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Ein weiterer Spezialist im Bereich Verpackungsmaschinen lässt
sich jetzt "Packaging Valley" in der Region Heilbronn-Franken
nieder. Von Schwäbisch Hall aus will das Unternehmen produzieren
und die Waren europaweit vertreiben: Die im Sommer gegründete
Ishida Europe GmbH baut im Solpark in Schwäbisch Hall.
Die Ishida Europe GmbH mit Sitz in Schwäbisch Hall wurde als
jüngste Tochtergesellschaft von Ishida Europe Ltd. im Juli
2004 gegründet (Die letzten 24 Jahre vertrieb die Firma Optima
die Ishida-Produkte; beide Firmen trennten sich einvernehmlich,
um sich auf ihr jeweiliges Kerngeschäft zu konzentrieren).
Nur ein knappes halbes Jahr später, letzten Freitag, hat das
auf Teilmengenwaagen und vollautomatische Verpackungslinien für
Lebensmittel spezialisierte Unternehmen buchstäblich einen
wichtigen Grundstein für die Zukunft gelegt:
Die im Beisein von Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim,
Graham Clements (Geschäftsführung Ishida Europa) und
Walter Sperr (Verkaufsleiter Ishida Deutschland) feierlich begonnenen
Arbeiten am neuen Geschäftsgebäude werden voraussichtlich
Ende April 2005 abgeschlossen. Die Investitionskosten für
die Büro-, Service- und Ausstellungsräume belaufen sich
auf rund eine Million Euro Euro. "Ich freue mich über
die außerordentlich produktive Zusammenarbeit mit der Stadt
Schwäbisch Hall, mit Optima und mit dem projektleitenden Unternehmen", äußerte
sich Graham Clements bei der Grundsteinlegung im Hessentaler Solpark.
Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt zeigt sich in der Standortwahl
und im Bau: Die GWG baut das Büro- und Produktionsgebäude.
Sie entwickelte zusammen mit dem Haller Architekturbüro Kraft
+ Kraft und dem Projektsteuerer Mahl ein überzeugendes Konzept.
Das neue Gebäude wird am exponierten Europaplatz "Max-Planck-Straße
2" entstehen. Sowohl für den Investor als auch für
die GWG stand von Anfang an fest, dass eine entprechend repräsentative
und qualitativ hochwertige Architektur dem attraktiven Standort
Rechnung tragen muss.
Die Investition im Raum Schwäbisch Hall bestätigt aber
auch einmal mehr die günstige Lage mit der Nähe sowohl
zu Stuttgart als auch Frankfurt sowie die im hohenlohischen "Packaging
Valley" gebündelte Verpackungskompetenz, sagte Clements
bei der Grundsteinlegung. Bis Ende April sollen zwei Büroetagen
mit 490 Quadratmeter sowie eine Etage mit Service- und Ausstellungsräumen
auf 380 Quadratmetern entstehen. In dem auf 40 Mitarbeiter ausgelegten
Gebäude kann Ishida die Verkaufs- und Serviceaktivitäten
rund um seine Kernkompetenz – Teilmengenwaagen und vollautomatische
Verpackungslinien für Lebensmittel – weiter verstärken.
Das mit moderner Glasfassade gestaltete Gebäude kann bei Bedarf
auf die doppelte Fläche erweitert werden. Vom Standort Schwäbisch
Hall aus wird nicht nur der deutsche, sondern auch der österreichische
Markt bedient.
Die Muttergesellschaft Ishida Co. Ltd. mit Hauptsitz in Kyoto
(Japan) wird im Geschäftsjahr 2004 voraussichtlich einen Umsatz
von 540 Millionen Euro erzielen. Auf Ishida Europe Ltd. entfallen
davon etwa 75 Millionen Euro, auf die Ishida GmbH in Schwäbisch
Hall rund acht Millionen Euro. Für 2005 erwartet das international
tätige Unternehmen einen Umsatzzuwachs von insgesamt 30 Millionen
Euro.
An der Grundsteinlegung nahm auch Hans Bühler, geschäftsführenden
Gesellschafter der Optima packaging group GmbH teil. Er überbrachte
seine Glückwünsche und schenkte Ishida eine Miniaturwaage
sowie jeweils eine Yen-, Pfund-, Euro- und D-Mark-Münze sowie
einen echten Haller Heller, die mittelalterliche Währung,
die in Schwäbisch Hall geprägt wurde und in ganz Europa
als Zahlungsmittel eingesetzt wurde; ein Vorläufer des Euros
quasi. Diese symbolischen Gaben, die dem Grundstein beigelegt wurden,
aber auch die gegenseitigen Dankesworte, brachten die gegenseitige
Verbundenheit beider Unternehmen zum Ausdruck, die auch nach der
einvernehmlichen Trennung der Vertriebswege von Ishida und Optima
fortbesteht. Ishida wurde über 24 Jahre lang in Deutschland
von der Ishida-Division bei Optima vertrieben. Ishida übernahm
nach der Trennung alle Mitarbeiter der Division.
Quelle: Haller Tagblatt
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