügen mit durchschnittlich
3.984 Euro pro Monat über das höchste Bruttomonatseinkommen
im Vergleich mit den anderen Bundesländern.
Wie das Statistische Landesamt jetzt mitteilte, lag das niedrigste
Bruttomonatseinkommen in Mecklenburg-Vorpommern, wo im Jahr 2003
jeder Haushalt im Durchschnitt nur 2.685 Euro zur Verfügung
hatte. Sieben der elf alten Bundesländer lagen über dem
gesamtdeutschen Durchschnitt von 3.454 Euro pro Monat, während
alle neuen Länder weit darunter lagen.
Nicht nur die Höhe des Bruttoeinkommens, sondern auch seine
Zusammensetzung ist regional höchst unterschiedlich. Aufgrund
der relativ positiven Beschäftigungssituation in Baden-Württemberg
stammt mehr als die Hälfte des Bruttoeinkommens (54 Prozent)
aus abhängigen Beschäftigungen. Im Bundesdurchschnitt
war dies mit 52 Prozent etwas weniger.
Zudem verfügen baden-württembergische Haushalte mit 53
500 Euro im Bundesländervergleich nach Bayern über das
zweithöchste Geldvermögen. Dieser Anteil lag für
Deutschland mit 11,6 Prozent etwas niedriger. Ein Fünftel
des Einkommens der Haushalte in Baden-Württemberg fließt
aus öffentlichen Kassen. Dazu zählen Renten und Pensionen
ebenso wie Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe.
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