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Japanische Firma Ishida legt Grundstein für Geschäftsgebäude im Schwäbisch Haller Solpark

     
 
 

27.12.2004


 

Ein weiterer Spezialist im Bereich Verpackungsmaschinen lässt sich jetzt "Packaging Valley" in der Region Heilbronn-Franken nieder. Von Schwäbisch Hall aus will das Unternehmen produzieren und die Waren europaweit vertreiben: Die im Sommer gegründete Ishida Europe GmbH baut im Solpark in Schwäbisch Hall.

Die Ishida Europe GmbH mit Sitz in Schwäbisch Hall wurde als jüngste Tochtergesellschaft von Ishida Europe Ltd. im Juli 2004 gegründet (Die letzten 24 Jahre vertrieb die Firma Optima die Ishida-Produkte; beide Firmen trennten sich einvernehmlich, um sich auf ihr jeweiliges Kerngeschäft zu konzentrieren). Nur ein knappes halbes Jahr später, letzten Freitag, hat das auf Teilmengenwaagen und vollautomatische Verpackungslinien für Lebensmittel spezialisierte Unternehmen buchstäblich einen wichtigen Grundstein für die Zukunft gelegt:

Die im Beisein von Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim, Graham Clements (Geschäftsführung Ishida Europa) und Walter Sperr (Verkaufsleiter Ishida Deutschland) feierlich begonnenen Arbeiten am neuen Geschäftsgebäude werden voraussichtlich Ende April 2005 abgeschlossen. Die Investitionskosten für die Büro-, Service- und Ausstellungsräume belaufen sich auf rund eine Million Euro Euro. "Ich freue mich über die außerordentlich produktive Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Hall, mit Optima und mit dem projektleitenden Unternehmen", äußerte sich Graham Clements bei der Grundsteinlegung im Hessentaler Solpark.
Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt zeigt sich in der Standortwahl und im Bau: Die GWG baut das Büro- und Produktionsgebäude. Sie entwickelte zusammen mit dem Haller Architekturbüro Kraft + Kraft und dem Projektsteuerer Mahl ein überzeugendes Konzept. Das neue Gebäude wird am exponierten Europaplatz "Max-Planck-Straße 2" entstehen. Sowohl für den Investor als auch für die GWG stand von Anfang an fest, dass eine entprechend repräsentative und qualitativ hochwertige Architektur dem attraktiven Standort Rechnung tragen muss.

Die Investition im Raum Schwäbisch Hall bestätigt aber auch einmal mehr die günstige Lage mit der Nähe sowohl zu Stuttgart als auch Frankfurt sowie die im hohenlohischen "Packaging Valley" gebündelte Verpackungskompetenz, sagte Clements bei der Grundsteinlegung. Bis Ende April sollen zwei Büroetagen mit 490 Quadratmeter sowie eine Etage mit Service- und Ausstellungsräumen auf 380 Quadratmetern entstehen. In dem auf 40 Mitarbeiter ausgelegten Gebäude kann Ishida die Verkaufs- und Serviceaktivitäten rund um seine Kernkompetenz – Teilmengenwaagen und vollautomatische Verpackungslinien für Lebensmittel – weiter verstärken. Das mit moderner Glasfassade gestaltete Gebäude kann bei Bedarf auf die doppelte Fläche erweitert werden. Vom Standort Schwäbisch Hall aus wird nicht nur der deutsche, sondern auch der österreichische Markt bedient.

Die Muttergesellschaft Ishida Co. Ltd. mit Hauptsitz in Kyoto (Japan) wird im Geschäftsjahr 2004 voraussichtlich einen Umsatz von 540 Millionen Euro erzielen. Auf Ishida Europe Ltd. entfallen davon etwa 75 Millionen Euro, auf die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall rund acht Millionen Euro. Für 2005 erwartet das international tätige Unternehmen einen Umsatzzuwachs von insgesamt 30 Millionen Euro.
An der Grundsteinlegung nahm auch Hans Bühler, geschäftsführenden Gesellschafter der Optima packaging group GmbH teil. Er überbrachte seine Glückwünsche und schenkte Ishida eine Miniaturwaage sowie jeweils eine Yen-, Pfund-, Euro- und D-Mark-Münze sowie einen echten Haller Heller, die mittelalterliche Währung, die in Schwäbisch Hall geprägt wurde und in ganz Europa als Zahlungsmittel eingesetzt wurde; ein Vorläufer des Euros quasi. Diese symbolischen Gaben, die dem Grundstein beigelegt wurden, aber auch die gegenseitigen Dankesworte, brachten die gegenseitige Verbundenheit beider Unternehmen zum Ausdruck, die auch nach der einvernehmlichen Trennung der Vertriebswege von Ishida und Optima fortbesteht. Ishida wurde über 24 Jahre lang in Deutschland von der Ishida-Division bei Optima vertrieben. Ishida übernahm nach der Trennung alle Mitarbeiter der Division.

Quelle: Haller Tagblatt

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Robert T. Heinemann

Es gibt nicht viele Regionen, die bei der Fachkräftegewinnung so aktiv sind wie Heilbronn-Franken.

Dabei bin ich davon überzeugt, dass es auch ein sehr probates und gutes Mittel ist, eine Region interessant zu machen.

 
Robert T. Heinemann Geschäftsführer HEINEMANN MANAGEMENT CONSULTING
 
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