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Aufschwung in der Region Heilbronn-Franken hält an

     
 
 

15.01.05


 

Das neue Jahr birgt Risiken aber auch Chancen für die Wirtschaft in der Region Heilbronn-Franken. IHK-Präsident Günter Steffen und Südwest-Geschäftsleiter Werner Braun blicken nach vorne, weil sich diese dynamische Region in 2004 besser entwickelt hat als Landes- und Bundesdurchschnitt.

Das Wachstum in Asien schwächt sich ein wenig ab, die USA bekommen die Folgen des Außenhandelsdefizits zu spüren, und in Europa gewinnt der Aufschwung nur langsam an Fahrt. So sieht Werner Braun, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Abteilung Private & Business Banking bei der Dresdner Bank Südwest, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das neue Jahr. Was für den Banker beim Neujahrsempfang in Ratschläge zu Anlagestrategien mündete, war für IHK-Präsident Günter Steffen als Gastredner die Vorlage zu einem regionalen Wirtschafts-Ausblick.

Auch da zeigt die Tendenz klar nach oben, meinte Steffen: Schließlich habe sich Heilbronn-Franken vergangenes Jahr besser entwickelt als der Landes- oder Bundesdurchschnitt. Beim produzierenden Gewerbe habe die Zahl der Arbeitsplätze sogar wieder zugenommen. Daher war Steffen auch für das neue Jahr zuversichtlich: "Wir werden nicht mehr Schlusslicht sein in Europa", erwartete er. "Deutschland wird sich langsam wieder aus dem Tabellenkeller hocharbeiten."

Für Heilbronn-Franken seien 2005 vor allem die Investitionen in die Bildung entscheidend: Zum einen werden im Herbst in Heilbronn und in Schwäbisch Hall zwei neue Berufsschulen fertig gestellt, zum anderen hat soeben die "Heilbronn Business School" im Neckarturm ihren Betrieb aufgenommen. "Bildung ist das beste Investment in eine Region", mahnte Steffen.

Dazu zähle aber auch der Ausbildungspakt, der für 2004 ja erfüllt worden sei. "Ich bin guten Mutes, dass wir die Vorgaben auch dieses Jahr packen." Weitere wichtige Weichenstellungen seien die Fertigstellung des Audi-Zentrums Süd und der Stadtbahn bis Öhringen.

Doch der IHK-Präsident wagte auch einen Blick in die Glaskugel: Auf elf Fragen hatte er elf Antworten - entweder "ja" oder "nein". Einiges machte da Hoffnung: Der Aufschwung wird sich nicht abschwächen, der Dax werde steigen, Heilbronn-Franken weiter überdurchschnittlich wachsen, auch bei der Zahl der Ausbildungsverträge zulegen und das produzierende Gewerbe weiter Stellen aufbauen. Andererseits werde es mehr als fünf Millionen Arbeitslose in Deutschland geben, die Krankenkassen senken ihre Beiträge nicht, der Euro steigt weiter. Und schließlich: Die CDU verliert die beiden Landtagswahlen - und die Deutsche Bank bleibt selbstständig. Damit hatte Steffen die Lacher der Banker auf seiner Seite.

Quelle Heiko Fritze, Heilbronner Stimme vom 15. Januar 2005

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken
 
         
 
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Genießer-Radroute Heilbronn-Franken
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Überblick
Etappe 1:
Talheim - Bad Wimpfen
Etappe 2:
Bad Wimpfen - Buchen
Etappe 3:
Buchen - Wertheim
Etappe 4:
Talheim - Bad Wimpfen
Etappe 5:
Bad Mergentheim - Öhringen
Etappe 6:
Öhringen - Talheim