Übersicht

 
 
   

Würth knackt wieder Rekordmarke

     
 
 

15.01.05


 

Die Künzelsauer Würth-Gruppe hat den Umsatz 2004 nach vorläufigen Zahlen um 13,7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis wuchs sogar noch mehr - von 330 auf mindestens 380 Millionen Euro. Würth ist der weltweit Marktführer und hat seine Heimat in der Region Heilbronn-Franken.

Der weltweite Handel mit Befestigungs- und Montagematerial ist das Kerngeschäft der Würth-Gruppe. Kompetenz, Qualität und Kundennähe bilden dabei das Fundament unseres Tuns. Mit nunmehr über 100.000 Produkten für Handwerk und Industrie wurde aus dem Schraubenspezialisten ein Spezialist für Montagetechnik. Innerhalb von fünf Jahrzehnten führte Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth, der den Zweimannbetrieb 1954 nach dem frühen Tod des Vaters übernommen hatte, das Unternehmen in den Kreis der größten Handelsunternehmen in Deutschland.

Wenn es um Schrauben, Schraubenzubehör, Dübel, chemisch-technische Produkte, Möbel- und Baubeschläge, Werkzeuge, Maschinen, Installationsmaterial, Kfz-Kleinteile sowie Bevorratungs- und Entnahmesysteme geht, ist Würth der richtige Ansprechpartner. Die Ansprüche der weltweit über 2,5 Millionen Kunden an die Produkte und den Service von Würth sind eine Herausforderung für die Würth-Mitarbeiter. In über 100 Niederlassungen in Deutschland und über 300 Gesellschaften in 80 Ländern der Welt kümmern sich über 45.000 Mitarbeiter als kompetente Gesprächspartner um alle Fragen und Wünsche unserer Kunden.

Der Kundenkreis reicht dabei vom Kfz-Handwerk, dem Holz- und Metall verarbeitenden Handwerk und Baubetrieben bis hin zu Industrieunternehmen.
Das Ziel ist erreicht, die magische 6 sogar übersprungen. Erstmals in der 60-jährigen Unternehmensgeschichte hat die Künzelsauer Würth-Gruppe mehr als 6 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Die neue Rekordmarke beläuft sich nach gestern vorgelegten vorläufigen Berechnungen auf 6,2 Milliarden.

Insgesamt wuchs der Spezialist für Befestigungstechnik damit um 13,7 Prozent. Im Ausland erhöhte sich der Umsatz um 13,1 Prozent auf 3,68 Milliarden Euro. Deutlich zugelegt hat die Gruppe aber auch wieder im Inland: Das Umsatzwachstum lag hier bei 14,6 Prozent. Zwar verstecken sich in diesem Wert auch die Umsätze einiger Zukäufe des vergangenen Jahres, doch auch auf Basis der Konzernstruktur vom Januar 2004 wurde Wachstum verzeichnet - exakt 6,9 Prozent. Damit ging es erstmals seit 2001 auch wieder auf dem Heimatmarkt aufwärts. 2003 hatte Würth hierzulande noch einen Rückgang um 0,1 Prozent gemeldet, 2002 sogar um 3,1 Prozent.

" Wir haben auch in diesen Krisenjahren massiv am Markt investiert. Das zahlt sich jetzt aus", begründet Unternehmenssprecher Thomas Oberle die Trendwende in Deutschland. Dabei handele es sich weniger um Firmenzukäufe und Neugründungen von Tochtergesellschaften und Niederlassungen im Ausland - 2004 zuletzt in Ecuador -, sondern um den weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes. Sichtbares Zeichen: Die Zahl der Mitarbeiter ist erneut um 5021 auf nunmehr 46 973 gestiegen, darunter alleine 26 085 Verkäufer.

Zugelegt hat der Konzern auch beim Betriebsergebnis: Nach 330 Millionen Euro im Vorjahr wurden nach den vorläufigen Berechnungen diesmal zwischen 380 und 400 Millionen erreicht. Damit wuchs das Ergebnis noch stärker als der Umsatz.
Einen zwar spürbaren, aber nicht entscheidenden Einfluss auf das positive Geschäftsjahr hatten die Zukäufe im vergangenen Jahr. Diese und Währungseffekte herausgerechnet, bleibt unter dem Strich immer noch ein etwa zehnprozentiges Umsatzplus übrig. Wie berichtet, hat die Würth-Gruppe 2004 drei größere Unternehmen übernommen: den Nürnberger Elektrogroßhändler Lichtzentrale Thurner mit 100 Mitarbeitern und 60 Millionen Euro Umsatz, den Vorarlberger Möbelbeschläge-Händler Grass mit 900 Mitarbeitern und 125 Millionen sowie den Baumarkt-Zulieferer DIY World GmbH mit 370 Mitarbeitern und 175 Millionen Umsatz. Weitere größere Zukäufe seien vorläufig nicht geplant, berichtete Oberle.

" Das ist das, was wir uns vorgestellt haben", kommentierte der Konzernsprecher das kräftige Umsatzwachstum. Ziel für das neue Jahr sei nun, diese Raten erneut zu erreichen - also wiederum ein zweistelliger Zuwachs. Grund zum ausgiebigen Feiern hat die Würth-Gruppe 2005 ohnehin: Erst feiert Inhaber Reinhold Würth am 20. April seinen 70. Geburtstag, ehe auch die Keimzelle des Konzerns, die Adolf Würth GmbH & Co. KG, im Sommer ihr 60-jähriges Bestehen begeht.

Quelle Heiko Fritze, Heilbronner Stimme 15.01.2005

Investors' Link Unternehmen in der Region
 
         
 
 Die Ziele der WHF
Förderung der Infrastruktur
Standortmarketing
Vernetzung der Tourismusarbeit
Vernetzung der Wirtschaftsförderung